Restaurant Schama, indisch essen im Zirbenholzstüberl !

Von aussen ist das Schama ein putziges Einfamilienhäuschen aus den 1950iger Jahren im fast dörflichen Teil Königsteins. Aber schon auf der Treppe kommen Düfte entgegen, die nicht auf Sauerfleisch oder Kaiserschmarrn schliessen lassen. Es riecht eindeutig nach, Piment, Anis, Muskat, Curry, Koriander und was weiss ich noch. Auf jeden Fall sehr exotisch. Betritt man das kleine Gasthaus ist man erstmal völlig durcheinander. Feinste Zirbenholz-Paneele mit Schnitzereien und und einem Deckendekor aus Zirbenholz. Und das ganze ist dekoriert mit unzähligen farbigen indischen Bändchen. Das Deckendekor wurde mit roten und schwarzen Bändern „indisiert“. Überall kleine Dekorationen, bis zu einem kleinen Holzlastwagen, so wie Laster halt in Indien aussehen. Ist originell und witzig. Hand aufs Herz, wenn wir in Indien wohnen würden, hinge da an den Reispapier-Tapeten vielleicht nicht auch ein Merian-Stich von Burg Königstein und ein bukolisches Gemälde von der Idylle im Woogtal.chicken-madras-hühnchen-scharf-curry

 

Im Schama wird man freundlich begrüsst und bekommt die mittelumfangreiche Speisekarte. Vielleicht 10 bis 15 indische Hauptgerichte, ich habe sie nicht gezählt. Beim studieren der Speisekarte im Internet ist mir aufgefallen, dass es doch reichlich mehr sind. So kann man sich täuschen.

Es gibt eine Reihe von von Vorspeisen, wie Paperdam, ein Linsenbrot, oder auch Pakora, Gemüse in Kichererbsenmehl frittiert. Salate, vegetarische Spezialitäten, Hähnchen und Lamm, runden das Angebot ab. An dieser Stelle will ich nicht verschweigen, dass es Schnitzel gibt vom Wiener Schnitzel,Mango-Curry Schnitzel bis zum Schnitzel „Alt-Bayrisch“, das wenigstens passt zum Interieur.

Wir hatten Chicken Madras, saftiges Hühnchenfleisch. Nicht nur Hühnchenbrust sondern auch das saftigere Fleisch des Rückens und der Hühnchenbeine, ausgelöst in wurzig, scharfer Curry-Sauce. Sehr lecker.Chicken Saag

Und wir hatten Chicken Palak, Hühnchen mit Spinat, weniger scharf dafür aber sehr würzig. Das Hühnchenfleisch ist wie bei Chicken Madras gemischtes Hühnchenfleisch und wird im Spinat gegart. Der Spinat ist sehr feingehackt und darin ist das Hühnchenfleisch gegart. Schön gemacht, aber es erinnert doch auch ein wenig an Alete, mein erstes Gläschen Spinat, von der Konsistenz her. Das gehört so , meinte mein bei asiatischer Küche eher unkritischer Begleiter.

 

Ach so vergessen habe ich den „Gruss aus aus der Küche“. Es war ein Linsenbrot mit zwei verschiedenen Dips.

Als Getränke hatten wir Krombacher Pils, und Krombacher Weizenbier. Pils 0,3 L für 2,20 € und Weizenbier 0,5 L für 3,50 €. Die Hauptgerichte wie Chicken Madras kosten 12,50€ und Chicken Saag, das ist das mit dem Spinat, für 12,90 €

Das Schama ist empfehlenswert die Gerichte sind gut und original zubereitet. Die Preise moderat. Die Portionen sind wirklich reichlich. Reis gibt es auf Bedarf auch als Nachschlag.

 

Restaurant Schama
Limburger Strasse 8a
61462 Königstein

Telefon: 6174-5684

Öffnungszeiten:Montag bis Freitag, und Sonntag 11.30 bis 14.30 Uhr und von 17.30 bis 23.00 Uhr, Samstag, von 17.00 bis 23.00 Uhr

Internet:www.restaurant-schama.de

 

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
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Gargantua 12:26