Leckere Urlaubsküche, hier Wolfsbarsch in Folie

Wolfsbarsch in Folie

Am französischen Atlantik gehört guter Fisch einfach zum Speiseplan, Und das Angebot in den Restaurants ist auch oft gut. Allgegenwärtig sind  Moules frites  und Sardine grillé. Uns stand aber nach Makrele, auch wegen der reichen Omega 3 Fettsäuren.  Makrele gibt es kaum in der Gastronomie. Danach haben wir Dorade und dann Thunfisch in Folie ausprobiert. Und unser Highlight war Wolfsbarsch, feines sehr schmackhaftes Fleisch,  in Folie. Warum in der Folie:  in der Pfanne braten ist bestimmt  gut, aber man muss Herd und Küche putzen. Wir haben die Alufolie gewählt, dann gart man mit  wenig Butter den Fisch im eigenen Saft und er wird richtig saftig.

Zutaten
  • 1 Wolfbarsch, ca.800 g
  • 1 kleiner Bund Estragon
  • ½ Bund Petersilie
  • Einige Flocken kalte Butter
  • Salz und Pfeffer

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Foto: Erbsen-Risotto mit Lachs

Erbsen-Risotto mit Lachs

Am besten schmeckt das Risotto natürlich mit frischen Erbsen. Die gibt es aktuell aus dem Garten, z.B. wenn man die Zuckerschoten nicht rechtzeitig erntet. 😉  Ersatzweise sind tiefgefrorene Erbsen auch keine schlechte Wahl. Nur die Dosenerbsen sollte man meiden. Das wäre schade um das schöne Risotto.

Anstelle von frischem Basilikum habe ich zwei Esslöffel Pesto Genovese genommen. Das passt auch sehr gut und ist eine gute Alternative, wenn man gerade keinen Basilikum im Haus hat (oder vergessen hat ihn einzukaufen 😉 ).

Zutaten
  • 600 ml heiße Gemüsebrühe
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 40 g Parmesan
  • 3 El Olivenöl
  • 1 El Butter
  • 150 g Risotto-Reis
  • 75 ml Weißwein
  • 150 g TK-Erbsen
  • 1 Bio-Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250 g Lachsfilets
  • 2 EL Pesto Genovese
    alternativ: 3 Stiele Basilikum

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Lachs vom Grill mit Wildkräutern und Limetten-Vinaigrette

Das Wetter war am letzten Osterwochenende einfach traumhaft: jede Menge Sonne bei Temperaturen von bis zu 26 Grad. Genau richtig, um die Grillsaison zu eröffnen – obwohl das kurz nach Aprilmitte eher ungewöhnlich ist. Anstelle von Fleisch fiel meine Wahl diesesmal auf ein neu entdecktes Fischrezept, das vielversprechend klang und wenig Arbeit versprach.

Und das Ergebnis war tatsächlich ausgesprochen lecker. Die Vorbereitung ist einfach: Limetten-Vinaigrette zusammen rühren und Wildkräuter im Garten sammeln. Das fällt auch um diese Jahreszeit nicht schwer. Löwenzahn, Brennnesseln, Gänseblümchen, aber auch Sauerampfer, Giersch oder Pimpinelle sind schon weit genug, um geerntet zu werden. Die Vinaigrette ist frisch und fruchtig und passt hervorragend zu dem Fisch, aber auch zu einem gemischten Salat. Gut, dass ich die doppelte Menge angerührt hatte. 😉

Im Originalrezept war der Lachs ohne Haut. Da aber gerade norwegisches Lachsfilet mit Haut im Angebot war, habe ich das genommen. Es geht genauso gut, lediglich die Grillzeit verlängert sich etwas. Die Zeitangabe von vier Minuten im Rezept war allerdings zu knapp. Es lag nicht am Fisch, sondern an der etwas zu geringen Hitze im Grillbereich des Lachses. Das war aber kein Problem, man muss nur regelmäßig schauen, wie weit der Fisch ist. Das Grillgemüse war dagegen durchwachsen. Die Schalotten waren ausgezeichnet. Die gegrillten Gurkenstücke dagegen eher „na ja“. Beim nächsten Mal werde ich sie wohl durch ein anderes Gemüse ersetzen.

Zutaten
  • 600 g Lachsfilet mit oder ohne Haut
  • 1 Gurke
  • 4 Schalotten
  • 1 Limette
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 100 g Wildkräuter

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Moules sur le feu du bois; Gegrillte Muscheln auf Pinienzapfenfeuer

Manchmal dauert es ewig bis man ein Essen nachbastelt. Ich hatte Moules sur le feu du bois einmal am französischen Atlantik auf einem Fest in Fouras gegessen. Die hatten dort einen grossen Festgrill auf dem wurde Feuer gemacht und anschliessend  wurden trockene Pinienzweige aufgelegt. Dann kamen die Miesmuscheln in flachen Schalen darauf und wurden auf dem offenen Feuer gegrillt Es gab damals auch Austern, aber ich wusste nicht mehr ob die Austern schon geöffnet waren , oder ob sie sich wie die Muscheln unter Hitze öffnen, also haben wir die Austern weggelassen und das Experiment nur mit den Muscheln gemacht. Und es lohnt sich, Die Muscheln haben eine feine Rauchnote, schmecken fast nicht mehr nach Meerwasser und schwimmen auch nicht im eigenen Sud. Man muss allerdings den richtigen Zeitpunkt abpassen, wann man sie vom Grill nimmt, Sonst gibt es getrocknete Muscheln.

Zutaten
  • 3 kg frische  Miesmuscheln, ergibt 750 g Muschelfleisch
  • 1 Baguette
  • 1 grossen Beutel Pinienzapfen

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Butternut-Curry mit Schweinebauch

Es ist Herbst, heute auch äußerlich. Der Himmel grau und es tröpfelt der lang ersehnte Regen aus den dicken Wolken. Seit Wochen schon überschwemmen Kürbisse die Auslagen von Gemüsegeschäften und -abteilungen und wie jeden Herbst macht mich das nervös. Ich will unbedingt etwas mit Kürbis kochen!

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Hähnchen mit Gemüsesalat und Limetten-­Koriander-­Dipp

Auf den ersten Blick klingt das Rezept wenig spektakulär. Aber das täuscht. Der Limetten-Koriander-Dipp ist hierbei die entscheidende Zutat. Der Dipp ist ausgesprochen lecker und passt zum Hähnchen genauso wie zu dem Gemüsesalat. Das Rezept lässt sich gut vorbereiten, da man den Gemüsesalat sowohl warm als auch kalt essen kann. Das Hähnchen kann man außerdem gut auf dem Grill zubereiten. Damit eignet sich das Rezept hervorragend für den Grillabend. Und die Vegetarierfraktion läßt halt einfach das Hähnchen weg und hat einen schönen Gemüsesalat. 😉

Fotos gibt es diesmal leider nicht. Hab ich in der Hektik vergessen. :-“

Zutaten
  • 1 Blumenkohl
  • Salz
  • 200 g Zuckerschoten
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 3-4 El Essig
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 8 EL neutrales Öl
  • 3 Bio-Limetten
  • 4 Hähnchenbrustfilets, (à ca. 150 g)
  • etwas gemahlene Chili
  • 10 Stängel Koriander
  • 200 g Salatmayonnaise
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 2 TL scharfer Senf
  • 2 TL Limettensaft
  • 1 kleines Baguette

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Bohnenburger auf Rucola und Tomaten nach Ella Woodward

Bohnenburger nach Ella Wooward

Meine bisherigen Kochbücher haben das ein oder andere vegetarische Rezept aber kein Veganes. Umso dankbarer war ich für Tip zu dem wunderbaren  Buch  „Deliciously Ella, Rezepte für jeden Tag“ von Ella Woodward . Es sind viele Essen für den Alltag, leicht nachzukochen. Ella hat eine lockere, amüsante Schreibe. Und sie isst absolut vegan, und ist dabei garnicht dogmatisch, sodass man kein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man sich einen Fisch brät. Diese Bohnenburger richtet sie auf sautiertem Spinat an, mir war mehr nach Salat.

Zutaten
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 50 g Kicherebsenmehl
  • 2 Teelöffel Tomatenmark
  • 1 Esslöffel Apfelmus oder wahlweise  geriebener Apfel
  • ½ Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Tamari
  • 1 Esslöffel Obstessig
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • Rapsöl zum Braten

Rucola und Rispentomate und Schalotten für den Salat

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Bärlauchrisotto mit grünem Spargel und Garnelen

Das Rezept hat mich etwas überrascht … deswegen habe ich erst die zweite Portion fotografiert und den Teller nicht mehr schön gemacht vor lauter Vorfreude auf die nächsten Bissen. Es ist nämlich verdammt lecker! Bärlauchrisotto hatte ich schon an anderer Stelle verbloggt und das war auch fein, aber dieses hier war geschmacklich sowas von rund! Dabei sind die Zutaten übersichtlich.

Zutaten
  • 1  Schalotte 
  • 8 EL Olivenöl 
  • 200 g Risottoreis 
  • Salz 
  • Pfeffer 
  • 700 ml Gemüsebrühe 
  • 120 ml Weißwein 
  • 400 g grüner Spargel 
  • 1 Bund Bärlauch 
  • 1 Packung rohe Garnelen (Bio Black Tiger Garnelen Natur mit Schale, 180 g netto) 
  • Zitronensaft
  • 1 EL Butter 

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Lachsfilet auf Lauchbett mit Avocado Fries

Lachsfilet mit Avocado Fries

Gefunden bei Brigitte Zeitschrift. Brigitte gehört zwar nicht zu meiner Standardlektüre. Aber ich muss sagen. Schön wie diese Zeitschrift mit ihrer Leserschaft älter geworden ist. Männerzeitschriften, wie Playboy , GQ sind auf der Stufe der Nackedeis stehengeblieben,  oder wie „Selbst ist der Mann“ zu Baumarkt Werbungen geworden.  Gefallen hatten mir die Avocado Fries, weil sie eine Frucht, die man normalerweise total vermatscht, oder in einen Salat einbaut, hier ganz im krossen Mantel anbrät. Und die Avocado Fries sind innendrin wunderbar cremig.  Möchte man auf den Sesam Umami Mix von den Kochzivilisten verzichten, kann man die Sesamkörner zusammen mit Meersalz und Chili im Mörser zerstossen. Ist zwar nicht vergleichbarbar, glaubt mir. Aber es geht auch. Viel Spass beim Nachkochen.

Zutaten
  • 1 Lachsfilet  mit  Haut
  • Grüne Lauchblätter
  • 1 nicht sehr reife Avocado
  • 3 Esslöffel Sesamkörner, gemahlen geht auch
  • 1 Esslöffel Sesam Umami mix von Kochzivilisten
  • 1 Ei
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

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Kürbiscurry mit Kokosmilch

Foto: Kürbiscurry mit Kokosmilch

Kürbiscurry mit Kokosmilch

Den Kürbispflanzen gefällt das diesjährige Sommerwetter offenbar sehr gut. Jedenfalls tragen sie reichlich. Dementsprechend kommt zur Zeit öfter mal Kürbis auf den Tisch. Dieses einfache Rezept habe ich von der Köchin, die mir auch das Tostones-Rezept anvertraute.

Es ist ganz einfach und schnell gemacht. Wer es vegetarisch mag, serviert nur Reis dazu. Ansonsten passen sehr gut gebratene Garnelen mit etwas Knoblauch oder – wie bei mir – ein schönes Stück Fisch.

Zutaten
  • 1/2 Hokkaidokürbis (ca. 450 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Dosen Kokosmilch (à 400 ml)
  • 200 ml Wasser
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Currypulver (indisch style)
  • neutrales Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas gemahlene Chili
  • Prise Zucker

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Kürbiscurry mit Kokosmilch

Jürgen 14:00