Hühnchen-Halloumi-Spiesse mit reichlich Gemüse

Hühnchen-Halloumi-Spiesse mit Paprika, Zwiebel und Aubergine

Hühnchen-Halloumi-Spiesse mit Paprika, Zwiebel und Aubergine

Die diesjährge Grillsaison ist ja nochmal richtig in die Verlängerung gegangen. Und deshalb blogge ich noch meine beiden Sommerlieblinge. Hühnchen-Halloumi-Spiesse mit viel Gemüse dabei. Halloumi ist natürlich der Star auf dem Spiess, weil er nicht verläuft, auch nicht in der Pfanne. Er wird ja oft auch als Grillkäse bezeichnet, und dazu gibt es meinen Lieblingsalat im Sommer Rucola mit Tomatenfilets und ein wenig Schafskäse darüber gebröselt.

 

Zutaten
  • 1 Hühnchenbrust
  • ½ Halloumikäse
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 1 Paprika
  • ½ Aubergine
  • 3 Knolauchzehen

 

Für das Salatbett
  • 1 grosse Hand Rucola
  • 3 Tomaten
  • ¼ Schafskäse
  • Olivenöl und weissen Balsamico

Weiterlesen

Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Ente ist aus, Cassoulet mit Hühnchen

Cassoulet mit Hühnchen

Cassoulet mit Hühnchen

Cassoulet ist ein zünftiges Winteressen. Wenn man in diesen Tagen von draussen heimkommt ist man ja immer noch gut durchgefroren von diesem kalten Wind. Glücklich wer dann noch eine Ente findet und sich dieses wunderbare Essen zubereiten kann, Ich fand keine Ente und Cassoulet in Konserven gibt es bei uns leider auch nicht. Aber mit saftigen Hühnchenbeinen geht es auch. Dank an Hilke Maunder  mit dem Blog, mein Frankreich für die Idee und das leicht abgewandelte Rezept.

 

Zutaten
  • 300 g weisse Bohnen
  • einige Scheiben Chorizo Wurst
  • 1 mittelgrosse Karotte
  • 1 Scheibe Sellerie
  • 1 Petersilienwurzel
  • 3 Hühnchenbeine
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 100 ml Hühnerbrühe
  • 3 Esslöffel Hühnerfett
  • 100  ml Cognac
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Esslöffel Meersalz und  gemahlener Pfeffer

Weiterlesen

Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Ofenkürbis mit Lauchzwiebeln, Paprika und Hühnchen

Ofenkürbis mit Hühnchen und geröstetem Sesam

Ofenkürbis mit Hühnchen und geröstetem Sesam

Bis Halloween habe ich noch ein paar Tage Zeit. Dann kann ich meinen Kürbis auch noch aufessen. Und um Halloween muss ich mich nicht sorgen, bei den vielen Kindern um uns herum ist das ein einziges Leuchten. Nur für den 31.Oktober muss ich bewaffnet sein, nicht mit Waffeln, sondern mit Süssigkeiten, wegen der vielen Überfälle von Hexen, Vampiren und anderen Kindern. Zum Schluss noch ein Rätsel für alle nicht Mathematiker: Warum verwechseln Mathematiker Weihnachten und Halloween? Weil Oct 31 = Dec 25.

Zutaten

¼ Hokkaidokürbis

1 gelbe Paprika

3 Lauchzwiebeln

1 Knoblauchzehe

1 kleine Hühnerbrust

1 Teelöffel Sesam Mix Extra Umami

3 Esslöffel Olivenöl

Salz und Pfeffer

Weiterlesen

Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Gegrillte Hähnchenkeulen mit Honig-Senf-Bier-Marinade

Foto: Gegrillte Hähnchenkeulen mit Honig-Senf-Bier-Marinade

Gegrillte Hähnchenkeulen mit Honig-Senf-Bier-Marinade

Bisher war ja noch nicht viel Gelegenheit, um den Grill anzuwerfen. Aber jetzt war es endlich soweit. Und ich habe die diesjährige Grillsaison mit einem neuen Rezept eröffnet: Hähnchenkeulen, die mindestens 12 Stunden in einer Marinade aus Bier, Honig, Senf und ein paar weiteren Würzzutaten. Wegen der langen Marinierzeit bereitet man die Hähnchenkeulen am besten am Vortag zu, denn sie dürfen gerne auch länger als 12 Stunden durchziehen. Nach dem Braten serviert man die Hähnchenteile mit Limettenschnitzen. Die sollte man auch wirklich dazu geben, denn ein paar Spritzer Limettensaft runden das ganze erst richtig ab.

Zutaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml Bier
  • 100 ml Ketchup
  • 5 EL Olivenöl
  • 5 EL Worcestershiresauce
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Dijonsenf
  • 12 Hähnchenkeulen (man kann auch Teile mit Rückenstück nehmen, die man dann am Gelenk in zwei Teile teilt)
  • 3 Limetten
  • Salz

Weiterlesen

Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Huhn mit jungem Knoblauch in Sahnesoße

Foto: Ganz frischer junger Knoblauch

Ganz frischer junger Knoblauch

Die Knoblauchzeit beginnt. Noch ist er im Garten nicht ausgereift, aber bereits sehr aromatisch. Die einzelnen Knoblauchzehen sind noch nicht fertig ausgebildet und haben noch nicht die harte Haut. Man kann die Knoblauchknollen daher wie Zwiebeln verarbeiten. Sogar das frische Grün lässt sich verwerten. Damit ist es in wenigen Wochen vorbei. Dann ist das frische grün verwelkt und der Knoblauch erntereif – und lagerfähig – noch etwas intensiver im Geschmack und ab dann geht es auch schon abwärts ;-). Aber bis dahin bleibt noch genug Zeit, sich an dem wundervollen frischen Aroma zu erfreuen. Nachdem die erste Knoblauchknolle in den Kräuterquark gewandert ist, kamen heute sogar zwei Knollen in das Essen: Hühnchen mit Knoblauch in Sahnesoße. Keine Angst, der Knoblauchgeschmack ist zwar kräftig aber keineswegs aufdringlich. Gut passen dazu breite Bandnudeln, z.B. Tagliatelle. Bei mir gab es allerdings Spätzle, die passten auch sehr gut. Gefunden habe ich das Rezept bei Grain de Sel und spontan nachgekocht.

Zutaten
  • 2 Hähnchenkeulen mit Rückenstück oder Hähnchenbrust mit Haut und Knochen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Butterschmalz
  • 2 Schalotten
  • 2 Knollen junger Knoblauch
  • 75 ml Weißwein
  • 25 ml Noilly Prat
  • 150 ml Hühnerfond
  • 5 Zweige Petersilie
  • 2 Lorbeerblätter
  • 50 ml Crème fraiche
  • 150 ml süße Sahne

Weiterlesen

Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Leckerer Hühner-Nudel-Eintopf statt Fertigkram von K****

Foto: Hühner-Nudel-Eintopf

Hühner-Nudel-Eintopf

Werbung wirkt auch bei mir. Allerdings nicht immer so, wie die Werbemanager sich das vielleicht wünschen. 😉 Neulich sah ich Werbung für eine neue Produktlinie von Knorr: „Eintöpfe im Aroma-Pack“. Konkret ging es um den Hühner-Nudel-Eintopf. Wie üblich sieht das in der Werbung sehr lecker aus und ich bekam Appetit auf sowas. Ich hatte allerding nicht vor, so einen Fertig-Kram zu kaufen, schaute aber trotzdem im Supermarkt mal auf die Verpackung, nur um zu schauen, was das so drin ist. Groß prangt auf der Packung „Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe“. Klingt doch gut. Aber dann der ernüchternde Blick auf die Zutatenliste:

Trinkwasser, 6% Hühnerfleisch, 5% Karotten², 4% Teigwaren (HARTWEIZENGRIESS, EIKLARPULVER), Speisesalz, Aromen, modifizierte Stärke, Hühnerfett, Stärke, Zucker, Hefeextrakt, Petersilie, Muskatnuss, Curcuma, Antioxidationsmittel Extrakt aus Rosmarin.

He, Moment, Hefeextrakt? Das ist doch in erster Linie ein Geschmacksverstärker. Wie kann das sein? Nun, des Rätsels Lösung findet man in Wikipedia:

Hefeextrakt hat einen herzhaften Eigengeschmack und eine ausgeprägte geschmacksverstärkende Wirkung. Aus diesem Grund wird er vor allem bei der industriellen Produktion von Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Saucen, Suppen oder Fertiggerichten, im geringeren Maße auch im Haushalt, als würzende Zutat eingesetzt. Auf der Zutatenliste kann er als „Hefeextrakt“ oder „Aroma“ deklariert werden,

Hefeextrakt hat für den Hersteller den Vorteil, dass er auf diese unattraktive Deklaration verzichten kann. Er darf sogar sogenanntes Clean Labelling betreiben und ausdrücklich damit werben, keinen Geschmacksverstärker einzusetzen.

Aha, so ist das also. Ein Geschmacksverstärker, der nicht also solcher bezeichnet werden muss. Obwohl nach den Buchstaben des Gesetzes korrekt, betrachte ich sowas also bewusste, von der Politik geförderte, Verbrauchertäuschung.

Foto: 24 g Hühnerfleisch

Soviel sind 24 g Hühnerfleisch

Und die 6% Hühnchenfleisch sind auch nicht gerade üppig. Das sind bei einer 390g-Packung gerade mal knapp 24 Gramm. Auf dem Bild rechts sieht man wieviel das ist – ein guter Esslöffel voll, auf einen großen Teller Suppe. :-/ So wanderte die Packung zurück ins Regal und die Zutaten für einen ordentlichen Hühner-Nudeleintopf in den Einkaufswagen. Ach ja, zum Preis noch: Die 390-g-Packung kostet 1,99 €. 390 g sind ziemlich genau das was oben auf dem Teller zu sehen ist. Meine Zutaten kosteten ca. 5 Euro und ergeben ungefähr 9-10 solcher Portionen – also etwas mehr als 50 Cent! Mit dem Unterschied, dass dieser Hühner-Nudeleintopf tatsächlich ohne Geschmacksverstärker auskommt, richtig lecker ist und man die Fleischstücke nicht mit der Lupe suchen muss. 😉

Tipp: Noch preiswerter wird es, wenn man anstelle des fertigen Suppengrüns die Zutaten einzeln kauft. Das ergibt zwar eine deutlich größere Menge, weil man eine ganze Sellerieknolle kaufen muss, aber fertig geschnittenes Suppengrün lässt sich hervorragend auf Vorrat einfrieren und dann bei Bedarf portionsweise entnehmen. Und es kostet rund ein Drittel weniger.

Zutaten
  • 1 küchenfertiges Suppenhuhn (ca. 1,2 kg)
  • 2 Liter Wasser
  • ca. 3 TL Salz
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Bund Suppengrün (ca. 750 g)
  • 400 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 1 Zwiebel
  • 40 g geräucherter durchwachsener Speck
  • 150 g Suppennudeln, z.B. kleine Hörnchen- oder Muschelnudeln
  • 1 EL Butter
  • Pfeffer

Weiterlesen

Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Hühnchen mit Harissa-Kartoffeln und Joghurt-Zimt-Bohnen

Foto: Hühnchen mit Harrissa-Kartoffeln und grünen Joghurt-Zimt-Bohnen

Hühnchen mit Harrissa-Kartoffeln und grünen Joghurt-Zimt-Bohnen

 Das Rezept hatte ich schon vor einiger Zeit bei Multikulinarisches entdeckt. Aber entweder hat mir die Zeit gefehlt oder das Wetter war mir zu warm (ja, das gab es tatsächlich in diesem Sommer ;-)), denn wenn’s draußen warm ist, werfe ich nur ungern den Ofen an. Obwohl dieses Gericht durchaus zu einem schönen Sommertag passt. Dann war es aber endlich soweit. Zeit und Wetter passten. Die Zutaten waren alle im Haus (wobei ich für die Hähnchenbrust zunächst eine andere Verwendung vorgesehen hatte). Das Originalrezept war für 4 Personen. Ich habe es für zwei gemacht und die Mengen entsprechend angepasst -bis auf die Gewürzmengen. Die fand ich überwiegend zu gering für die Mengen an Gemüse und Fleisch. Ach ja, noch an einer weiteren Stelle bin im Rezept abgewichen: Die Kartoffeln habe ich nicht in Scheiben sondern in Spalten geschnitten. Dadurch werden sie außen schön knusprig, bleiben aber innen etwas weicher – so ähnlich wie Pommes Frites.

Insgesamt eine sehr leckere Kombination. Die Harissa-Kartofflen kann man auch alleine als Snack reichen. Dazu werden sie kurz vor Ende der Garzeit mir geriebenem Cheddarkäse überbacken. Muss ich bei Gelegenheit noch probieren.

Zutaten
Harissa-Kartoffeln
  • 750 g Kartoffeln
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 EL Harissa-Paste
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Koriandersamen, gemahlen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
Joghurt-Bohnen
  • 400g grüne Bohnen
  • 300 g Vollmilchjoghurt
  • 2 EL Milch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Butter
  • 350g Hähnchenbrustfilets

Weiterlesen

Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Flammkuchen mit Poulet und Birnen

Flammkuchen mit Poulet

Flammkuchen mit Poulet

Flammkuchen sind in der Gastronomie mittlerweile die deutsche Antwort auf unsere geliebte Pizza beim Italiener. Und es gibt Gute und Schlechte, Flammkuchen, meine ich, mal die Flammkuchenhölle und mal die eher bessere Variante, wie im Weinhaus Bahles. Aber eines geht immer noch gar nicht, Fertigflammkuchen aus der Kühltheke. Dabei ist Flammkuchen selbst zumachen wirklich einfach, sieht man einmal vom Teig ab ;-). Und den gibt es Dank meiner „Lieblingstante“, Tante Fanny, auch schon fertig. Hier die Variante mit Pouletstreifen und saftigen Birnen auf Curry-Creme-fraiche.

 Zutaten
  • 1 Packung Flammkuchenteig 375 g
  • 200 g sehr dünn geschnittene Hühnerbrust
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Birne
  • 200 g Creme fraiche
  • 1 Esslöffel Curry
  • 1 Knoblauchzehe
  • einige Zwiebelringe
  • 1 Stängel Koriander
  • Pfeffer, Salz
  • eine Prise Muskat

Weiterlesen

Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Hühnchen in scharfer Heidelbeer-Soße (Blueberry Mole)

Foto: Hühnchen in scharfer Heidelbeer-Soße (Blueberry Mole)

Hühnchen in scharfer Heidelbeer-Soße (Blueberry Mole)

Eigentlich wollte ich dieses Jahr von den Heidelbeeren aus dem Garten eine Heidelbeermarmelade kochen. Da die Beeren nach und nach reif werden, muss man sie fortlaufend abernten, wenn man nicht will, dass die Vögel das für einen erledigen. Die dabei anfallende Menge ist recht gering und so habe ich die reifen Beeren eingefroren und bis zum Ende der Erntezeit gesammelt. Meine Hoffnung war, dass es mindestens 500 gramm – besser noch 1 kilo – werden würde, denn sonst lohnt sich das Marmelade kochen einfach nicht. Nun, dass es kein Kilo Heidelbeeren geben würde, war bald abzusehen. Aber als ich am Ende den Beutel mit den tiefgefroren Früchten auf die Waage legte, war ich doch enttäuscht: nur etwas mehr als 300 gramm waren zusammen gekommen. Also musste eine andere Verwendung her. Zufällig hatte ich kürzlich bei multikulinarisch.es das Rezept von dem „Hühnchen mit explosiver Heidelbeersoße“ gesehen. Die Heidelbeermenge, die dafür benötigt wurde kam genau hin, also habe ich das nachgekocht. Allerdings mit leichten Abweichungen. Da ich keine Parilla- und Ancho-Chilis hatte, habe ich große Pepperonis genommen. Die Schokolade habe ich dagegen nicht weggelassen. Ach ja, auf eine Sache habe ich dann doch lieber verzichtet: Die Mole beim Mixen in der halben Küche zu verteilen, so wie Peggy das gemacht hat (*grins* ;-)).

Beim nächsten Mal werde ich vorher mal diese Parilla- und Ancho-Chilis besorgen, denn laut Peggy sind die wohl wichtig für den Geschmack. Das Ergebnis hat mir aber auch so sehr gut gefallen. Ein sehr leckeres Gericht mit einer sehr scharfen und fruchtig-schokoladig-würzigen Soße! Wer es nicht scharf verträgt, sollte lieber nicht alle Chilis am Ende mit pürieren. Als Beilage habe ich Reis gemacht. Aber Kartoffeln kann ich mir auch gut dazu vorstellen. Nudeln dagegen gar nicht. Eine Gemüsebeilage gab es nicht – mangels Idee, was dazu passen könnte.

Zutaten
  • 600 g Hähnchenbrust
  • 300 g Heidelbeeren
  • 2 Parilla Chilis (im Ganzen getrocknet; ca. 25g)
  • 2 Ancho Chilis (im Ganzen getrocknet; ca. 30g)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 TL Honig
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 150 ml Wasser
  • 50 g Schokolade (mit mindestens 70% Kakaoanteil)
  • ca. 150 ml neutrales Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Weiterlesen

Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Restaurant Schama, indisch essen im Zirbenholzstüberl !

Von aussen ist das Schama ein putziges Einfamilienhäuschen aus den 1950iger Jahren im fast dörflichen Teil Königsteins. Aber schon auf der Treppe kommen Düfte entgegen, die nicht auf Sauerfleisch oder Kaiserschmarrn schliessen lassen. Es riecht eindeutig nach, Piment, Anis, Muskat, Curry, Koriander und was weiss ich noch. Auf jeden Fall sehr exotisch. Betritt man das kleine Gasthaus ist man erstmal völlig durcheinander. Feinste Zirbenholz-Paneele mit Schnitzereien und und einem Deckendekor aus Zirbenholz. Und das ganze ist dekoriert mit unzähligen farbigen indischen Bändchen. Das Deckendekor wurde mit roten und schwarzen Bändern „indisiert“. Überall kleine Dekorationen, bis zu einem kleinen Holzlastwagen, so wie Laster halt in Indien aussehen. Ist originell und witzig. Hand aufs Herz, wenn wir in Indien wohnen würden, hinge da an den Reispapier-Tapeten vielleicht nicht auch ein Merian-Stich von Burg Königstein und ein bukolisches Gemälde von der Idylle im Woogtal.chicken-madras-hühnchen-scharf-curry

 

Im Schama wird man freundlich begrüsst und bekommt die mittelumfangreiche Speisekarte. Vielleicht 10 bis 15 indische Hauptgerichte, ich habe sie nicht gezählt. Beim studieren der Speisekarte im Internet ist mir aufgefallen, dass es doch reichlich mehr sind. So kann man sich täuschen. Weiterlesen

Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Restaurant Schama, indisch essen im Zirbenholzstüberl !

Gargantua 12:26