Geeiste Pralinen vom Ziegenfrischkäse

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Sommerzeit ist Eiszeit und das sind „Eispralinen“ vom Feinsten. Als ich das Rezept gelesen hatte, wusste ich sofort, die musste ich machen. Und sie sind wirklich oberlecker und schnell gemacht. Wenn man die geeisten Pralinen aus dem Schokoladenbad nimmt, härtet die Schokolade schnell aus und die Pralinen schmelzen in der Mitte leicht an. Köstlich!!!

Zutaten
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 6 Aprikosen
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • einige Blätter Rosmarin
  • 1 Esslöffel Honig
  • 1 Esslöffel Uozo
  • 400 g weisse Kuvertüre

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Vanilleeis mit Crema di Balsamico

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Vanilleeis mit Crema di Balsamico und Papayapfeffer

Das ist jetzt der Nachtisch meines Menüs „Emila-Romagna“. Einfach Vanilleeis mit Balsamessig, genauer Crema di Balsamico, Ingwer-Orange. Zuerst hatte ich versucht Balsamico mit Orangensaft und Ingwer leicht zu erhitzen und ein wenig zu reduzieren, damit ich eine entsprechende Crema hinbekomme. Das ist nicht gelungen. Es hat nicht geschmeckt und am Ende ist es fast karamellisiert. Also habe ich ich auf ein Fertigprodukt zurück gegriffen und das war nicht schlecht. Man muss das Rad ja nicht immer neu erfinden! Die „Körner“ auf dem Teller sind nicht etwa Pfefferkörner, sondern es ist „Papayapfeffer“, ich nenn’s mal so. Es sind getrocknete Papayakörner und dann im Mörser zerstossen. „Papayapfeffer“ ist würzig, man meint die Papayafrucht zu schmecken, wirklich interessant!

Zutaten
  • Vanilleeis
  • ½ Vanilleschote
  • Crema di Balsamico Ingwer-Orange
  • Früchte zum Dekorieren

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Panna Cotta, neu interpretiert: Spargel-Panna Cotta

Spargel-Panna Cotta

Spargel-Panna Cotta

Interpretationen leben davon, dass sie etwas Neues ausprobieren. Neue Zutaten in klassischer Art zubereitet. Aber mal im Ernst, nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen Spargel-Panna Cotta zuzubereiten. Und schon gar nicht mit drei Stunden Zubereitungszeit, die im Rezept angegeben waren. Ich stell‘ mich doch nicht drei Stunden in die Küche um dann ein Panna Cotta zu haben, von dem ich nicht mal weiss, ob es schmeckt. Pah!!!!, das brauche ich doch nicht. Dennoch bin ich um das Rezept, aus dem Alnatura Magazin, Mai-Ausgabe, herumgeschlichen, wie die Katze um den Goldfischteich. Und schliesslich hat es mich doch erwischt. Ich begann Spargel zu schälen, Zutaten bereit zustellen und ich wusste jetzt gibt es keinen Weg mehr zurück. Du machst Spargel-Panna Cotta und das für mindestens die nächsten Stunden, und es wurden Stunden!

 

Zutaten
  • 500 g weisser Spargel
  • ½ Zitrone
  • 30 g Butter
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 50 ml Sahne, steif geschlagen
  • 1 Vanilleschote
  • 1 einige Kirschtomaten, ich hatte Coeur de pigeon, gibs’t gerade bei Aldi
  • ½ Frühlingszwiebel
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • ½ Esslöffel weisser Balsamico

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Erfrischendes für einen heißen Sommertag: Selbstgemachter Milchshake

Nun ist auch die Himbeerernte vorbei. Da sie dieses Jahr recht üppig war, wanderten die leckeren Früchte nicht nur in das neu erprobte Himbeer-Johannisbeer-Gelee, es blieb auch noch was für die Vorratshaltung im Gefrierschrank übrig. Wenn man Himbeeren einfrieren will, sollte man dies sofort nach der Ernte tun. Dazu verliest man die Früchte und legt sie nebeneinander auf einen Bogen Alufolie in das Gefrierfach. Sobald sie hart gefroren sind, kann man sie dann in Gefrierbeutel verpacken. Sie halten sich ca. 6 Monate ohne an Aroma einzubüßen. Nach dem Auftauen werden sie allerding weich – ähnlich wie Erdbeeren – und sind dann nicht mehr für alles geeignet. Gut lassen sie sich aber noch für Marmeladen, Soßen, rote Grütze oder eben für einen Milchshake verwenden. Ein selbstgemachter Milchshake ist eine wunderbare Erfrischung für einen heißen Sommertag und ersetzt problemlos eine kleine Zwischenmahlzeit. Wenn man fertig vorbereitete Früchte verwendet (eben die tiefgefrorenen ;-)) ist der Shake in wenigen Minuten zubereitet. Wer das einmal gemacht, wird diesen ganzen Kunstaroma-verseuchten Fertigkram á la „Müllermilch“ garantiert keines Blickes mehr würdigen. Noch erfrischender wird der Shake übrigens, wenn man noch eine Kugel Vanilleeis hineingibt. Anstelle von Himbeeren kann übrigens auch Erdbeeren oder Bananen verwenden und bekommt man einen wunderbaren Erdbeer- oder Bananen-Milchshake.

Zutaten
  • Milchshake mit Himbeeren125 g Himbeeren (frische oder tiefgekühlte)
  • oder 150 g Erdbeeren
  • oder 1 sehr reife Banane
  • 500 ml Milch
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • eventuell 2 Kugeln Vanilleeis

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Holunderblütensorbet

Die Geschichte des Sorbets ist schon ziemlich alt. Es kam aus dem 16. Jhdt. nach Europa und diente als Erfrischung in einer mehrgängigen Mahlzeit,  wie auch heute noch.  Sorbets waren , denke ich in der aufkommenden Mehrgänge-Gastronomie Mitte der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts ein beliebter Zwischengang. Auch unsere Kids haben das entdeckt, es heisst mittlerweile Slush. Ist im Prinzip nichts anderes, kommt aus den Maschinen auf den Jahrmärkten, gibts aber auch in Jugendherbergen, und die Frage heisst natürlich nicht willst Du es mit Holunder, sondern willst Du Erdbeer und Zitrone, „was gibst es sonst noch?“, oder mit allem.

Im Prinzip wissen sie was es ist, dennoch bringt es wunderbare Ergebnisse; wenn sie darüber schreiben: z.B. „Einfach Eiswürfel mit Sirup Stufe 6 mixen, bis gewünschte Konsistenz erreicht ist“, ein echter Minamalist! Eine weitere originelle Idee: „ich kaufe immer diese kratzeis im becher, fülle das ganze in eine plastikflasche um, lege sie ins eisfach und schüttel sie regelmäßig. dadurch friert es nicht als ganzes ein, sondern das gefrorene wird immer wieder kaputt gemacht! und ihr habt nach ein paar stunden die konsistenz von dem slush vom jahrmarkt! „Juhu, wer auch immer es war, er/sie hat es verstanden. Schwieriger sind schon die Kiddys, die es einfach zu gut machen wollen z.B.: „ich werde mir eine Eis-Slush-Maschine für meine Fete ausleihen und wollte gerade Erdbeerkonzentrat mit kleinen Stücken erwerben. Der Lieferant kann jetzt nicht liefern und die anderen Wettbewerber, die ich kenne, haben nur Slush-Konzentrat ohne Fruchtstücke…. und weiter…Kann man Slush-Getränke auch irgendwie selbst machen? Oder kennt Ihr Lieferanten, die hochwertiges Konzentrat mit Fruchtstücken liefern?“. Meine Empfehlung, Jungs schwingt euch auf, neben der Arschbombe im Schwimmbad, mal zu zeigen, wie eine Erfrischung auch geht. Es lohnt sich die Mädels suchen danach.

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Pfirsichparfait mit Walderdbeeren auf Hagebuttenspiegel.

Ich wusste garnicht, dass Parfaits so einfach zu machen sind. In der Gastronomie werden sie gerade bei größeren Veranstaltungen gerne angeboten, eben wegen der Zubereitung und der einfachen Präsentation. Von der der Konsistenz sind  Parfaits ein Halbgefrorenes. Mein Tipp für den Genuss: das Parfait antauen lassen dann entfaltet es seinen ganz sahnigen Geschmack.

Zutaten
  • 4 reife Pfirsiche
  • 3 Eier
  • 100 gramm Zucker
  • 100 ml Sahne
  • ½ Orange
  • 2 Teelöffel Hagebuttenmark
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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Pfirsichparfait mit Walderdbeeren auf Hagebuttenspiegel.

Gargantua 10:58