Frittierte Kochbananen (Tostones) aus Nicaragua

Foto: Tostones: frittierte Kochbanane mit Pico de Gallo

Tostones: frittierte Kochbanane mit Pico de Gallo

Am Wochenende hatte eine Zutat bei mir Premiere, die ich bisher nur vom Namen her kannte: die Kochbanane. Kochbananen wachsen vor allem in vielen tropischen und subtropischen Gegenden Amerikas, Afrikas und Asiens und sind dort ein ähnlich wichtiges Grundnahrungsmittel, wie bei uns die Kartoffel.

Unter fachkundiger Anleitung konnte ich mithelfen, frittierte Kochbananen zu machen – die Tostones. Das ist gar nicht schwer und das Ergebnis ist ein leckerer pikanter Snack den man entweder als Vorspeise servieren kann oder einfach so zu einem Bierchen beim Fernsehen.

Foto: Kochbanane

Kochbanane

Die Kochbananen, die man hierzulande zu kaufen kriegt, sind ziemlich unreif. Die Tostones schmecken dann ähnlich wie Kartoffelplätzchen – nur das sie weniger aufwendig in der Herstellung sind. Sind die Bananen reifer werden die Tostones etwas süßer. Serviert werden sie mit etwas fein zerbröckelten oder in dünne Scheiben geschnittenen Feta und Pico de Gallo. Wer mag kann sie noch mit etwas scharfer Chilisoße (z.B. Tabasco o.ä. jedoch keine asiatische Chilisoße!) würzen.

Zutaten
  • 2 Kochbananen
  • 300 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl oder Erdnussöl)
  • Salz
  • 75 g Feta
Für das Pico de Gallo
  • 3 Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Limetten oder 1 Zitrone
  • 5 Stängel Koriander
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Zuwachs im Haushaltsgerätepark: Der Entsafter

Foto Entsafter Philips HR1871/10 betriebsbereit

Entsafter Philips HR1871/10 betriebsbereit

Es kommt nur selten vor, dass mein Gerätepark in der Küche Zuwachs erhält, denn es ist eigentlich alles da was ich brauche. Eigentlich… Aber irgendwie gefiel mir die Idee, Frucht- und Gemüsesäfte selber herstellen zu können immer mehr. Und dieses Jahr war es soweit. Nach erneuter üppiger Apfelernte (geschätzt waren es gut 80 kg), habe ich zugeschlagen. Natürlich erst nach ausführlicher Recherche. Zunächst einmal war zu klären, welche Technik es sein soll: Presse, Dampfentsafter oder Zentrifuge. Ich entschied mich schließlich für die Zentrifuge. Die Gründe waren: Weiterlesen

Jürgen
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Hühnersuppe mit Zuckerschoten

Im Garten hat die Erntezeit begonnen. Und so richtet sich der Speiseplan oft nach dem was der Garten gerade hergibt. Aktuell sind es unter anderem Zuckerschoten und Kohlrabi. In diesem Rezept kommen sie beide zusammen zum Einsatz. In einer einfachen, aber leckeren Hühnersuppe.

Zutaten
  • 1 Poularde
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Pfefferkörner
  • Schale von 1/2 unbehandelten Zitronen
  • 200 g Zuckerschoten
  • 300 g Kohlrabi
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 50 g TK-Erbsen
  • Salz
  • Pfeffer

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Jürgen
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Gebackener, grüner Spargel mit pochierten Eiern

gebackener Spargel mit pochierten Eiern

gebackener Spargel mit pochierten Eiern

Spargel ist bestimmt der Deutschen Liebling im Frühling, egal ob weiss oder grün.Und die abertausend Zubereitungsarten sind heftig umstritten, ob der wirklich Besten. Unser aller Freund, ;-), Google findet mehr als eine Million Rezepte, da braucht es doch kein Neues. Doch es braucht, weil gebackener, grüner Spargel mit pochiertem Ei gibt’s noch gar nicht und auch nicht auf unserem Kochblog. Saisonküche aus der Schweiz hatte ein schönes Foto und Rezept in ihrem Magazin, für mich die Vorlage für ein leckeres Rezept, Schliesslich wird das Rad ja auch nicht jeden Tag neu erfunden. Ich muss allerdings zugeben, das mit dem Ei pochieren üben wir noch mal.

Zutaten für zwei Personen
  • 500 g grüner Spargel
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 20 g weiche Butter
  • 2 Esslöffel Paniermehl
  • 3 Zweige Estragon
  • 1 Zitrone
  • 2 Eier
  • 2 Esslöffel Essig
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Gebratenes Fischfilet mit Karotten und Thymian-Sahnesoße

Foto: Gebratener Fisch mit Karotten und Thymian-Sahne-Soße

Gebratenes Fischfilet mit Karotten und Thymian-Sahne-Soße

Eine leckere Kombination ist dieser gebratene Fisch mit Karotten und Kartoffeln als Beilage, dazu ein feine Sahne-Soße mit einer schönen Thymian-Note. Hat mir sehr gut gefallen. Die Kräuterbutter, die im Rezept zusätzlich vorgesehen ist, fand ich aber zuviel. Entweder nur Kräuterbutter (dann aber mehr als eine Scheibe) oder nur Thymian-Sahne-Soße. Die Soße kann ich mir übrigens auch sehr gut zu Hähnchen- oder Kalbsschnitzel vorstellen. Man kann natürlich auch einen anderen Fisch nehmen, z.B. Victoriaseebarsch. Lachs ist dagegen eher ungeeignet wie ich finde.

Zutaten
  • 300 g Kabeljau- oder Seelachsfilet
  • 4 Stängel frischen Thymian
  • 1 kleine Zwiebel
  • 300 g Möhren
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker
  • 300 g festkochende Kartoffeln
  • 4 EL Butter
  • 4 EL Mehl
  • 100 ml süße Sahne
  • 1 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • Prise geriebene Muskatnuss
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL neutrales Öl
  • optional: 30 g Kräuterbutter

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Jürgen
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Sommerkuchen aus dem Kühlschrank

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Frischkäse-Aprikosen-Kuchen aus dem Kühlschrank

Sommer und süsser Kuchen sind zwei natürliche Feinde. Und den Kuchen in den Kühlschrank stellen ist auch keine Lösung, höchstens für Buttercremetorte. Aber wer macht schon Buttercremetorte in Hochsommer. Ich jedenfalls nicht. Sommerkuchen muss frisch und zitronig sein. Vielleicht noch ein frischer Käse, Quark oder so wäre schön. Da sind wir schon bei den Zutaten meines Sommerkuchens: Quark, Frischkäse, Zitrone, Kekse und das alles ohne Ofen. Man hat ja schliesslich einen Kühlschrank und dort kann man super leckeren Kuchen „fertig kühlen“ und dann Kühlschrank kalt servieren.

 Zutaten
  • 100 g Spekulatius
  • 80 g Butter
  • 300 g Quark
  • 200 g Frischkäse
  • 200 g weisse Schokolade
  • 40 Puderzucker
  • 1 Biozitrone
  • geraspelte Schokolade nach Bedarf
  • 5 feste Aprikosen

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Sommerlicher Nudelsalat mit Tomaten und schwarzen Oliven

Foto: Nudelsalat mit Tomaten und schwarzen Oliven

Nudelsalat mit Tomaten und schwarzen Oliven

Ein frischer und sehr tomatiger Nudelsalat ist das. Den richtigen Pfiff gibt der Zitronenabrieb und das Dressing aus eingelegten, getrockneten Tomaten. Wichtig ist die gute Qualität aller Zutaten. Das ist zwar bei fast jedem Essen so, aber hier kann man sich leicht das Geschmackserlebnis durch eine mangelhafte Zutat versauen. Daher also unbedingt richtige schwarze Oliven nehmen und nicht die unsäglichen mit Eisen-II-Gluconat (E 579) oder Eisen-II-Lactat (E 585) schwarz gefärbten. Die schmecken einfach anders, weil es im Grunde ja unreife grüne Oliven sind, die man nur schwarz gefärbt hat.  Und die Kirschtomaten sollten vollreif und aromatisch sein. Das ist jetzt im Sommer ja nicht sooo schwierig zu bewerkstelligen.  😉 Dazu noch ein gutes Olivenöl und es kann eigentlich nichts schief gehen.

Zutaten
  • 250 g eher kleinere Nudeln (z.B. Mini-Penne, normale Penne gehen aber auch oder kurze dünne Maccaroni)
  • Salz
  • 60 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
  • 8 EL Olivenöl
  • 3 EL weißer Balsamessig
  • 2 TL Dijon-Senf
  • Pfeffer
  • 40 g schwarze Oliven (ohne Stein abgewogen)
  • 1 Bio-Zitrone (auf jeden Fall muss sie unbehandelt sein)
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 40 g Parmesan
  • Pfeffer

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Jürgen
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Zitronen-Buttermilch-Cup mit Jockelbeeren

zitrone-buttermilch-cup

Zitronen-Buttermilch-Cup

Tagsüber mag man gar nicht essen bei dieser Hitze. Wenn aber der Tag die Biege macht, kann man mal wieder über Essen nachdenken. Am Besten mit etwas leichtem, frischem. Beginnen wir doch einfach mit dem Nachtisch und wer dann noch Lust auf weiter essen hat, na bitte! Wie wär’s mit einem leichten Nachtisch? Buttermilch, Zitrone und Früchte. In der Buttermilch ist alles drin von der Milch, bis auf’s Fett, na gut ist auch drin, aber in kleinen „Dosen“. Und diese Kombination von Buttermilch, Zitrone und Jockelbeere ist wirklich erfrischend. Probieren sie es einfach mal aus!

Zutaten
  • 250 ml Buttermilch
  • 3 Blatt Gelatine oder 1 Teelöffel Agar Agar
  • ½ Bio-Zitrone
  • 125 ml Schlagsahne
  • 2 Teelöffelzucker
  • 2 handvoll Jockelbeeren
  • 1 Teelöffel Honig
  • 2 Esslöffel Balsamico

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Geeiste Pralinen vom Ziegenfrischkäse

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Sommerzeit ist Eiszeit und das sind „Eispralinen“ vom Feinsten. Als ich das Rezept gelesen hatte, wusste ich sofort, die musste ich machen. Und sie sind wirklich oberlecker und schnell gemacht. Wenn man die geeisten Pralinen aus dem Schokoladenbad nimmt, härtet die Schokolade schnell aus und die Pralinen schmelzen in der Mitte leicht an. Köstlich!!!

Zutaten
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 6 Aprikosen
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • einige Blätter Rosmarin
  • 1 Esslöffel Honig
  • 1 Esslöffel Uozo
  • 400 g weisse Kuvertüre

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Grillhähnchen mit mediterranem Kartoffelstampf

Foto: Grillhähnchen und mediterraner Kartoffelstampf

Grillhähnchen und mediterraner Kartoffelstampf nach Frank Rosin

Eigentlich wollte ich gestern ganz schnell und einfach kochen: Spaghetti Napolitano – ganz unspektakulär. Aber dann habe ich in den Rezepten von Frank Rosin auf der Webseite von Kabel1 gestöbert. Die Seite ist nicht besonders schön oder übersichtlich, aber man findet interessante Rezepte. Eines davon war „Rumpsteak mit mediterranem Kartoffelstampf und Oederaner Salat“. Rumpsteak hatte ich natürlich nicht im Haus und auch den Salat fand ich – schon aufgrund der Roten Beete – nicht attraktiv. Aber der mediterrane Kartoffelstampf machte mich neugierig. Und nach dem Durchlesen entschied ich, dass ich den machen wollte. Im Gefrierschrank befanden sich noch Hähnchenkeulen mit Rückenanteil. Die habe ich, knusprig gebraten, zu den Kartoffeln gemacht. Alles in allem war das sehr lecker. Der Kartoffelstampf ist wirklich gut. Ein völlig anderer Geschmack als das übliche Kartoffelpüree.  Der bekommt auf jeden Fall einen Stammplatz in meinem Rezeptefundus!

Zutaten
Für das Grillhähnchen
  • 2 Hähnchenkeulen mit Rückenstück
  • 10 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 25 g brauner Zucker
  • 60 ml Zitronensaft
  • 2 EL trockener Weißwein
  • 1 TL Rosmarin
Für den Kartoffelstampf
  • 500 g mehlig bis fest kochende Kartoffeln
  • etwas Kümmel
  • 30 g Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Zucker
  • 75 ml Gemüsebrühe
  • 75 ml Olivenöl
  • 1-2 EL Zitronensaft

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Grillhähnchen mit mediterranem Kartoffelstampf

Jürgen 12:22