Gebackene Rote Bete, Feldsalat, Ziegenkäse und Selleriekrokant

Rote Bete aus dem Ofen mit Feldsalat, Ziegenkäse und Selleriekrokant

 

Rote Bete sind ein echter Allrounder gibt es Sommer in schönen Salaten, in den frischen Heringssalaten geben sie die nötige Würze und Farbe. Und im Winter kommen sie aus dem Ofen mit kräftiger Wurzelnote und sehr schöner Textur. Hier eine Ofenvariante mit nackigem Feldsalat und Ziegenkäse. Ziegenkäse verträgt sich gerne mit Süssem. Auf der Theke des Käsewagens stehen unzählige Varianten von Aprikose bis Zwiebelconfit. Ich habe mich für Selleriekrokant entschieden. Vielleicht bin sogar Erfinder des Selleriekrokantes, jedenfalls habe ich ihn bereits 2009 verbloggt und jetzt wieder ausgegraben. Und er passt super zum Ziegenkäse.

 

Zutaten
  • 3 mittelgrosse Rote Beten
  • 3 Esslöffel Orangensaft
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Handvoll Feldsalat
  • ½ Ziegenkäse in Scheiben geschnitten
  • 1 Esslöffel Selleriekrokant
  • 1 Esslöffel Aceto Balsamico
  • 1 Teelöffel brauner Zucker

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Cajun Crevetten mit Mango und Pfefferminze

Cajun Crevetten mit Mango und Pfefferminze

Cajun Küche stammt nicht aus einem Land namens Cajun. Cajun ist lediglich ein County in Louisiana. Es ist der Teil von Louisiana der mehrheitlich von Franzosen besiedelt wurde. Und die haben sich ihre Küche, verbunden mit der kreolischen Küche erhalten. Nicht nur in der Küche ist französischer Einfluss zu finden, auch die Rechtssprechung baut noch immer auf dem Code Napoleon auf. Und Louisiana, der Name stammt von Ludwig dem XIV., und  hat eine wechselvolle Geschichte, erst spanisch, dann englisch und amerikanisch ab 1783.  Das Land wurde geteilt und der Osten fiel an Spanien. Napoleon kaufte es den Spaniern 1800 wieder ab. Und 1803 verkaufte es Napoleon an die Amerikaner für 15 Mio. $. Seine europäischen Abenteuer waren zu kostspielig.  Gesehen habe ich diese Art der Zubereitung bei Louisiana-Food bei Smorgasburg.

Zutaten
  • 300 g gekochte Crevetten
  • ½ Mango in Spalten geschnitten
  • ½ rote Paprika
  • ½  rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl.
  • 3 Stängel frische Pfefferminze
  • 1 Teelöffel Chiliflocken
  • 1 Glas trockener Weisswein
  • Salz und Pfeffer

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Forelle im Giersch-Bett

Forelle in der Folie mit reichlich Giersch

 

Forelle ist ein empfehlenswerter Fisch. Man kann gut beim Kauf auf lokale Anbieter zurückgreifen. Und man kann sicher sein einen nachhaltig erzeugten Fisch zu erhalten. Bei Tiefkühlprodukten sollte man auf die Herkunft achten.  Der Giersch zählt eher nicht zu den nachwachsenden  Rohstoffen, obwohl er heftig nachwächst. Eigentlich zählt eher  zum natürlichen Feind des Gärtners, denn ihm ist nicht beizukommen. Fast unausrottbar und sehr invasiv. Es sei denn man benutzt die Panzerkette und macht die Wurzelstöcke bis auf einen Meter in der Tiefe platt.  Alternativ kann man auch eine Ziegenbeweidung in Betracht ziehen, wie es im Rheintal mit der verbuschten  Brache gemacht wird. Giersch wird leider im Gemüseregal der Supermärkte nicht angeboten, aber er findet sich oft in den Gemüsekisten der Ökoanbieter. Hängt auch ein wenig damit zusammen, dass er sehr schnell welkt und deshalb nicht als markttauglich gilt. Im Wald und in den Parkanlagen kann man ihn gut finden. Vorsicht allerdings bei Hundewiesen. Viel Spass bei der Suche.

Zutaten für  zwei Personen
  • 2 frische Forellen
  • 1 grosse Handvoll Giersch
  • 30 g kalte Butter
  • Meersalz und Pfeffer
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Rote-Bete-Hummus mit Auberginen und Pistazien

Rote -Bete-Hummus auf Auberginen

            Rote -Bete-Hummus auf Auberginen

Rote Bete sind gesund und ein richtiges Wintergemüse, sie sind auf jeden Fall vegan auch in dieser Zubereitung. Allerdings  kann die Zubereitung durchaus martialische Formen annehmen. Ich erinnere mich an  Rote Bete Gnocchi,  die in fast einer Küchenschlacht endeten. Doch auch bei dieser Zubereitung sieht man zeitweise wie ein Schlachter aus. Das tut aber dem veganen Rote-Bete-Hummus keinen Abruch. Es ist ein Hummus, der etwas anderen Art mit fruchtbetonter Note und nicht so massiv wie reines Kicherbsenhummus. Vor allem sollte man mit dem Kreuzkümmel eher sparsam umgehen um nicht die schöne rote Bete Note zu überdecken. Dank an „frisch gekocht“, dem Kochmagazin von Billa aus Österreich.

Zutaten
  • 300 g rote Bete
  • 7 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Aubergine
  • 400 g Kichererbsen, 1 Dose
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zitrone
  • 30 g geröstete Pistazien
  • ½ Teelöffel Kreuzkümmel
  • 2 Stängel Dill
  • Pitabrot nach Bedarf
  • Salz und Pfeffer

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Meeresfrüchte aus dem Ofen auf Wildreis

Meerefrüchte auf Wildreis

Meeresfrüchte auf Wildreis

Meeresfrüchte gehen bei mir immer, und wenn sie, wie hier noch so schnell zubereitet werden umso besser. Dadurch, dass sie im Ofen im Beutel gegart werden, behalten sie ihren Saft und so braucht braucht man keine weitere Sauce für den Wildreis. Schnell und gut!!

Zutaten
  • 5 Crevetten
  • 1 Schale gemischte Meeresfrüchte, Tintenfisch, Muscheln, Garnelen usw.
  • 1 Blatt Backpapier
  • 4 Stängel Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl aus der Sprühflasche
  • 150 g Wildreis
  • Pfeffer und Salz

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Ofenkürbis mit Lauchzwiebeln, Paprika und Hühnchen

Ofenkürbis mit Hühnchen und geröstetem Sesam

Ofenkürbis mit Hühnchen und geröstetem Sesam

Bis Halloween habe ich noch ein paar Tage Zeit. Dann kann ich meinen Kürbis auch noch aufessen. Und um Halloween muss ich mich nicht sorgen, bei den vielen Kindern um uns herum ist das ein einziges Leuchten. Nur für den 31.Oktober muss ich bewaffnet sein, nicht mit Waffeln, sondern mit Süssigkeiten, wegen der vielen Überfälle von Hexen, Vampiren und anderen Kindern. Zum Schluss noch ein Rätsel für alle nicht Mathematiker: Warum verwechseln Mathematiker Weihnachten und Halloween? Weil Oct 31 = Dec 25.

Zutaten

¼ Hokkaidokürbis

1 gelbe Paprika

3 Lauchzwiebeln

1 Knoblauchzehe

1 kleine Hühnerbrust

1 Teelöffel Sesam Mix Extra Umami

3 Esslöffel Olivenöl

Salz und Pfeffer

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Getrocknete Tomaten selbstgemacht

Foto: getrocknete Tomaten selbstgemacht: ab in den Ofen

getrocknete Tomaten selbstgemacht: ab in den Ofen

Und noch ein Rezept, um der Tomatenmassen dieses Sommers Herr zu werden. Die Tomaten von der Sonne trocknen zu lassen, ist in unseren Breiten eher schwierig. Aber im Ofen geht es auch. Am besten im elektrischen Backofen, weil man dort auch niedrigere Temperaturen einstellen kann. Notfalls geht es aber auch im Gasofen, wenn man diesen auf kleinste Stufe stellt und ihn zwischenzeitlich immer mal wieder etwas abkühlen lässt. Aufpassen muss man aber schon, sonst kann es passieren, dass die Tomaten schwarz werden.

Das Ergebnis ist sehr überzeugend. 1 kg frische Tomaten ergeben ca. 150 g getrocknete Tomaten. Auf die Zugabe von Kräutern und Gewürzen habe ich beim Trocknen verzichtet. So bleiben die Tomaten besonders vielseitig einsetzbar. Erst später, wenn ich sie in Olivenöl einlege, kommen die Kräuter zum Einsatz. Wie das geht steht in dem Beitrag zu den Pomodori secchi sott’olio. Aber auch pur schmecken die Tomaten, z.B. als kleiner Snack beim Fernsehen zu einem schönen Glas italienischen Rowein. 😉

Zutaten
  • 1  kg Kirschtomaten (normale Tomaten gehen natürlich auch, am besten sind fleischige Sorten geeignet)
  • 60 g grobes Meersalz

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Hähnchenbrust mit Oliven-Tomaten-Gemüse und Mozzarella überbacken

Überbackene Hähnchenbrust mit Tomaten-Oliven-Gemüse

Überbackene Hähnchenbrust mit Tomaten-Oliven-Gemüse

Ein schönes Sommeressen, aber aufgrund des Backofen-Einsatzes nicht ganz geeignet für die heißen Tage in der letzten Zeit. Gestern ist es endlich abgekühlt und 25 Grad sind genau richtig, um dieses leckere Gericht auf den Tisch zu bringen. Es ist wenig arbeitsintensiv – zumindest, wenn man fertiges Pesto im Haus hat. Dazu einenn frischen Weißwein und das ganze war bestens geeignet, dem unerwartet zum Arbeitstag mutierten Samstag, einen versöhnlichen Abschluss zu geben.

Zutaten
  • 4 Hähnchenbrustfilets (á 150 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL neutrales Öl
  • 150 g Büffel-Mozzarella
  • 750 g Tomaten
  • 2 EL eingelegte Kapern
  • 6 schwarze Oliven
  • 6 grüne Oliven
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Prise Zucker
  • 4 TL Pesto Genovese

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Kohlrabi-Spirali mit Röstgemüse

Kohlrabi-Spralen mit Röstgemüse

Kohlrabi-Spiralen mit Röstgemüse

Gemüse Spirali habe ich zuerst bei Sammelhamster gesehen. Sie hat Karotten-Spirelli gemacht und ich war begeistert. Sammelhamster hat den Spiralschneider von Lurch verwendet und der wird auch im Test empfohlen. Habe ich dann auch gleich gekauft und eine Kohlrabi spiralisiert, wunderbar wie die Spiralen aus der Maschine kommen. Und sie lassen sich auch supergut in der Pfanne anbraten, ob das auch mit blanchieren geht, wird noch ausprobiert. Die Zubereitung in der Pfanne mit etwas Sojasauce ist genial. Und Sammelhamster hat recht der Eigengeschmack der Gemüse kommt richtig gut zur Geltung.

Zutaten
  • 1 mittelgrosse Kohlrabi
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Sojasauce
  • Etwas Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprika
  • 3 kleine grüne Paprika
  • 3 Knoblauchzehen
  • Pfeffer und Salz

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Spargel-Lasagne mit Garnelen, klassisch

Spargel-Garnelen-Lasagne mit Mozzarella

Spargel-Garnelen-Lasagne mit Mozzarella

Manchmal holen mich Rezepte aus der Vergangenheit ein. So hat meine Mutter auch immer Aufläufe gemacht. Nicht mit Sahne und Ei erschlagen, sondern aufwändig gerührte Bechamelsauce, die zwar keine kochtechnische Schwierigkeit ist, aber durchaus ihre Tücken hat. Verbrennt das Mehl, ist Schluss mit lustig und das Ganze klumpt, wie Bolle, und ist auch nicht mehr zu retten. Ich war ganz freudig, dass mir die Bechamel gelungen ist, die mache ich ja auch nicht alle Tage. Und der Geschmack ist wirklich anders als Sahne- oder Eieraufläufe, weicher und smother. Ich finde fast, dass Bechamelsauce, die eigene Textur der Zutaten, Spargel, Garnelen und Mozzarella besser unterstützt. Vielleicht war’s auch einfach auch nur weil es mir superlecker geschmeckt hat. Viel Freude beim Nachkochen.

Zutaten
  • 500 g grüner Spargel
  • 100 g Garnelen, geschält
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 Teelöffel Fenchelsamen
  • 1 Schalotte
  • 30 g Butter
  • 100 ml Weisswein
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Büffelmozzarella
  • 50 geriebener Pecorino
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 30 g Mehl
  • Lasagne-Nudelplatten nach Bedarf
  • Pfeffer und Salz, und natürlich reichlich Muskat

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Spargel-Lasagne mit Garnelen, klassisch

Gargantua 16:48