Yum Woon Sen, thailändischer Glasnudelsalat

 

 

Yum Woon Sen, Glasnudelsalat

Yum Woon Sen, Glasnudelsalat

Thailändisch sollte dieser Salat schon werden. Und er sollte LCHF, allerdings in meiner Interpretation  Low Carb High Flavour, werden.  Aber nicht alles was leicht aussieht, ist auch leicht, und Glasnudeln sehen doch echt so aus als steckten in ihnen kein Gramm Kohlehydrate.  Weit gefehlt, wie ich im Nachhinein feststellen musste. Denn die fadenscheinigen, kleinen Betrüger werden aus Mungobohnenstärke gemacht.  Muss ich mehr sagen? Noch ein Tipp, die Fischsauce sollten sie auf keinen Fall vorher probieren, muss nicht sein. Dennoch würzt sie sehr gut. Ein  kleiner Verweis auf deutsche Küche, Maggi-Würze schmeckte genauso grauenhaft, wenn sie nicht in der Linsensuppe ausbreiten darf. Fazit für mich gelungener Einstieg in die „asiatische“ Küche und richtig lecker.

Zutaten
  • 62,5 g  Glasnudeln, entspricht einer viertel Packung
  • 3 Esslöffel Limettensaft
  • 1 Teelöffel Rohrzucker
  • 1 Esslöffel Fischsauce
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Chilischote
  • 6 Cherrytomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 75 g Crevetten Tail-on
  • Einige Stängel Koriander
  • 1 Esslöffel Cashewkerne
  • Salz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Kirsch-Smoothie für „misty days“

kirsch-smothie

Kirsch-Smoothie

Dauerregen ist nicht gerade förderlich für gute Laune. Na gut, ich weiss, dass unsere Landwirtschaft Regen braucht. Das Getreide wäre beinahe auf dem Halm vertrocknet. In unseren Wäldern wurde vor Waldbrandgefahr gewarnt und wenn wir Löschflugzeuge einsetzen müssten, wäre unser Woogtalweiher im Nu leer. Und auch unser Garten braucht dringend Regen. Katastrophenalarm an allen Fronten ?! Nicht in der Küche, wenn man sich schnell einen Kirsch-Smoothie zur Aufheiterung macht, geht ganz schnell. Und schwupps ist die gute Laune wieder da!

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Spargel-Lasagne mit Garnelen, klassisch

Spargel-Garnelen-Lasagne mit Mozzarella

Spargel-Garnelen-Lasagne mit Mozzarella

Manchmal holen mich Rezepte aus der Vergangenheit ein. So hat meine Mutter auch immer Aufläufe gemacht. Nicht mit Sahne und Ei erschlagen, sondern aufwändig gerührte Bechamelsauce, die zwar keine kochtechnische Schwierigkeit ist, aber durchaus ihre Tücken hat. Verbrennt das Mehl, ist Schluss mit lustig und das Ganze klumpt, wie Bolle, und ist auch nicht mehr zu retten. Ich war ganz freudig, dass mir die Bechamel gelungen ist, die mache ich ja auch nicht alle Tage. Und der Geschmack ist wirklich anders als Sahne- oder Eieraufläufe, weicher und smother. Ich finde fast, dass Bechamelsauce, die eigene Textur der Zutaten, Spargel, Garnelen und Mozzarella besser unterstützt. Vielleicht war’s auch einfach auch nur weil es mir superlecker geschmeckt hat. Viel Freude beim Nachkochen.

Zutaten
  • 500 g grüner Spargel
  • 100 g Garnelen, geschält
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 Teelöffel Fenchelsamen
  • 1 Schalotte
  • 30 g Butter
  • 100 ml Weisswein
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Büffelmozzarella
  • 50 geriebener Pecorino
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 30 g Mehl
  • Lasagne-Nudelplatten nach Bedarf
  • Pfeffer und Salz, und natürlich reichlich Muskat

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Süsskartoffelcreme mit Pak Choi und karamellisierten Ingwer

Süsskartoffelcreme mit Pak Choi

Süsskartoffelcreme mit Pak Choi

Diese leckere Süsskartoffelcreme mit Pak Choi mit karamellisiertem Ingwer ist eine virtuelle Gemeinschaftsproduktion. Zunächst habe ich Barbaras Post bei Facebook über Pak Choi, eine chinesische Kohlart, gelesen. Auf ihrer Blogsite, Barbaras Spielwiese, fand ich dann eine Zubereitung dieses für mich neuen Gemüses. Und ich fand auf Gärtnerblog, liebevoll von Sus betreut, ein Banner Ingwer im Februar. Die Zutaten waren schon bestimmt. Was stand einer Teilnahme am Februarblog Ingwer im Weg, nichts.  Diese Süsskartoffelcreme ist extrem lecker und ein richtiger Sattmacher. Wer es lieber supppiger mag, kein Problem einfach mehr Milch zugeben, dann entsteht eine herrlich cremige Süsskartoffelsuppe.

Zutaten
  • 1 Süsskartoffel
  • 1 Stück Ingwer, 3 cm
  • 1 Pak Choi
  • ½ Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Sojasauce
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Esslöffel Zucker
  • Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Mein saftigster Pflaumenkuchen

leckerer Pflaumenkuchen

leckerer Pflaumenkuchen

Das Schöne an Pflaumenkuchen ist seine Saftigkeit und mit Zimtzucker bestreut ist es einer meiner Lieblinge. Wahre Geschmacksexplosionen von Süsse und frischer Säure. Diese Säure der Pflaumen entsteht nach meinem Empfinden erst beim Backen. Deshalb gebe ich auch immer reichlich Zucker darüber. Das weniger Schöne ist, dass man Pflaumenkuchen nur im Herbst backen kann, oder lassen sich Pflaumen etwa auch einfrieren. Ich habe keine Ahnung. Unser „Einfrierexperte“ Jürgen@Lotta weiss das bestimmt.

Zutaten
  • 500 g reife Pflaumen
  • 110 g weiche Butter
  • 90 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 100 g zermörserte Cantuccini
  • 1 Ei
  • 10 g Vanillezucker
  • 20 g Zucker
  • 1Teelöffel Zimt

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Kaffeestückchen auf die Schnelle

Leckere Blätterteigstückchen mit Zimtbirne

Leckere Blätterteigstückchen mit Zimtbirne

Sonntagnachmittag: Unsere Bäcker haben schon seit Stunden geschlossen. Unser Nobel-Konditor hat manchmal so ähnliche Teilchen, aber ausserdem regnet es in Strömen und zu Fuss möchte man da jetzt auch nicht hin. Wir sind also abgeschnitten vom süssen Genuss. Nicht ganz, den Birnbaum im Garten erreicht man in 30 Sekunden, trotz Regen und mehr als eine Birne braucht man nicht für selbstgebackene Birnenteilchen, die keinen Namen haben. Die restlichen Zutaten sind auch im Hause, Blätterteig, Eier, Zucker und wie immer Vanillequark. Es gibt also namenlose Birnenteilchen mit Cremefüllung und Zimtbirnen.

Zutaten
  • 2 Blätterteigquadrate, 10 auf 10 cm
  • 1 Eigelb
  • 30 g Zucker
  • 2 Esslöffel Vanillequark
  • 2 Teelöffel Zimtzucker
  • etwas Hagelzucker

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Beerenkuchen mit Lavendelstreusel

Beerenkuchen mit Lavendelstreusel

Beerenkuchen mit Lavendelstreusel

Jetzt ist Beerenzeit, Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren sind auf den Märkten zu bekommen. Himbeeren und Johannisbeeren lassen sich gut im Garten ziehen. Brombeeren sind nicht unbedingt des Gärtners Freund. Man kann sie kaum im Zaum halten und da sie sich über unterirdische Wurzeln, „überirdisch“, vermehren hat man wenig Freude und viel Arbeit damit sie wieder loszuwerden. Ich weiss von was ich rede. Eine schöne Mischung sind bestimmt auch Heidelbeeren und Himbeeren. Das war die Mischung im Originalrezept des Magazins Saisonküche. Noch eine Änderung habe ich gemacht, statt der im Rezept angegeben gemahlenen Mandeln habe ich Cantuccini gemörsert und untergemischt, das gibt dem Teig eine würzige Note.

Zutaten
  • 110 g weiche Butter
  • 90 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 100 g germörserte Cantuccini
  • 1 Ei
  • 500 g gemischte Beeren, Ich hatte Johannisbeeren, Jochelbeeren und Brombeeren
  • 1 Esslöffel Maisstärke
  • 10 g Vanillezucker
Für die Streusel
  • 40 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 1 Esslöffel Lavendelblüten
  • 30 g Butter

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Mandarinen-Torte mit Frischkäse

Mandarinen-Frischkäse-Torte

Mandarinen-Frischkäse-Torte

Das ist kein Rezept für ungeduldige Menschen. Man braucht schon ein paar Stunden, gefühlt war es ein acht Stunden Tag. Am Besten ist ein Regentag, zumindest bei uns, vielleicht noch mit vollem Wintersportprogramm bei Eurosport, so die Mischung zwischen Biathlon, ein bisschen Christian Neureuther beim Riesenslalom und dazu noch ein Skispringen. Wem das zuviel Couch-Potato ist, kann ja auch einen erfrischenden Regenspaziergang unternehmen. Aber bitte gut timen, sonst ist die Mandarinentorte noch nicht mal zum Dessert am Abend fertig. Dabei lohnt es sich wirklich!

 

Zutaten
  • 8 Spekulatius
  • 30 g Butter
  • Backpapier und Hülsenfrüchte zum Blindbacken
für den Mürbeteig:
  • 250 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

 

für die Frischkäsefüllung:
  • 7 Blatt Gelatine
  • 125 ml Mandarinensaft
  • 100 g Zucker
  • 200 g Frischkäse
  • 200 g Quark
  • 1 Vanilleschote

 

für die Garnitur:
  • 1 ½ Blatt Gelatine
  • 100 ml Mandarinensaft
  • 1 ½ El Zucker
  • 1 Mandarine

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Rosinen-Schnecken, backen mit Tante Fanny

Rosinenschnecken

Rosinenschnecken mit Walnüssen

Manchmal sind wir fast eine richtige Koch-WG, zumindest virtuel. Das Jürgen-Lotta gerade Rosinen-Schnecken gebloggt hat finde ich ja ausgesprochen witzig. Abgesprochen war das keinesfalls. Und wenn jetzt noch ein Rosinenbomber aus Berlin auftaucht und Berliner über Frankfurt abwirft, glaube ich wirklich an die mentalen Fähigkeiten von Koch-Bloggern. Meine Rosinen-Schnecken sind natürlich ganz anders. Ich war viel fauler und habe auf meinen Lieblingshefeteig von Tante Fanny aus dem Kühlregal gegriffen, der gelingt mir immer ;-).

 

Zutaten
  •  1 Packung Tante Fanny Hefeteig 500 g
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 100 g Korinthen
  • 2 Esslöffel gehackte Walnüsse
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Da biste platt: Das Orangen-Schoko-Muffins-Desaster

Foto: Missglückte Schoko-Orangen-Muffins

Missglückte Schoko-Orangen-Muffins

Am Sonntag bekam ich plötzlich Lust auf Kuchen. Da ich an diesem Tag nichts einkaufen konnte, musste es etwas sein, dass ich mit dem vorhandenen Backen konnte. Praktisch immer im Haus habe ich Mehl, Eier, Butter und Bitterschokolade. Meistens auch Haselnüsse oder Mandeln. Zufällig hatte einige Tage zuvor auch ein Netz Bio-Orangen gekauft von denen ich noch vier Stück übrig hatte. Also rasch die Suchmaschine angeworfen und nach Backrezepten mit Orangen und Schokolade gesucht. Fündig wurde ich schließlich bei leckere-muffins.de wo ich ein Muffin-Rezept mit Schokostückchen, Orangensaft und Orangenschale fand. Das gefiel mir sofort und ich machte mich ans Werk. Nun habe ich allerdings keine Muffinformen sondern lediglich eine Packung Papierförmchen von Ikea, die flacher, aber dafür größer als übliche Muffinpapierförmchen sind. Egal, dachte ich mir, wird schon funktionieren, dann werden die Muffins hat etwas niedriger und dafür breiter. Nun ja, breiter sollten sie werden. Das Foto oben zeigt das ganze Desaster. Obwohl der Teig beim Einfüllen in die Förmchen recht fest schien, wurde er beim Backen doch sehr schnell flüssig und die sehr labbrigen Papierförmchen konnten dem nicht standhalten. Und so floss der Muffinteig in die Breite. Als ich das Unheil bemerkte, war bereits alles zu spät. Die „Muffins“ waren schon fast fertig gebacken. Das Ergebnis war dann irgendwie eine Kreuzung zwischen Plätzchen und Muffins: fester als Muffings, aber nicht so knusprig wie Plätzchen. Immerhin, geschmacklich waren sie durchaus gut. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, was ich falsch gemacht habe. Das ich die Margarine aus dem Orignialrezept durch Butter ersetzt hatte, wird es wohl nicht gewesen sein.

Zutaten
  • 125 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 250 ml Orangensaft (das ist der Saft von ca. 3 Bio-Orangen)
  • Schale von 1 unbehandelten Orange
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100 g Zartbitter-Schokolade
  • Prise Salz

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Da biste platt: Das Orangen-Schoko-Muffins-Desaster

Jürgen 12:26