Auch im letzten Jahr war die Kiwi-Ernte wieder extrem ertragreich. Um die 50 Kilo waren es diesmal. Eine echte Herausforderung. Neben Kiwi-Konfitüre und dem fruchtig-frischen Kiwi-Erdbeerwein habe ich etwas Neues ausprobiert: kandierte Kiwis. Früchte kandieren braucht vor allem etwas Zeit, reichlich Zucker und schöne reife Früchte. Das Ergebnis ist sehr lecker. Die kandierten Kiwis schmecken süß-säuerlich und der Geschmack erinnert an Bananen.Die kandierten Früchte sind eine leckere Nascherei, passen aber kleingeschnitten auch wunderbar ins Frühstücksmüsli oder in einen Früchteküchen.
Ach ja, die selbstgemachten Früchte sind nicht so leuchtend grün, wie die gekauften. Das liegt daran, dass die gekauften oft geschwefelt sind. Das sorgt dafür, dass sie die Farbe besser behalten. Aber ich verzichte hier gerne auf den Schwefel, auch wenn die kandierten Kiwis dadurch dunkler werden.
Und so geht’s:
Zutaten
- 12 bis 15 Kiwis (je nach Größe)
- 1 Kilo Zucker
- 1 Liter Wasser
- feinmaschiges, hitzebeständiges Sieb, ein Nudelsieb tut es aber auch
- Topf mit der Möglichkeit zum Einhängen des Siebes (2 Liter Volumen); alternativ kann man die Zuckerlösung auch in eine Schüssel abgießen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.








Manchmal koche oder backe ich Dinge nur weil ich wissen will, wie man die eigentlich herstellt. Grissini waren sowas. Ein einfaches Gebäck, aber ist das eigentlich ein Hefeteig? Sonst noch irgendwas drin? Und wie werden sie so wie sie sind? Rezeptquellen findet man sofort mehrere und damit ist auch gleich klar, dass es sich um ein Hefegebäck handelt. Bei Kochportalen mit Kommentarfunktion fand ich dann immer ein „tolles Rezept, aber bei mir wurden die weich/labberig/andererBegrifffürvölligdaneben“. Das möchte ich natürlich nicht, ich will perfekte Grissini!