Hühnchen-Halloumi-Spiesse mit reichlich Gemüse

Hühnchen-Halloumi-Spiesse mit Paprika, Zwiebel und Aubergine

Hühnchen-Halloumi-Spiesse mit Paprika, Zwiebel und Aubergine

Die diesjährge Grillsaison ist ja nochmal richtig in die Verlängerung gegangen. Und deshalb blogge ich noch meine beiden Sommerlieblinge. Hühnchen-Halloumi-Spiesse mit viel Gemüse dabei. Halloumi ist natürlich der Star auf dem Spiess, weil er nicht verläuft, auch nicht in der Pfanne. Er wird ja oft auch als Grillkäse bezeichnet, und dazu gibt es meinen Lieblingsalat im Sommer Rucola mit Tomatenfilets und ein wenig Schafskäse darüber gebröselt.

 

Zutaten
  • 1 Hühnchenbrust
  • ½ Halloumikäse
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 1 Paprika
  • ½ Aubergine
  • 3 Knolauchzehen

 

Für das Salatbett
  • 1 grosse Hand Rucola
  • 3 Tomaten
  • ¼ Schafskäse
  • Olivenöl und weissen Balsamico

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Fenchelsalat mit Orangenspalten und Crevetten

marinierter Fenchelsalat mit Orangenspalten und Crevetten

marinierter Fenchelsalat mit Orangenspalten und Crevetten

Am liebsten mag ich Fenchelsalat in Südfrankreich, wenn man wilden Fenchel vom Feldrand ernten kann, unvergleichlich würzig, gemessen an unserem Gemüsefenchel. Habe ich aber nicht und ich habe es auch noch nicht  geschafft aus meinem Fenchelsamen Pflanzen zu ziehen.  Wäre bei diesem nassen Sommer auch nicht leicht gewesen. Ich habe ja kaum meine Prunkwinde hinbekommen. Auf die Idee Fenchelsalat mit Gemüsefenchel zu machen kam ich durch ein Mittagsmenu unterwegs. Dort gab es diesen Fenchelsalat als Vorspeise und das war sehr lecker, also so richtig zum nachkochen, ohne Rezept. Das ist aber auch einfach gewesen und hier mein Rezept für  eine Sommervorspeise.

Zutaten
  • 1 mittelgrossen Gemüsefenchel
  • 6 Esslöffel Orangensaft
  • 2 Esslöffel weissen Balsamico
  • einige Crevetten
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Meersalz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Getrocknete Tomaten selbstgemacht

Foto: getrocknete Tomaten selbstgemacht: ab in den Ofen

getrocknete Tomaten selbstgemacht: ab in den Ofen

Und noch ein Rezept, um der Tomatenmassen dieses Sommers Herr zu werden. Die Tomaten von der Sonne trocknen zu lassen, ist in unseren Breiten eher schwierig. Aber im Ofen geht es auch. Am besten im elektrischen Backofen, weil man dort auch niedrigere Temperaturen einstellen kann. Notfalls geht es aber auch im Gasofen, wenn man diesen auf kleinste Stufe stellt und ihn zwischenzeitlich immer mal wieder etwas abkühlen lässt. Aufpassen muss man aber schon, sonst kann es passieren, dass die Tomaten schwarz werden.

Das Ergebnis ist sehr überzeugend. 1 kg frische Tomaten ergeben ca. 150 g getrocknete Tomaten. Auf die Zugabe von Kräutern und Gewürzen habe ich beim Trocknen verzichtet. So bleiben die Tomaten besonders vielseitig einsetzbar. Erst später, wenn ich sie in Olivenöl einlege, kommen die Kräuter zum Einsatz. Wie das geht steht in dem Beitrag zu den Pomodori secchi sott’olio. Aber auch pur schmecken die Tomaten, z.B. als kleiner Snack beim Fernsehen zu einem schönen Glas italienischen Rowein. 😉

Zutaten
  • 1  kg Kirschtomaten (normale Tomaten gehen natürlich auch, am besten sind fleischige Sorten geeignet)
  • 60 g grobes Meersalz

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Hähnchenbrust mit Oliven-Tomaten-Gemüse und Mozzarella überbacken

Überbackene Hähnchenbrust mit Tomaten-Oliven-Gemüse

Überbackene Hähnchenbrust mit Tomaten-Oliven-Gemüse

Ein schönes Sommeressen, aber aufgrund des Backofen-Einsatzes nicht ganz geeignet für die heißen Tage in der letzten Zeit. Gestern ist es endlich abgekühlt und 25 Grad sind genau richtig, um dieses leckere Gericht auf den Tisch zu bringen. Es ist wenig arbeitsintensiv – zumindest, wenn man fertiges Pesto im Haus hat. Dazu einenn frischen Weißwein und das ganze war bestens geeignet, dem unerwartet zum Arbeitstag mutierten Samstag, einen versöhnlichen Abschluss zu geben.

Zutaten
  • 4 Hähnchenbrustfilets (á 150 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL neutrales Öl
  • 150 g Büffel-Mozzarella
  • 750 g Tomaten
  • 2 EL eingelegte Kapern
  • 6 schwarze Oliven
  • 6 grüne Oliven
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Prise Zucker
  • 4 TL Pesto Genovese

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Jürgen
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Sommerliches 3-Beeren-Gelee (Stachel-, Josta- und Johannisbeere)

Foto: Dürftige Johannisbeerenernte

Dürftige Johannisbeerenernte

In diesem Jahr war der Ertrag der Johannisbeeren recht bescheiden. Viel zu wenig, um genug Saft für eine halbwegs sinnvolle Geleemenge zu liefern. Ebenso dürftig sah es bei den Stachelbeeren aus. Die Jostabeere lieferte dagegen eine ganze Menge Früchte. So kam mir die Idee ein Gelee aus einer Mischung dieser drei Beern zu machen. Das Mengenverhältnis ergab sich fast von alleine. Ich hatte rund 200 g Stachelbeeren und knapp 300 g Johannisbeeren. Ziel war es 900 bis 1000 ml Saft zu erhalten. Also habe ich 700 g Jostabeeren dazu gegeben. Wie ich später festgestellt habe, war das fast zu knapp bemessen, denn das Ziel, mindestens 900 ml Saft zu erhalten, habe ich gerade so erreicht. Das Mischungsverhältnis der Beeren ergibt ein fruchtiges Gelee. Beim nächsten mal würde ich vielleicht etwas mehr Johannisbeeren und Stachelbeeren nehmen (so die Ernte es hergibt 😉 ). Da die Früchte nicht allzu süß sind, sollte man 1:1-Gelierzucker nehmen. Mit dem 2:1 Zucker könnte das 3-Beeren-Gelee zu sauer werden.

Zutaten
  • 300 g rote Johannisbeeren
  • 200 g Stachelbeeren
  • 700 g Jostabeeren (auch Jochelbeeren genannt)
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 250 ml Wasser
  • 900 – 1000 g Gelierzucker (1:1)

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Jürgen
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Brasserie „La Belle Epoque“ in Brouage, Charente Maritime

La Brasserie Belle Epoque

La Brasserie Belle Epoque

Brasserien mit dem Namen „Belle Epoque“ gibt es bestimmt einige tausend in Frankreich. In Brouage allerdings gibt es nur eine und die ist eine „Echte“. Doch dazu später. Brouage ist eine Festungsstadt an der atlantischen Küste der Charente-Maritime. Festungsstadt am Atlantik liegt bestimmt auf einem Felsen oder einer Klippe und ist von der Brandung umtost, spektakulär halt, oder? Man muss sich aneinander festhalten um nicht umgeblasen zu werden von mindestens 8 Windstärken. Vergessen sie’s. Von den Remparts von Brouage schauen sie auf Feuchtwiesen auf denen Störche spazieren und nebenan sind Austernzuchtbecken. Brouage ist dennoch spektakulär, weil diese Festung im 16.Jhdt angelegt und später vom berühmten Festungsbaumeister Sebastien Vauban weiter ausgebaut wurde. Und spektakulär ist, dass es neben dieser Festungsanlage keinen einzigen Neubau aus späterer Zeit gibt. Brouage ist einfach einzigartig und braucht keinen Felsen oder eine Klippe.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Hühnchen mit Harissa-Kartoffeln und Joghurt-Zimt-Bohnen

Foto: Hühnchen mit Harrissa-Kartoffeln und grünen Joghurt-Zimt-Bohnen

Hühnchen mit Harrissa-Kartoffeln und grünen Joghurt-Zimt-Bohnen

 Das Rezept hatte ich schon vor einiger Zeit bei Multikulinarisches entdeckt. Aber entweder hat mir die Zeit gefehlt oder das Wetter war mir zu warm (ja, das gab es tatsächlich in diesem Sommer ;-)), denn wenn’s draußen warm ist, werfe ich nur ungern den Ofen an. Obwohl dieses Gericht durchaus zu einem schönen Sommertag passt. Dann war es aber endlich soweit. Zeit und Wetter passten. Die Zutaten waren alle im Haus (wobei ich für die Hähnchenbrust zunächst eine andere Verwendung vorgesehen hatte). Das Originalrezept war für 4 Personen. Ich habe es für zwei gemacht und die Mengen entsprechend angepasst -bis auf die Gewürzmengen. Die fand ich überwiegend zu gering für die Mengen an Gemüse und Fleisch. Ach ja, noch an einer weiteren Stelle bin im Rezept abgewichen: Die Kartoffeln habe ich nicht in Scheiben sondern in Spalten geschnitten. Dadurch werden sie außen schön knusprig, bleiben aber innen etwas weicher – so ähnlich wie Pommes Frites.

Insgesamt eine sehr leckere Kombination. Die Harissa-Kartofflen kann man auch alleine als Snack reichen. Dazu werden sie kurz vor Ende der Garzeit mir geriebenem Cheddarkäse überbacken. Muss ich bei Gelegenheit noch probieren.

Zutaten
Harissa-Kartoffeln
  • 750 g Kartoffeln
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 EL Harissa-Paste
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Koriandersamen, gemahlen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
Joghurt-Bohnen
  • 400g grüne Bohnen
  • 300 g Vollmilchjoghurt
  • 2 EL Milch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Butter
  • 350g Hähnchenbrustfilets

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Jürgen
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Meeresfrüchte auf Avocado und Ruccola

Meer in Sicht

Meer in Sicht

Sommersalate sind etwas herrliches. Frisch, duftig und sie schmecken nach Sommerkräutern. Man kann sie mit allem möglichen ergänzen. Es müssen ja nicht Putenbruststreifen sein. Gebratene Tofuwürfel, gebröselter Schafskäse, Kochschinkenstreifen, oder wie ich hatte irgendwas aus dem Meer. Ich habe mich für rosa Crevetten und Meeresfrüchte entschieden. Crevette rose sind eigentlich grosse Garnelen, und unsere geliebten Krabbenbrötchen sind eigentlich mit Garnelen belegt. Sollten wir sie umbenennen. Gott bewahre, manches heisst ebenso. Meine Meeresfrüchte hatte ich vom Fischhändler meines Vertrauens. Er hat mir aus der grossen Schale des Meerefrüchtesalates die besten Stücke herausgesucht und Millionen kleiner Tintenfischtentakel weg gelassen. Überhaupt ist er ein wahrer Fischkenner. Kein Wunder hat er doch jahrelang die Gourmets bei Feinkost Plöger bedient. Heute arbeitet er im Rewe und berät seine Kunden. So ist das mit der Marktkonzentration, aber dankenswerterweise ist er den Kunden mit seiner Fachkenntnis erhalten geblieben.

Zutaten für 2 Personen
  • 6 Crevettes rose
  • 50 g Meeresfrüchte, Calamarringe, kleine Pulpo, Surimi, Muscheln
  • 2 Avocado
  • Radiccioblätter
  • eine Handvoll Rauke, auch Ruccola genannt
  • Essig und Olivenöl
  • Crema di Balsamico, ich hatte Orange mit Ingwer
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Sommerkuchen aus dem Kühlschrank

SAMSUNG

Frischkäse-Aprikosen-Kuchen aus dem Kühlschrank

Sommer und süsser Kuchen sind zwei natürliche Feinde. Und den Kuchen in den Kühlschrank stellen ist auch keine Lösung, höchstens für Buttercremetorte. Aber wer macht schon Buttercremetorte in Hochsommer. Ich jedenfalls nicht. Sommerkuchen muss frisch und zitronig sein. Vielleicht noch ein frischer Käse, Quark oder so wäre schön. Da sind wir schon bei den Zutaten meines Sommerkuchens: Quark, Frischkäse, Zitrone, Kekse und das alles ohne Ofen. Man hat ja schliesslich einen Kühlschrank und dort kann man super leckeren Kuchen „fertig kühlen“ und dann Kühlschrank kalt servieren.

 Zutaten
  • 100 g Spekulatius
  • 80 g Butter
  • 300 g Quark
  • 200 g Frischkäse
  • 200 g weisse Schokolade
  • 40 Puderzucker
  • 1 Biozitrone
  • geraspelte Schokolade nach Bedarf
  • 5 feste Aprikosen

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Grüner Spargel mit Hähnchenbrust aus dem Wok

Foto: Grüner Spargel mit Hähnchenbrust aus dem Wok

Grüner Spargel mit Hähnchenbrust aus dem Wok

So, das ist jetzt aber wirklich das letzte Spargelgericht dieses Jahres. Am nächsten Wochenende kommen die Spargelpflanzen raus – sofern die Temperaturen eine solche anstrengende Gartenarbeit zulassen! 😉

Das ursprüngliche Rezept war eines von der Sorte, bei dem man schon beim ersten Durchlesen weiß, dass es sich um eine ziemlich langweilige Angelegenheit handeln würde. Also habe ich beim Nachkochen noch diverse würzende Zutaten hinzugegeben: Reisessig, Zucker und Chilischote. Außerdem habe ich das Fleisch nicht in Sojasoße mariniert, sondern mehliert und gesalzen. Dreimal abgeschmeckt und lecker war’s. Ein schnelles und einfaches Wokgericht, das nicht schwer ist und damit gut für dieses heiße Sommerwetter geeignet ist.

Zutaten
  • 250 g Hähnchenbrustfilet
  • 2 EL Mehl
  • 4 EL helle Sojasauce
  • 300 g grüner Spargel
  • 100 g Möhren
  • 100 g Zuckerschoten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 3 EL Öl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Speisestärke
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Zucker
  • 2-3 EL Reisessig

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Jürgen
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Grüner Spargel mit Hähnchenbrust aus dem Wok

Jürgen 11:57