Foto: Karottensuppe mit Ingwer

Karottensuppe mit Ingwer und Kürbisketchup

Eine leicht zu kochende Suppe, die nicht viel Arbeit macht. Na gut, die Karotten wollen geschält werden. Aber sobald das erledigt ist, geht es schnell. Die Suppe ist sehr lecker und kriegt durch den Orangensaft eine leicht fruchtige Note.

Als Serviervorschlag war angegeben die Suppe mit Chips anzurichten und mit Schnittlauchröllchen zu bestreuen. Ich fand das mit den Chips nicht so prickelnd. Sie werden in der Suppe sehr schnell weich – vor allem die dünnen Kartoffelchips. Alternativ könnte ich mir als Einlage aber goldbraun gebratene Kartoffelwürfel oder Croûtons gut vorstellen. Den Schnittlauch finde ich entbehrlich

Zutaten
  • 800 g Möhren
  • 30 g frischer Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 TL Instant-Gemüsebrühe
  • 800 ml Wasser
  • 200 ml Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TLZucker
  • 75 ml Orangensaft

Optional:

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Gebackene Rote Bete, Feldsalat, Ziegenkäse und Selleriekrokant

Rote Bete aus dem Ofen mit Feldsalat, Ziegenkäse und Selleriekrokant

 

Rote Bete sind ein echter Allrounder gibt es Sommer in schönen Salaten, in den frischen Heringssalaten geben sie die nötige Würze und Farbe. Und im Winter kommen sie aus dem Ofen mit kräftiger Wurzelnote und sehr schöner Textur. Hier eine Ofenvariante mit nackigem Feldsalat und Ziegenkäse. Ziegenkäse verträgt sich gerne mit Süssem. Auf der Theke des Käsewagens stehen unzählige Varianten von Aprikose bis Zwiebelconfit. Ich habe mich für Selleriekrokant entschieden. Vielleicht bin sogar Erfinder des Selleriekrokantes, jedenfalls habe ich ihn bereits 2009 verbloggt und jetzt wieder ausgegraben. Und er passt super zum Ziegenkäse.

 

Zutaten
  • 3 mittelgrosse Rote Beten
  • 3 Esslöffel Orangensaft
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Handvoll Feldsalat
  • ½ Ziegenkäse in Scheiben geschnitten
  • 1 Esslöffel Selleriekrokant
  • 1 Esslöffel Aceto Balsamico
  • 1 Teelöffel brauner Zucker

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Bohnenburger auf Rucola und Tomaten nach Ella Woodward

Bohnenburger nach Ella Wooward

Meine bisherigen Kochbücher haben das ein oder andere vegetarische Rezept aber kein Veganes. Umso dankbarer war ich für Tip zu dem wunderbaren  Buch  „Deliciously Ella, Rezepte für jeden Tag“ von Ella Woodward . Es sind viele Essen für den Alltag, leicht nachzukochen. Ella hat eine lockere, amüsante Schreibe. Und sie isst absolut vegan, und ist dabei garnicht dogmatisch, sodass man kein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man sich einen Fisch brät. Diese Bohnenburger richtet sie auf sautiertem Spinat an, mir war mehr nach Salat.

Zutaten
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 50 g Kicherebsenmehl
  • 2 Teelöffel Tomatenmark
  • 1 Esslöffel Apfelmus oder wahlweise  geriebener Apfel
  • ½ Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Tamari
  • 1 Esslöffel Obstessig
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • Rapsöl zum Braten

Rucola und Rispentomate und Schalotten für den Salat

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Eingelegter Kürbis – süß, sauer, scharf

Foto: Süß-sauer-scharf eingelegter Kürbis

Süß-sauer-scharf eingelegter Kürbis

Die Kürbissaison ist eigentlich schon lange vorbei. Aber irgendwie habe ich völlig vergessen, diese Rezepte aus dem letzten Herbst zu verbloggen. Wird Zeit, dass ich es nachhole, bevor die nächsten Kürbisse reif werden.

Eingelegten Kürbis kenne ich noch von meiner Großmutter und er hat mir als Kind überhaupt nicht geschmeckt. Diese deutlich pikantere Version gefällt mir dagegen sehr gut. Die Schale wird ja auch weich, bleibt aber insgesamt noch etwas bissfesst. Der Geschmack kommt natürlich von den Kräutern und Gewürzen, da der Kürbis selber kaum Eigengeschmack hat. Es ist eine schöne Beilage zum gegrilltem oder kurzgebratenem Fleisch. Aber auch in der Antipasti-Auswahl macht er sich gut.

Wie üblich nehme ich Hokaido-Kürbisse – der Kürbis für Faule, weil man ihn nicht schälen muss. 😉

Die Zubereitung ist einfach und geht schnell. Während der Kürbis kocht, bereitet man die Gläser vor und nach gut einer halben Stunde ist alles in Gläser abgefüllt.

Mindestens eine Woche sollte der Kürbis durchziehen. Am besten bewahrt man ihn kühl im Keller auf. Er hält mindestens sechs Monate – vielleicht auch länger, aber das konnte ich nicht testen, weil nach einem halben Jahr alles alle war. 😉

Zutaten
  • 1,1 kg Hokaidokürbis (andere Kürbissorten gehen natürlich auch. Bei Kürbissen, die man schälen muss, die Menge um ca. 20% erhöhen)
  • 100 g Schalotten oder Zwiebeln
  • 1-2 Chilischoten je nach gewünschter Schärfe
  • 125 g flüssigen Honig
  • 125 g braunen Zucker
  • 175 ml Weißweinessig
  • 2 TL Senfkörner
  • 1 TL Pimentkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 TL Salz

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Powersalat für den Frühling, Kichererbsen, Staudensellerie. Tomaten, Mungobohnensprossen

Powersalat für den Frühling

Frühlingssalate sind der endgültige Abschied vom Winter. Auch wenn nicht alle Zutaten aus dem Freiland stammen  sind gerade Staudensellerie und Mungobohnenssprossen, auch aus dem  Treibhaus, oder gar heimischer Zucht, Garant für Mineralien, Vitamine  und sogar Folsäure die uns richtig  Schwung geben, für unsere Outdoor-Aktivitäten. Und die Kichererbsen sorgen für genügend pflanzliches und sättigendes  Eiweiss.  Braucht man mehr?

Zutaten
  • 100 g Kichererbsen
  • 2 Stängel Staudensellerie
  • 4-5 Kirschtomaten
  • 1 Schale Mungobohnensprossen
  • Einige Stängel Petersilie
  • Salz Pfeffer
  • Einige Esslöffel Olivenöl
  • Apfelessig

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Falafel Burger mit Spinat und Pilzen

Falafel Burger mit Spinat und Pilzen

Amerika ist das Burgerland. In jedem Diner gibt es meist eine gute, allerdings fleischlastige Auswahl. Bei The Whole Foodmarket, einer an Bioprodukten ausgerichteten Lebensmittelkette gibt es alle Varianten. Mit Rindfleisch  in verschiedenen Versionen, mexikanisch, toskanisch, asiatisch. Die Fischvarianten auf der Basis von Lachs und auch anderen Fischen sind ebenso vielfätig. Absolut umwerfend sind aber die vegetarischen, und die veganen Varianten. Ich habe sie nicht alle probiert, aber die ich hatte waren alle lecker. Das gibt es bei uns so nicht. Aber auf der Basis von Kichererbsenmehl sind Falafelburger auch schnell gemacht. Man weiss was drin ist und kann nach eigenem Gusto würzen.

Zutaten
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 1 Esslöffel Paniermehl
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 Prise Koriandersamen, gemahlen
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 Prise Kurkuma
  • 1 Prise  rotes Paprikapulver
  • 1 Teelöffel Korinthen
  • 200 ml Wasser
  • Pfeffer und  Salz
  • Olivenöl zum Ausbraten
  • 1 grosse Handvoll Blattspinat
  • 200 g Champignon
  • 3-4 Esslöffel Sojacreme cuisine

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Foto: Beerenwein aus Himmbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren

Traumhafter Fruchtwein aus fünferlei Beeren selbst gekeltert

Nachdem die Nachtfröste im Frühjahr genau zur Apfelblüte auftraten, fiel die Apfelernte dieses Jahr im Garten leider komplett aus – und damit auch die Fortsetzung meines Experimentes Apfelwein aus eigener Apfelernte herzustellen. Es bleibt also momentan bei weitern Versuchen mit gekauftem Apfelsaft. Die Ergebnisse sind schon ganz gut, nur das Aroma des Fruchtsaftes könnte besser sein. Der Saft aus den eigenen Äpfeln war da um einiges besser.

Aber zum Glück gibt es im Garten ja noch mehr Obst im Laufe des Jahres. Nachdem ich diverse Rezepte auf fruchtweinkeller.de durchgelesen hatte, fiel meine Wahl auf den Fruchtwein „Sommernachtstraum“. Die Zusammensetzung der Früchte habe ich etwas abgewandelt. Zusätzlich zu den Erdbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren habe ich noch Himbeeren dazu gegeben.

Der Wein sollte laut Beschreibung sehr einfach zu machen sein und auf Anhieb gelingen. Das war auch tatsächlich so. Im Gegensatz zum Apfelwein handelt es sich hier um eine Maischegärung. D.h. die zerkleinerten Früchte werde eine zeitlang vergoren und dann der Most abgepresst. Das ist eine ziemliche Sauerei und zum Glück habe ich das nicht in der Küche sondern in der Waschküche gemacht. 😉

Der Wein soll längere Zeit lagerfähig sein. Aber so wie ich das sehe werden die paar Flaschen kaum den nächsten Frühling erleben, denn dieser Fruchtwein ist wirklich ausgesprochen lecker. Ein tiefes Dunkelrot, eine schöne Säure und nur wenig Restzucker sorgen für einen fruchtigen, harmonischen Wein, der nach einigen Wochen Lagerung geschmacklich noch dazu gewonnen hat. Der Wein ist trocken und hat so gar nichts mit der „Fruchtwein“ genannten süßen Plörre zu tun, die man gelegentlich im Supermarkt findet. Erdbeeren und Himbeeren geben den Ton an. Die Johannisbeeren sind geschmacklich nicht präsent, haben aber mit ihrer Säure einen wichtigen Beitrag geleistet. Obwohl der Anteil an Brombeeren recht hoch war, sind sie geschmacklich eher zurückhaltend. Dafür haben sie aber für die tolle Farbe gesorgt. Die Heidelbeeren nimmt man so gut wie gar nicht war. Aber es waren auch nur Kulturheidelbeeren, die deutlich weniger Aroma haben, als die aus freier Wildbahn.

Diesen Wein habe ich sicher nicht zum letzten Mal gemacht. Ich werde also auch im kommenden Jahr wieder einen Teil der Beerenernte einfrieren, um sie nach der Brombeerernte zu diesem leckeren Weinchen zu verarbeiten. Das Einfrieren läßt sich leider nicht vermeiden, da die verschiedenen Beeren zu sehr unterschiedlichen Zeiten reifen. Sollte die eine oder andere Beerenart zu wenig sein, so kann man auch TK-Früchte dazukaufen. Aber bitte darauf achten, dass diese ohne Konservierungsmittel sind – sonst gibt es Probleme mit der Gärung.

Die Mengenangaben beziehen sich auf eine Ansatzmenge von 20 Litern. Soviele Beeren habe ich nicht zusammen bekommen, aber für 5 Liter hat es gereicht. Die Zusammensetzung der Beeren habe ich gegenüber dem Originalrezept geändert. Ich denke, auf die Heidelbeeren werde ich beim nächsten Mal ganz verzichten.

Zutaten
  • 11 kg Beeren
    3 kg Erdbeeren
    1,5 kg rote Johannisbeeren
    3,5 kg Brombeeren
    1 kg Heidelbeeren
    2 kg Himbeeren
  • 8 g Hefe (Portwein, Sherry, Samos oder Burgunder)
  • Zucker nach Bedarf (Gärstart: 2 kg)
  • 40 ml Antigeliermittel
  • 8 g Hefenährsalz
  • Milchsäure oder Zitronensäure nach Bedarf
  • 4 g Kaliumpyrosulfit
  • 2 g Vitamin C
    optimaler Säuregehalt: 7,5 – 8 g/l
    Schönung: in der Regel nicht nötig
    Filtration: Filtration mit Filterschichten grob und EK (habe ich nicht gemacht)

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Spinatlasagne mit Gorgonzola und Walnüssen

Foto: Lasagne mit Gorgonzola und WalnüssenFoto: Lasagne mit Gorgonzola und WalnüssenFoto: Lasagne mit Gorgonzola und Walnüssen

Lasagne mit Spinat (oder ersatzweise mit Mangold) hatten wir hier schon öfters im Blog. Diesesmal gibt es aber eine vegetarische Variante – mit Gorgonzola. Sehr lecker! Wichtig ist, dass man einen kräftigen Gorgonzola nimmt. Das fertig abgepackte Zeug aus dem Kühlregal ist meistens eher mild und für meinen Geschmack ungeeignet. An der Käsetheke sollte man dagegen fündig werden.

Spinat lässt sich übrigens gut einfrieren. Drei Minuten blanchieren, in Eiswasser abschrecken, abtropfen lassen und sofort portionsweise einfrieren.  Da der Spinat beim Blanchieren schon zusammenfällt, nimmt er im Gefrierschrank kaum Platz weg. So lässt sich auch eine reiche Spinaternte längere Zeit einlagern. Für die Lasagne ist der tiefgefrorene Spinat bestens geeignet. Einfach auftauen lassen und ab in die Pfanne.

Die Lasagne lässt sich gut schon am Vortag vorbereiten – ideal, wenn man sie für Besuch geplant hat. Am nächsten Tag hat man keine Arbeit mehr damit. Man schiebt die fertige Lasagne nur noch in den Ofen und eine Stunde später steht das Essen auf dem Tisch.

Zutaten
für die Béchamelsoße
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • ca. 600 ml heiße Milch (ggf. etwas mehr)
  • Prise Muskatnuss
für die Lasagne
  • 1 EL Olivenöl
  • 750 g Spinat, frisch oder TK (ersatzweise geht auch Mangold)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Prise Muskatnuss
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 175 g Gorgonzola
  • 50 g gehackte Walnüsse
  • 12 Lasagneblätter
  • 50 g frisch geriebener Parmesan

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Grüne Bohnen süß-sauer eingelegt

Grüne Bohnen sind im Garten immer eine sichere Bank. Und auch in diesem Sommer war die Ernte wieder reichlich. Dummerweise wurden ziemlich viele auf einmal reif, weil die Aussaattermine relativ eng beieinander lagen. Grüne Bohnen kann man zwar sehr gut einfrieren, aber irgendwann ist der Gefrierschrank voll. Daher habe ich dieses Jahr erstmal Bohnen eingelegt. Das geht einfach und man bekommt ein leckeres Gemüse, das sich gut als Beilage oder für einen Bohnensalat eignet. Aber dazu mehr in einem späteren Beitrag. Hier nun das Rezept für süß-sauer eingelegte grüne Bohnen.

Zutaten
  • 500 g grüne Bohnen (möglichst dünne zarte Bohnen nehmen)
  • 1 Karotte
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 l Weißweinessig
  • 1/2 l Wasser
  • 200 g Zucker
  • 2 EL Salz
  • 2 TL Senfkörner
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1/2 TL Pimentkörner
  • 2 Lorbeerblätter

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Kürbiscurry mit Kokosmilch

Foto: Kürbiscurry mit Kokosmilch

Kürbiscurry mit Kokosmilch

Den Kürbispflanzen gefällt das diesjährige Sommerwetter offenbar sehr gut. Jedenfalls tragen sie reichlich. Dementsprechend kommt zur Zeit öfter mal Kürbis auf den Tisch. Dieses einfache Rezept habe ich von der Köchin, die mir auch das Tostones-Rezept anvertraute.

Es ist ganz einfach und schnell gemacht. Wer es vegetarisch mag, serviert nur Reis dazu. Ansonsten passen sehr gut gebratene Garnelen mit etwas Knoblauch oder – wie bei mir – ein schönes Stück Fisch.

Zutaten
  • 1/2 Hokkaidokürbis (ca. 450 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Dosen Kokosmilch (à 400 ml)
  • 200 ml Wasser
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Currypulver (indisch style)
  • neutrales Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas gemahlene Chili
  • Prise Zucker

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Kürbiscurry mit Kokosmilch

Jürgen 14:00