Gegrillte Hähnchenkeulen mit Honig-Senf-Bier-Marinade

Foto: Gegrillte Hähnchenkeulen mit Honig-Senf-Bier-Marinade

Gegrillte Hähnchenkeulen mit Honig-Senf-Bier-Marinade

Bisher war ja noch nicht viel Gelegenheit, um den Grill anzuwerfen. Aber jetzt war es endlich soweit. Und ich habe die diesjährige Grillsaison mit einem neuen Rezept eröffnet: Hähnchenkeulen, die mindestens 12 Stunden in einer Marinade aus Bier, Honig, Senf und ein paar weiteren Würzzutaten. Wegen der langen Marinierzeit bereitet man die Hähnchenkeulen am besten am Vortag zu, denn sie dürfen gerne auch länger als 12 Stunden durchziehen. Nach dem Braten serviert man die Hähnchenteile mit Limettenschnitzen. Die sollte man auch wirklich dazu geben, denn ein paar Spritzer Limettensaft runden das ganze erst richtig ab.

Zutaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml Bier
  • 100 ml Ketchup
  • 5 EL Olivenöl
  • 5 EL Worcestershiresauce
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Dijonsenf
  • 12 Hähnchenkeulen (man kann auch Teile mit Rückenstück nehmen, die man dann am Gelenk in zwei Teile teilt)
  • 3 Limetten
  • Salz

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Hähnchenbrust auf scharfen Nudeln (von Rainer Sass)

Foto: Hähnchenbrust auf scharfen Nudeln (von Rainer Sass) -

Hähnchenbrust auf scharfen Nudeln (von Rainer Sass) –

Von Zeit zu Zeit, wenn ich etwas Muße habe, gehe ich meine „Was ich irgendwann mal nachkochen will“-Liste durch. Manches steht schon seit Jahren auf der Lister, so wie diese Hähnchenbrust. Das Rezept stammt von Rainer Sass und wurde vor Jahren von Rainer Sass für „Kerner kocht“ kreiert. Hatte mir damals gut gefallen und so landere das Rezept auf der Liste. Als ich es jetzt wieder rausgekramt habe, gefiel es mir noch immer und so kam es von der Liste in die Küche. Die Nudeln mit der scharfen Orangensoße sind sehr lecker und passen gut zum Hühnerfleisch. Etwas schwierig war es die Kräuterzweiglein zwischen Haut und Fleisch zu schieben. Teilweise ist mir die Haut dabei eingerissen. Vielleicht hatte ich einfach nur die falschen Fleischstücke, denn anstelle von Hähnchenbrüsten hatte ich nur Keulen mit Rückenstück bekommen.  Im Rezept unten habe ich übrigens die Flüssigkeitsmenge etwas reduziert. Im Originalrezept waren es 500 ml Hühnerbrühe. Ich mag ja gerne reichlich Soße, aber das fand ich dann doch etwas zu reichlich. Und das obwohl ich sogar etwas mehr Nudeln gekocht hatte (250 statt 200 Gramm) – sonst wäre es für vier Portionen doch etwas knapp gewesen.

Zutaten
  • 4 Hähnchenbrüste mit Flügeln und Haut
  • 4 Zweige Thymian
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 250 g Conchiglioni Nudeln (eine andere große Nudelsorte geht natürlich auch)
  • 4 Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 scharfe Chilischoten
  • 2 unbehandelte Orangen
  • 400ml Hühnerbrühe
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 EL Honig

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Pflaumen-Chutney mit Portwein

Foto: Zutaten für Pflaumen-Chutney mit Portwein

Pflaumen-Chutney mit Portwein vor dem Kochen

Die Zwetschgen sind abgeerntet und weitgehend verarbeitet. Der letzte Rest reichte gerade noch für dieses Pflaumenchutney. Okay, eigentlich ist es ja ein Zwetschgenchutney geworden. Aber ich denke mal den Unterschied merkt man nicht. 😉 Das Pflaumen-Chutney schmeckt fruchtig und süß-säuerlich und passt dank der kräftigen Gewürze sehr gut zu Kurzgebratenem vom Schwein oder Rind, zu Wild aber auch zum Fleisch-Fondue. Wichtig ist, dass man reife und aromatische Pflaumen verwendet.

Zutaten
  • 500 g Pflaumen (entsteint und fertig vorbereitet gewogen, brutto sind es ca. 600 g)
  • 75 g Apfel (geschält und ohne Kerngehäuse gewogen, brutto gut 100 g)
  • 150 g rote Zwiebeln (geschält und fertig vorbereitet gewogen, brutto ca. 200 g)
  • 80 ml Portwein (ersatzweise Traubensaft)
  • 125 g Gelierzucker 1 zu 1
  • 2-cm-Stück Ingwer (ca. 15 g)
  • ca. 1/2 TL Salz
  • Pfeffer
Essig-Sud
  • 100 ml Balsamico-Essig
  • 1 TL Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Sternanis

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Sauce Tartare – ein Klassiker für die Grillparty

Foto: Sauce-Tartar-Variante mit viel Estragon

Sauce-Tartar-Variante mit viel Estragon

So, bevor die Grillsaison endgültig zu Ende geht, schnell noch diese leckere Grillsoße verbloggen. Ich bin erstaunt, dass ich das nicht schon längst mal getan habe – oder habe ich es nur vergessen und jetzt doppelt gepostet?

Sauce Tartare gehört für mich zur Grundausstattung einer Grillparty. Diese Version der Soße ist jetzt nicht gerade das Originalrezept, gefällt mir aber besonders gut. Die Soße enthält sehr viele Kräuter – vor allem Estragon. Da Estragon nicht allzu intensiv ist, kann man ruhig reichlich dazugeben. Die übrigen Zutaten sorgen dafür, dass der Estragon nicht dominiert, aber der Sauce Tartare eine feine Kräuternote gibt.

Die Soße passt zu praktisch allem Kurzgebratenen – egal ob vom Schwein oder vom Rind, zu Tafelspitz oder Roastbeef. Auch zu Hühnchen oder Pute, wobei ich hierfür eher den schnellen 1-2-3-Dipp von Mario Kotaska oder eine Saté-Soße nehmen würde.

Zutaten
  • 3 hartgekochte Eier
  • 200 ml saure Sahne
  • 4 kleine Gewürzgurken
  • 1 EL in Salz eingelegte Kapern (notfalls gehen auch die sauer eingelegten)
  • 1 EL scharfer Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4-5 Zweige Estragon
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Mayonnaise
  • 2-3 ELZitronensaft
  • 100 ml süße Sahne
  • Prise Cayennepfeffer

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Johannisbeer-Chutney

Foto: Johannisbeeren-Chutney

Johannisbeeren-Chutney

Man könnte meinen Petrus macht sich einen Spaß daraus, es an jedem Wochenende genau dann regnen zu lassen, wenn ich etwas vorhabe. Und so fiel auch der letzte Versuch einen Grillabend im Freien zu veranstalten buchstäblich ins Wasser. Ausgefallen ist er allerdings, dank ersatzweise bereit gestelltem Gasgrill und einem halbwegs regengeschützen Plätzchen, dann doch nicht. Trotz Sauwetter war es lecker und ich konnte endlich mein Johannisbeer-Chutney zum Einsatz bringen. Das hatte ich, Dank üppiger Johannisbeerernte schon Anfang Juli gekocht. Ein schönes Chutney ist das. Passt sehr gut zu allem Kurzgebratenem, egal ob Schwein oder Rind. Auch zu Wild kann ich mir das sehr gut vorstellen, z.B. als Ersatz für die altbekannte Preiselbeerbirne. Weniger gut hat es mir zu Hühnchen gefallen. Da nehme ich doch lieber wieder die erprobte Erdnusssoße. Leider bin ich mit dem Posten dieses Beitrags etwas spät dran, und die Johannisbeeren-Zeit ist schon längst vorbei. Ich kann daher nur empfehlen, dieses Chutney für das nächste Jahr auf die Nachkochliste zu setzen. 😉

Zutaten
  • 150 g Schalotten
  • 1 rote Chilischote
  • 1 EL Zucker
  • 80 ml Rotwein
  • 50 ml Rotwein-Essig
  • 2 Lorbeerblätter
  • eine Prise Salz
  • 350 g Johannisbeeren, Stiele bereits entfernt!
  • 200 g Gelierzucker 1:1

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Gegrillte Seehechtfilets mit pikantem Rhabarber

Foto: Gegrilltes Seehechtfilet auf pikantem Rhabarber

Gegrilltes Seehechtfilet auf pikantem Rhabarber

Der erste Rhabarber in diesem Jahr. Statt als süßes Kompott oder auf dem Streuselkuchen, gab es die Stangen diesesmal als süß-sauer-pikante Beilage zu gegrilltem Fisch. Zunächst war ich etwas skeptisch, wegen der großen Menge Zucker. Aber die braucht es tatsächlich. Ganz wichtig ist, dass man den Rhabarber auf keinen Fall zerkochen läßt. Je nach persönlichem Geschmack dürfen die Stücke auch noch etwas Biss haben. Bei mir hatten sie gerade keinen mehr und waren wirklich perfekt. Die Kräuter habe ich schon während der Kochzeit hinzugegeben und nicht erst kleingehackt am Ende. So entfalten sie ihr Aroma besonders gut und außerdem mag ich gehackte Rosmarinnadeln überhaupt nicht im Essen. 😉

Zutaten
  • 300 g Rhabarber
  • 200 ml Wasser
  • 200 g Zucker
  • 100 ml Weißwein
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Zweige Thymian
  • 400 g Seehechtfilet (oder ein anderer festfleischiger weißer Fisch)
  • 2 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer

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Für die Grillparty: Currywurst "polnisch"

Foto: Currywurst "polnisch"

Wurst zu groß oder Brötchen zu klein: Currywurst „polnisch“

Letztens hatte ich mal wieder Lust auf Currywurst. Auf der Nachkochliste stand noch ein Rezept von der Webseite eines bekannten Ketchup-Herstellers (der momentan für 20 Mrd. US$ übernommen werden soll – erstaunlich wieviel man mit Ketchup verdienen kann ;-)). Den Namen lasse ich mal unerwähnt, weil ich seinen Ketchup natürlich nicht verwendet habe, sondern meinen selbstgemachten. 😉

Das Rezept hat mir gut gefallen (fragt mich aber nicht, was an der Currywurst polnisch ist). Die glasierten Zwiebeln geben der „polnischen“ Currywurst eine völlig andere Geschmacksrichtung als beispielsweise die nach Tim Mälzers Rezept zubereitete. Da die Zwiebeln durch das glasieren mit Zucker eine deutliche Süße haben, sollte der Ketchup möglichst nicht so süß sein. Auch das spricht gegen gekauften, der ist in der Regel doch deutlich süßer als der selbsgekochte.

Beim Einkauf der Zutaten sollte man übrigens darauf achten, dass Brötchen und Wurst zusammenpassen, und nicht winzig kleine Baguettebrötchen und riesengroße Bockwürste nehmen, so wie ich das – wenn auch unfreiwillig – getan habe. Aber es gab halt nur noch diese Brötchen und diese Riesenwürste. Auf dem Foto oben sieht man das Ergebnis: Es brauchte zwei Brötchen für eine Wurst! Wollte man das so essen, wäre eine Riesensauerei vorprogrammiert gewesen, also habe ich die Wurst dann doch lieber in der Mitte geteilt. 😉

Dieses Currywurstrezept ist prima für den sommerlichen Grillabend geeignet (falls es denn diesen Sommer mal wieder ordentliches Grillwetter gibt). Die Zwiebeln sollte man vorbereiten. Dann braucht man nur noch die Würste kurz grillen, während man Zwiebeln und Ketchup in der Warmhaltezone des Grills warm hält. Und dann kann sich jeder seine persönliche Currywurst zusammenbauen.

Zutaten
  • 6 Bockwürste
  • 6 Baguettebrötchen
  • 2 EL Butter
  • Salz
  • 400 g Zwiebeln
  • 2 gestrichene EL Zucker
  • 100 ml Kalbs- oder Rinderfond
  • 250 ml (selbst gemachter) Tomatenketchup
  • 1 TL mildes Currypulver

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Hähnchenbrust mit fruchtiger Zitronen-Chili-Grillmarinade

Foto: Zutaten für Hähnchenbrust mit Zitronen-Chili-Grillmarinade

Zutaten für Hähnchenbrust mit Zitronen-Chili-Grillmarinade

So, da hat uns Petrus gestern ja mal wieder ausgesucht schönes Grillwetter serviert. :-/  Während es an Himmelfahrt noch fast durchgehend sonnig, wenn auch nicht übermäßig warm war, startete der Tag gestern ebenfalls sonnig und ein gutes Stück wärmer. Fein, der Grillabend schien gerettet. Aber je näher er rückte, desto mehr trübte sich der Himmel ein. Und kaum hatten wir den Grill angeworfen, da kamen auch schon ein paar Regentropfen. Ein Blick auf den Regenradar von Wetteronline ließ auch nicht so richtig Hoffnung aufkommen, dass es bei einem einzelnen kleinen Schauer bleiben würde. Nach kurzem Überlegen beschlossen wir dann, dem Wetter zu trotzen und verlegten unseren Standort unter den großen Ahorn, der mit seinem dichten Laub und 10 Meter Kronendurchmesser Schutz vor kleineren Schauern versprach. Tatsächlich hat dieses Versprechen auch längere Zeit gehalten. Die Schauer kamen und gingen und wir blieben trocken. Erst gegen halb zehn beendete einsetzender Dauerregen und die damit verbundenen Abkühlung den trotz der Widrigkeiten netten Grillabend.

Zum Gelingen hat auf jeden Fall auch die marinierte Hähnchenbrust beigetragen. Die Kombination aus Zitrone, Knoblauch und Chili ergab einen wunderbaren, zitronig-frisch-scharfen Geschmack und das Fleisch bekam beim Grillen durch den Zucker (habe ich anstelle des Honigs genommen) eine schöne Bräune, blieb dabei aber wunderbar zart und saftig. Das Geheimnis für das Gelingen ist die Zitronensäure. Irgendeine Säure braucht es wohl, damit die Geschmacksstoffe der Marinade in das Hähnchenfleisch eindringen können. Das erklärt auch, frühere Enttäuschungen mit mariniertem Huhn, wenn diese nur mit Öl aber ohne Säure angemacht wurden. Der Geschmack dringt nicht in das Fleisch ein, sondern bleibt an der Oberfläche und wird mit der Marinade abgewischt, wenn man das Fleisch abtrocknet, bevor man es auf den Grill legt.

Zutaten
  • 1 kg Hähnchenbrust ohne Haut und Knochen
  • 5 EL Rapsöl oder Sonnenblumenöl (kein Olivenöl)
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1-2 EL Honig oder brauner Zucker
  • 1 kleine rote Chilischote
  •  1/2 TL Salz
  • etwas schwarzer Pfeffer

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Philippinisches Hühnchen Adobo

Philippinisches Hühnchen Adobo

Adobo ist eigentlich ein spanisches Wort und bedeutet u.a. „Beize“. Wie kommt ein philippinisches Gericht dazu? Nun, es ist wohl ein Relikt aus der spanischen Kolonialzeit, denn im 16. Jahrhundert beglückten die Spanier den philippinischen Archipel mit den Segnungen der damaligen Supermacht: Inquisition, Söldner, Feuerwaffen. Im Gegenzug übernahm man dafür gerne auch das eine oder andere Rezept. Unter anderem diese Art und Weise Fleisch zuzubereiten: Es wird hierbei in einer Essig-Sojasoßen-Marinade geschmort, die mit Knoblauch, Lorbeer  und Pfeffer gewürzt wird. Genauer beschrieben ist das bei Wikipedia.

Ich war einfach mal neugierig und habe es darum ausprobiert. Die Hühnerkeulen mit Brustanteil hatte ich noch da, ansonsten kann man aber einfache Keulen oder auch Hähnchenflügel nehmen. Mirin und Speisestärke sind eine Zugabe von mir, das ist nicht authentisch. Ich fand, dass etwas Süße den Geschmack heben würde und da die Soße am Ende der Kochzeit arg dünn war, habe ich etwas Stärke zum Binden genommen. Und dazu habe ich sie halt in den Wein gerührt. 😉 Geschmacklich hat mir das Rezept gut gefallen. Allerdings war die Beilage (Basmatireis mit einer handvoll grüner Erbsen) jetzt nicht so der Knüller. Aber ich hatte nicht die Zeit noch lange nach authentischen Beilagen zu forschen.

Zutaten
  • 3 Hühnerkeulen mit Brustanteil
  • 400 ml asiatische Hühnerbrühe (gibt es im Asia-Laden in Form von Suppenwürfeln)
  • 5 – 6 Lorbeerblätter
Marinade
  • 125 ml helle Sojasoße
  • 125 ml Reisessig oder Apfelessig
  • 4 – 5 Knoblauchzehen
  • 1 1/2 TL schwarze Pfefferkörner
  • 2 TL Speisestärke
  • 50 ml Mirin (süßer japanischer Reiswein)

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Asia-Reispfanne mit gegrillter Hähnchenbrust

Asiatische Reispfanne mit Hähnchenbrust

Asiatische Reispfanne mit Hähnchenbrust

Puha, das war jetzt ein schwieriges Rezept. Nicht etwa weil es schwierig nachzukochen war, sondern weil es einiger Nacharbeit bedurfte, damit die Reispfanne halbwegs würzig wurde. Nach dem Originalrezept schmeckte sie jedenfalls so langweilig, dass die Geschmacksknospen auf der Zunge einzuschlafen drohten. Dagegen war die gegrillte Hähnchenbrust wunderbar zart, saftig und würzig – was für ein Kontrast. Erst nachdem ich die übrige Marinade, in der die Hähnchenbrust eingelegt worden war, den Saft, der sich beim Grillen bildete, süße Sojasoße und Pfeffer zugegeben hatte und die Menge Gemüsebrühe erhöht hatte, war das Ergebnis ordentlich. Wer ein Essen mit asiatischem Touch mag ist hiermit bestens bedient. Es ist nur leicht scharf und damit Anfänger-geeignet. Ich muss das jetzt so aber nicht nochmal nachkochen. Nur die Grillmarinade, die merke ich mir, denn das Fleisch war  – wie schon erwähnt – richtig gut.

Ach ja, im ursprünglichen Rezept war Broccoli anstelle der Aubergine angegeben. Nachdem ich beim Wir-lieben-Lebensmittel-Edeka aber nur noch einen sehr traurigen Broccoli vorfand, der schon so alt war, dass er stellenweise schon gelb war, habe ich dann eine Aubergine reingeschnippelt, die hier noch rumlag.

Zutaten
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 2 Chilischoten
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 8 EL Sojasoße
  • 5 EL neutrales Öl
  • 2 EL süße Sojasoße
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 – 4 EL Tomatenketchup
  • 300 g gekochten Basmatireis
  • 400 g Broccoli (oder Aubergine)
  • 300 g Ananas (möglichst frisch, sonst schwach gesüßte Dosenware)
  • 50 g ungesalzene Erdnusskerne
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1/2 Bund Koriander oder 1 Bund glatte Petersilie

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Asia-Reispfanne mit gegrillter Hähnchenbrust

Jürgen 10:43