Zuwachs im Haushaltsgerätepark: Der Entsafter

Foto Entsafter Philips HR1871/10 betriebsbereit

Entsafter Philips HR1871/10 betriebsbereit

Es kommt nur selten vor, dass mein Gerätepark in der Küche Zuwachs erhält, denn es ist eigentlich alles da was ich brauche. Eigentlich… Aber irgendwie gefiel mir die Idee, Frucht- und Gemüsesäfte selber herstellen zu können immer mehr. Und dieses Jahr war es soweit. Nach erneuter üppiger Apfelernte (geschätzt waren es gut 80 kg), habe ich zugeschlagen. Natürlich erst nach ausführlicher Recherche. Zunächst einmal war zu klären, welche Technik es sein soll: Presse, Dampfentsafter oder Zentrifuge. Ich entschied mich schließlich für die Zentrifuge. Die Gründe waren: Weiterlesen

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Rotkohl klassisch – mit Apfel und Johannisbeergelee

Ich muss zugeben, Rotkohl gab es bei mir bisher immer aus dem Glas oder der Tiefkühltheke. Lediglich verbessert mit ein bisschen fein geriebenen Apfel. Dieses Jahr hatte ich aber zufällig zwei Rotkohlpflanzen im Garten. Zufällig deshalb, weil sie in einer Ladung gemischter Kohlpflanzen enthalten waren. Die Wühlmäuse, die dieses Jahr eine echte Plage waren, haben sie dankenswerter Weise verschont und so hatte ich im Herbst zwei Rotkohlköpfe, die verarbeitet werden wollten. Also ran ans Werk. Schwierig ist das Rezept nicht, aber ich war skeptisch, ob der Arbeitsaufwand das wert sein würde. Kurz gesagt, er war es! Der selbstgemachte Rotkohl ist um Längen besser, als alles was ich bisher an Fertigware probiert habe. Und der Arbeitsaufwand hält sich durchaus in Grenzen.

Zutaten
  • 1 Rotkohl (ca. 750 g)
  • 1 El Butter
  • 2 Zwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 El Johannisbeergelee
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Wacholderbeeren
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Apfel
  • 1 Tl Speisestärke
  • 2 El Rotweinessig
  • 3 Thymianzweiglein

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Jürgen
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Bayerisches Kraut süß-sauer nach Tim Mälzer dazu Leberknödel

Foto: Bayerisch Kraut nach Tim Mälzer mit Leberknödel und Kartoffelstampf

Bayerisch Kraut nach Tim Mälzer mit Leberknödel und Kartoffelstampf

Manchmal überkommt es mich und ich packe spontan ein Produkt in den Einkaufswagen, um es einfach mal Ausprobieren. So landete letztens eine Packung fertige Leberknödel darin. Wobei ich nicht wirklich eine Idee hatte, was ich damit machen sollte. Auf der Packung war die Zubereitung in einer kräftigen Fleischbrühe und Sauerkraut als Beilage empfohlen. Nun gehört Sauerkraut nicht zu meinen Lieblingsbeilagen. Eher landet es mal als Zutat im Gericht, wie z.B. bei Szegediner Gulasch oder in einem Auflauf mit Hackfleisch. Also habe ich mal geschaut, wie man Sauerkraut als Beilage etwas aufpeppen kann. Fündig wurde ich auf der Webseite von Tim Mälzer. Dort gibt es ein Rezept für Bayerisch Kraut. Eigentlich als Beilage zum Gänsebraten gedacht, passt diese fruchtige, süß-saure Zubereitung auch prima zu anderen Gerichten – wie zu den Leberknödeln hier. Die Kombination aus Sauerkraut mit Apfel, Zwiebel und Quittensaft ergibt eine sehr leckere Beilage, die auch mir sehr gut gefällt. Normales Sauerkraut kommt mir jedenfalls nicht mehr auf den Tisch. 😉

Zutaten
  • 800 g (vorzugsweise frisches) Sauerkraut
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Apfel (eine möglichst aromatische Sorte)
  • 2 EL Olivenöl
  • 20 g Gänseschmalz oder -Flomen
  • 1–2 TL Kümmelsaat
  • 2 EL Ahornsirup
  • 250 ml Quittensaft (wer keinen Quittensaft bekommt, kann stattdessen die Menge Hühnerbrühe um 150 ml erhöhen und nimmt 100 g Quittengelee dazu, ersatzweise geht auch Apfelgelee)
  • 100 ml Geflügelbrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 l kräftige Fleischbrühe
  • 6-8 fertige Leberknödel

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Jürgen
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Himmel un Ääd (Himmel und Erde) mit Leberwurst

Foto: Himmel un Ääd mit Leberwurst

Himmel un Ääd mit Leberwurst

Himmel und Erde wollte ich schon längst mal nachkochen. Im Restaurant habe ich es immer nur mit Blutwurst gesehen und die mag ich nicht. Jetzt hab ich ’s endlich mal geschafft. Der Herbst ist natürlich die optimale Jahreszeit für dieses Gericht: Äpfel und Kartoffeln sind reif und frisch geerntet sind sie natürlich am leckersten. Nun war dieses Jahr sowohl die Apfel- als auch die Kartoffelernte, also ran an die Töpfe.

Wie so oft gibt es bei diesen traditionellen Gerichten zahlreiche Variationen. In manchen Rezepten wird aus den Äpfeln Apfelmus gekocht, in anderen sollen sie eher stückig bleiben. Da ich es gerne mag, wenn Kartoffelbrei auch noch etwas stückig ist, habe ich beschlossen auch die Äpfel nicht total zerkochen zu lassen. Im Gegensatz zu Apfelmus als Kompott, dürfen die Äpfel hier nicht zu stark gesüßt werden. Auf ein halbes Kilo Äpfel reichen ca. 2 Teelöffel Zucker – eher erstmal etwas weniger nehmen und am Ende dann nochmal abschmecken.

Zutaten
  • 500 g Kartoffeln
  • 500 g aromatische Äpfel
  • Schuss Weißwein
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 50 g durchwachsener Speck
  • 1-2 TL Zucker
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 1/4 TL Salz
  • 70-100 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • 300 g Blutwurst oder Leberwurst (auch wenn Leberwurst wohl nicht typisch ist)
  • 2 EL Mehl

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Jürgen
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Brasserie „La Belle Epoque“ in Brouage, Charente Maritime

La Brasserie Belle Epoque

La Brasserie Belle Epoque

Brasserien mit dem Namen „Belle Epoque“ gibt es bestimmt einige tausend in Frankreich. In Brouage allerdings gibt es nur eine und die ist eine „Echte“. Doch dazu später. Brouage ist eine Festungsstadt an der atlantischen Küste der Charente-Maritime. Festungsstadt am Atlantik liegt bestimmt auf einem Felsen oder einer Klippe und ist von der Brandung umtost, spektakulär halt, oder? Man muss sich aneinander festhalten um nicht umgeblasen zu werden von mindestens 8 Windstärken. Vergessen sie’s. Von den Remparts von Brouage schauen sie auf Feuchtwiesen auf denen Störche spazieren und nebenan sind Austernzuchtbecken. Brouage ist dennoch spektakulär, weil diese Festung im 16.Jhdt angelegt und später vom berühmten Festungsbaumeister Sebastien Vauban weiter ausgebaut wurde. Und spektakulär ist, dass es neben dieser Festungsanlage keinen einzigen Neubau aus späterer Zeit gibt. Brouage ist einfach einzigartig und braucht keinen Felsen oder eine Klippe.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Pikantes Apfelchutney – zu Kurzgebratenem oder Käse (aber nicht nur)

Foto: Pikantes Apfel-Chutney (hier zu Käse)

Pikantes Apfel-Chutney (hier zum Käsebrot)

Nachdem sich schon zeitig abzeichnete, dass die Apfelernte dieses Jahr wohl besonders üppig ausfallen würde, hatte ich schonmal angefangen nach geeigneten Rezepten Ausschau zu halten, um die Ernte nicht nur in Apfelmus oder Apfelkuchen umsetzen zu müssen. 😉 Dabei bin ich irgenwie auch auf die Webseite von TasteSheriff gestoßen und fand dort dieses Rezept für ein Apfel-Chutney. Allerdings konnte ich mich nicht so recht mit den dicken Rosinen anfreunden und hab dann beschlossen sie wegzulassen und dafür die Apfelmenge zu erhöhen. Das Ergebnis ist extrem lecker. Das Chutney passt ausgezeichnet zu Käse, Schinken oder kurzgebratenem Fleisch. Noch nicht probiert habe ich die Idee von TasteSheriff etwas Chutney in Kartoffelpüree zu geben, aber das probiere ich auch noch!

Das Apfel-Chutney soll im geschlossenen Glas ca. 1 Jahr halten. Um das zu testen werde ich wohl noch eine zweite Charge produzieren müssen, denn bei dem derzeitigen Verbrauch dürfte das letzte Glas noch nicht einmal die nächste Apfelblüte erleben. 😉

Zutaten
  • 800 g Äpfel
  • 200 g Schalotten
  • 3 rote Chilischoten
  • 450 g brauner Zucker
  • 115 g Sultaninen (ich hab die weggelassen und dafür zusätzliche 200 g Äpfel genommen)
  • 1 TL schwarzer Pfeffer (fein gemahlen)
  • 1 TL Koriandersamen (mittelfein gemahlen)
  • 2 gestrichene EL Salz
  • 400 ml Apfelessig
  • 1 TL Cayennepfeffer

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Jürgen
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Apfel-Rote-Bete-Salat, und Forelle mit Brennessel-Pesto

 Apfel-Rote-Bete-Salat , Forelle und Brennessel-Pesto

Apfel-Rote-Bete-Salat , Forelle und Brennessel-Pesto

Apfel-Rote-Bete Salat ist jetzt nicht so sonderlich innovativ. Wobei ich sagen muss, die Apfelschnitze bekommen eine wunderbare Farbe und zusammen mit der erdigen Note der Rote Bete, der Säure der Apfelschnitze entsteht eine gelunge Vorspeise. Im Originalrezept von Saisonküche wird dazu eine Meerettich-Sahne gemacht. Geht, aber ich hatte ein paar Tage zuvor in einer Kochbuchbesprechung von Pesto mit ganz jungen Brennesselzweigen gelesen. Das war es. Ich habe es in einer sehr kleinen Menge gemacht, weil es noch nicht genügend Brennesseltriebe gab. Und muss sagen sehr interessant. Und dazu gab es geröstete Brotwürfel. Für alle Frankfurter in der Diaspora, in New York,.♪♫.. Rio,..♫♪..Tokio, geröstete Brotwürfel sind natürlich „Krachelscher“. Ups, da hätte ich doch fast Berlin vergessen. Dabei wohnen dort mittlerweile unsere „Besten“!

 Zutaten für 2 Personen
  • 3 gekochte Rote Bete
  • 1 Apfel
  • 3 Esslöffel Rotweinessig
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Scheibe Roggenbrot
  • 1 kleine geräucherte Forelle
  • Pfeffer und Salz
Für das Brennessel-Pesto
  • 1 Handvoll ganz junge Brenessel-Triebe
  • Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Teelöffel Pinienkerne
  • 1 Esslöffel geriebener Parmesan
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Zimtschnecken

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Zimtschnecken

Wie schön, dass ich so viele Nachbarn habe. Und wie schön, dass sie so viele Kinder haben. Allein bei uns im Haus sind es mittlerweile sieben. Und in den Nachbarhäusern nochmal unzählige. Was hat das zu tun mit Zimtschnecken? Es hat! Tante Fanny ist dafür verantwortlich. Nein sie war nicht die Hebamme der lieben Kleinen. Tante Fanny ist die Hefeteig-Packung von REWE, und die verwende ich gerne. Eine Rolle „Tante Fanny“ Hefeteig gibt 16 Zimtschnecken und was mache ich mit 16 Zimtschnecken. Das ist beim besten Willen nicht zu verputzen. Ich backe sie, dann verteile ich sie, am besten noch warm, denn Zimtschnecken sollten warm gegessen werden. Und dann freue ich mich, dass ich tausenden von Kalorien widerstanden habe.

Zutaten
  • 1 Packung Hefeteig aus der Kühltheke, alternativ 500 g Hefeteig selbst gemacht
  • 1 Zitrone
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Esslöffel Hagelzucker
  • einige Esslöffel Wasser
  • 1 Apfel
  • 4 Esslöffel Mandelblättchen
  • 80 g Zucker
  • 80 ml Sahne
  • 1Esslöffel Zimt
  • ½ Tonkabohne

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Vegetarisches Dhal-Linsen-Curry mit Äpfeln

Foto: vegetarisches Dahl-Linsen-Curry mit Apfel

vegetarisches Dahl-Linsen-Curry mit Apfel

Manchmal finde ich auf ungewohnten Seiten Rezepte, die mich zum Nachkochen reizen. Dieses hier fiel mir bei einem meiner regelmäßigen Besuche auf der Satireseite Schandmännchen ins Auge. Hat mir spontan gefallen und so habe ich es schon am nächsten Tag nachgekocht. Mit den roten Linsen, die ich beim Edeka bekommen habe, hat es aber nicht so funktioniert, wie im Originalrezept angegeben. Die Flüssigkeitsmenge war zu gering. Die Linsen waren dadurch nach 15 Minuten noch arg fest und das ganze eine ziemlich trockene Angelegenheit. Daher habe ich mit 200 ml Gemüsebrühe aufgefüllt. Die Kochzeit für die Äpfel muss man ausprobieren. Ich hatte sehr reife Boskop-Apfel aus der Vorjahresernte, die brauchten keine fünf Minuten. Da die große Chilischote leider recht lasch war – was ich aber erst am Ende beim Abschmecken herausfand, habe ich noch mit etwas gemahlener Chili nachgewürzt und noch einen Teelöffel Currypulver zusätzlich hineingeben. Das Ergebnis hat mir gut gefallen. Ich kann mir das auch gut als Suppe vorstellen. Dann einfach noch eine weitere Dose Kokosmilch zugeben. Ob die Gemüsebrühe dann entfallen kann muss ich erst noch ausprobieren. Die Menge reicht für ca. 4 Portionenen, wenn man etwas Fladenbrot dazu reicht. Wer meint, es müsse nicht vegetarisch/vegan sein, der kann noch etwas Hähnchenbrust dazu braten (mit Salz, Pfeffer und etwas Currypulver gewürzt) und diese in Scheiben geschnitten auf das Curry geben.

Zutaten
  • 500 g rote Linsen (Dhal-Linsen)
  • 2 rote Zwiebeln (weiße oder normale Zwiebeln gehen auch)
  • 800 ml Kokosmilch (zwei Dosen á 400 ml)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 Stangen Porree
  • 2 reife Äpfel (Boskop)
  • 1 Zitrone
  • 1 rote Chilischote
  • 5 TL Madras-Curry
  • 2 TL Kurkuma
  • 4 EL neutrales Pflanzenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas gemahlene Chili

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Kartoffelpuffer nach Mario Kotaska mit Apfel-Weißwein-Kompott

Foto: Kartoffelpuffer nach Mario Kotaska mit Apfel-Weißwein-Kompott

Kartoffelpuffer nach Mario Kotaska mit Apfel-Weißwein-Kompott

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Kartoffelpuffer nach Mario Kotaska mit Apfel-Weißwein-Kompott

Jürgen 11:02