Foto: Gebratener Fisch und Risotto mit Bärlauchpesto

Gebratener Fisch und Risotto mit Bärlauchpesto

Die Bärlauchsaison hat begonnen. Ich bin zwar noch nicht dazu gekommen, welchen zu sammeln. Aber ein geschenktes großes Glas mit selbst gemachtem Bärlauchpesto, hat mich motiviert gleich mal was damit zu kochen. Eigentlich ist das eine Kombination aus zwei Rezepten: Risotto mit Bärlauchpesto und gegrillter Fisch mit Bärlauchpesto und Pilzrisotto. In der Kombination ist das fast ein bisschen zu viel Bärlauch, aber ich wollte das beides mal ausprobieren. Das Risotto ist ausgesprochen lecker. Der Fisch ist okay, aber das nächste Mal würde ich ihn einfach mit ein paar Kräutern in der Pfanne braten und auf das Bärlauchpesto verzichten – oder ihn tatsächlich mit einem Pilzrisotto servieren.

Das Rezept für das Bärlauchpesto reiche ich natürlich noch nach, sobald ich es ausprobiert habe. 😉

Zutaten
  • 300 g Fisch, z.B. Kabeljau, Seelachs
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 375 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Öl
  • 125 g Risottoreis
  • 75 ml Weißwein
  • 25 g Parmesan, gerieben
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Bärlauchpesto
  • 1 Bio-Zitrone

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Gebratenes Fischfilet mit Karotten und Thymian-Sahnesoße

Foto: Gebratener Fisch mit Karotten und Thymian-Sahne-Soße

Gebratenes Fischfilet mit Karotten und Thymian-Sahne-Soße

Eine leckere Kombination ist dieser gebratene Fisch mit Karotten und Kartoffeln als Beilage, dazu ein feine Sahne-Soße mit einer schönen Thymian-Note. Hat mir sehr gut gefallen. Die Kräuterbutter, die im Rezept zusätzlich vorgesehen ist, fand ich aber zuviel. Entweder nur Kräuterbutter (dann aber mehr als eine Scheibe) oder nur Thymian-Sahne-Soße. Die Soße kann ich mir übrigens auch sehr gut zu Hähnchen- oder Kalbsschnitzel vorstellen. Man kann natürlich auch einen anderen Fisch nehmen, z.B. Victoriaseebarsch. Lachs ist dagegen eher ungeeignet wie ich finde.

Zutaten
  • 300 g Kabeljau- oder Seelachsfilet
  • 4 Stängel frischen Thymian
  • 1 kleine Zwiebel
  • 300 g Möhren
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker
  • 300 g festkochende Kartoffeln
  • 4 EL Butter
  • 4 EL Mehl
  • 100 ml süße Sahne
  • 1 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • Prise geriebene Muskatnuss
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL neutrales Öl
  • optional: 30 g Kräuterbutter

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Fischfilet in Rosmarin-Pecorino-Kruste

Samstag Abends beim Edeka Fisch einkaufen zu wollen, ist nicht wirklich eine gute Idee. Aber ich hatte Lust auf Fisch und zwar panierten. Also versuchte ich mein Glück. Wie erwartet war die Fischtheke schon schwer geplündert: Ein einzelnes, kümmerliches Rotbarschfilet, einige Heringe und Doraden, Wels und Calamare. Es sah trübe aus. Aber dann entdeckte ich den Seelachs. Schöne große Filets, das sah doch gut aus. Und sie sahen nicht nur gut aus, sie schmeckten auch so. Die neue Panade, die ich erstmalig ausprobiert habe, war sehr fein – Rosmarin und Käse ergänzen sich gut. Als Beilage gab es  einen Salat und etwas Ciabattabrot. Die Vinaigrette, die eigentlich nur für den Salat gedacht war, passte übrigens auch ganz hervorragend zu dem Fisch. Alternativ kann man aber auch eine Remoulade oder Knoblauch-Mayonnaise zum Fisch servieren.

Fischfilet in Rosmarin-Pecorino-Kruste

Fischfilet in Rosmarin-Pecorino-Kruste

Zutaten
  • 400 g Fischfilet, z.B. Rotbarsch, Victoriaseebarsch oder Seelachs
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Ei
  • 1/2 EL Rosmarin (möglichst nur die ganz jungen und weichen Nadeln von der Triebspitze nehmen)
  • 50 g Pecorinokäse
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Mehl
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 unbehandelte Zitrone

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Indonesisches scharfes Fischcurry mit Gurken-Ananas-Salat

Sind es die vielen Arbeiten oder die schwächelnde Kamera, die mich im Moment vom Posten abhalten? Oder die Tatsache, dass ich wenig Neues ausprobiere und alles schon verbloggt habe? Irgendwie gelingt es mir zur Zeit nicht, regelmäßig Rezepte zu veröffentlichen. Gut dass Jürgen das derweil erledigt. 🙂

fischcurry-ikan

Ein Gericht, dass sich bei uns fast wöchentlich wiederholt, ist panierter Backfisch mit Senfsoße, Salat und Salzkartoffeln. Ein Murmeltiergericht sozusagen ( „Und täglich grüßt das Murmeltier“). Den Rotbarsch, den der Überraschungsgatte nach einem Ausflug in die Stadt mitgebracht hat (statt Blumen), den wollte ich diesmal doch gerne anders machen. Der Gewohnheitsgatte war erst skeptisch: „Wird denn der Fisch knusprig?“ Tja, das konnte ich nicht so recht vorhersagen. Nach dem Essen war aber das „Das Rezept musst du dir unbedingt merken“ ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Tage des wöchentlichen Senfsoßen-Fischs gezählt sind. Change – yes we can!

Zutaten
  • ca. 500 g hellen, festen Fisch (Rotbarsch, Seelachs …)
  • Saft von 2 Limetten
  • Salz
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 5 EL Ketjap Manis (süße indonesische Sojasoße)
  • 2 TL Sambal Ulek
  • Chilies nach Geschmack
  • Erdnussöl

Für den Salat

  • 1/2 frische Ananas
  • 1 Salatgurke
  • 1 Chilischote
  • 2-3 Fruhlingszwiebeln
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 3 EL Reisessig
  • 2 EL Fischsoße
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Erdnussöl
  • 2 EL geröstete Erdnüsse

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Fisch in pikanter Senfsoße auf indische Art

Beinahe hätte ich über das Rezept hinweg gelesen. Denn auf Fisch in Senfsoße hatte ich eigentlich keinen Appetit. Aber dann habe ich die Zutatenliste überflogen und fand die Kombination ebenso ungewöhnlich wie interessant. Der Estragonsenf ist ja nix besonderes bei einer Senfsoße. Entsprechend würde man das Rezept vielleicht in Frankreich ansiedeln. Aber die übrigen Zutaten stammen doch wohl eher aus der indischen Küche. Ehrlich gesagt konnte ich mir die Kombination geschmacklich überhaupt nicht vorstellen – zumindest nicht, wie der Senf bei den vielen kräftigen Gewürzen da noch eine Rolle spielen könnte. Nun, da hilft nur ausprobieren.

Und das Ergebnis hat mich sehr angenehm überrascht. Die Senfsoße war völlig anders als alle Senfsoßen, die ich bisher probiert hatte. Und der Estragonsenf spielte durchaus eine wichtige Rolle. Er hat der Soße eine ganz besondere Note gegeben, die mir sehr gefallen hat.

Zutaten
  • 350 g Fischfilet (z.B. Kabeljau oder Rotbarsch)
  • 2 mittelgroße Tomaten
  • 3 große Kartoffeln
  • 2 Frische Chilischoten
  • 1 Stück Ingwer (2cm)
  • 2 TL Kurkumapulver
  • 2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/4 TL Chilipulver (je nach Schärfe der frischen Chilis)
  • 150 g Joghurt
  • Salz
  • 3 EL Estragonsenf
  • 5 – 6 EL neutrales Öl

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Seelachs mit Pommes frites und Möhren-Krautsalat

Irgendwie hatte ich gestern Lust auf Pommes … und auf Fisch… und ein bisschen Salat sollte auch dabei sein. Gleichzeitig wollte ich aber auch nicht allzu lange in der Küche stehen. Und so habe ich das hier mal ausprobiert. Den Dipp dazu habe ich improvisiert, weil mir das Ganze sonst eine zu trockene Angelegenheit zu werden schien. Und einfach nur Ketchup wollte ich auch nicht nehmen. Das Ergebnis war lecker und passte sowohl zu dem Fisch als auch zu den Pommes. Der Krautsalat – ich hatte fertigen von der Salattheke im Supermarkt genommen – war für sich alleine enttäuschend. Ich wüßte gerne was die da reingetan haben – außer reichlich Süßstoff. Ich hasse Süßstoff im Essen! Erst zusammen mit den Möhren und dem Dressing wurde er essbar. Wirklich gut war er aber nicht – ärgerlich. Na gut, wenigstens der Fisch und die Pommes waren gut.

  • 250 g Seelachsfilet
  • 200 g Krautsalat
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 1 EL Mayonnaise
  • 2 EL Joghurt
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Kräuteressig
  • 2 TL gemischte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Estragon, Thymian)
  • 1 EL Mehl
  • 2 TL  Estragon, grob gehackt
  • 2 EL Butterschmalz
  • Pommes Frites für den Backofen
Für den Dipp
  • 2 EL Ketchup
  • 1 EL Joghurt
  • Salz, Pfeffer
  • gemahlenen Piment
  • gemahlene Chili

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Seelachs mit frischem Zitronenpfeffer

Eine Unmenge Seelachs wartete auf Verarbeitung. Aber ich wollte nicht immer die übliche Panade zubereiten. Bei Fool for Food fand ich ein inspirierendes Rezept, das ich leicht abgewandelt habe, weil mir die Soße doch etwas zu sauer wurde. Das Gericht hat einen schönen mediterranen Touch und ist trotz der relativ üppigen Buttermenge nicht zu schwer.

Zutaten
  • 300 bis 400 g Seelachsfilet
  • 1 Zitrone, Saft
  • 80 Gramm Butter
  • 2-3 Essl. Kapern (abgetropft)
  • Zitronenpfeffer (aus Abrieb einer Zitrone, 1 EL Salz, 3 EL schwarzem Pfeffer, 1 TL roten Pfefferbeeren)
  • Salz, Zucker
  • Petersilie
  • Schnittlauch

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Fischstäbchen-Test

So, ein Zufall aber auch: gerade habe ich das Rezept für den Fischdöner geschrieben, da sehe ich, dass in der Aprilausgabe der Zeitschrift „test“ Fischstäbchen getestet wurden. Das Ergebnis ist interessant. Getestet wurden 23 Produkte. Testsieger wurde das Produkt der Firma Pickenpack, das mir allerdings im Handel bisher noch nicht aufgefallen ist (1,59 € für 450 g). Den zweiten Platz teilen sich die Fischstäbchen von Aldi (Nord)/Eskimo, Aldi (Süd)/Almare, Netto Trawler’s Catch (jeweils 1,39 € für 450 g), Iglo (Käpt’n Iglo, 2,32 € für 450 g ), Bofrost (6,45 € für 1 kilo) und Eismann (6,95 € für 1 Kilo). Klar, bei den beiden letztgenannten zahlt man natürlich die Lieferung ins Haus mit, und bei Iglo die aufwändige Werbung. Bei den Preisangaben handelt es sich um den von Stiftung Warentest ermittelten mittleren Preis. Das kann also im Handel nach oben oder unten abweichen.

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Fischstäbchen-Test

Jürgen 18:15