Bami Goreng – indonesische Nudelpfanne

Bami Goreng - indonesisches Nudelgericht

Bami Goreng ist nicht nur lecker, sondern auch bestens zur Resteverwertung geeignet. Diesesmal habe ich versucht eine möglichst originalgetreue Version zu kochen. Nicht die frei nach Schnauze abgewandelte Bami-Goreng-Version, die ich vor längerem mal ausprobiert hatte. Die war zwar auch lecker, aber das ist nochmal was anderes. Ketjap Manis ist einfach würziger als Sojasoße und  Sambal Oelek gibt auch eine andere Würze als gemahlene Chili.

Der Name Bami kommt wohl aus dem Malaysischen und bezeichnet Nudeln, die nicht aus Stärke (Glasnudeln) oder Reismehl (Reisnudeln) hergestellt werden. Chinesische Eiernudeln (Mie) passen sehr gut. Die Auswahl beschränkt sich im Supermarkt in der Regel auf ein oder zwei Instantprodukte, aber die sind okay. Bami Goreng wird wohl meistens mit einer Fleischsorte (Huhn, Schwein oder Rind) und frischen Shrimps gemacht.  Dazu Gemüse nach Lust und Laune (oder verfügbaren Resten), statt Pak Choi geht auch Spinat. Grüne Bohnen anstelle der Zuckerschoten könnte ich mir auch vorstellen, ebenso Zucchini oder Aubergine, Tomaten dagegen eher nicht. Unverzichtbar ist aber auf jeden Fall die Paprika. Wer mag kann das Bami Goreng mit einem Spiegelei servieren. Wobei ich nicht weiß, ob dass dann noch originalgetreu ist. 😉

Zutaten
  • 175 g getrocknete Mie-Nudeln
  • 200 g Schweinefleisch, Hühnerfleisch oder Rindfleisch
  • 6 frische Shrimps
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Pak Choi
  • 1 kleine Karotte
  • 10 Zuckerschoten
  • 1/2 Paprikaschote (rot oder gelb)
  • 4 EL neutrales Öl (z.B. Erdnussöl)
  • 4 EL Ketjap Manis (süße Sojasoße)
  • 2 EL Tamarindenpaste oder Tamarindensaft
  • 1 – 2 TL Sambal Oelek (je nach gewünschter Schärfe)
  • Pfeffer

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Babi Pangang – gegrilltes Schweinefleisch auf indonesisch (nicht thailändisch!)

Kein Gericht für die schnelle Küche, aber dafür sehr lecker ist dieses thailändische indonesische Rezept: Babi Pangang. Die Zubereitung macht nur wenig Arbeit. Die meiste Zeit braucht’s für das Marinieren und Grillen. Das Ergebnis ist ein wunderbar zartes und würziges Schweinefilet mit reichlich Soße.  Da nehme ich dann gene einen Löffel Reis mehr als sonst. Auf den Weißkohl habe ich übrigens verzichtet.

Babi Pangang - gegrilltes Schweinefilet

Babi Pangang – gegrilltes Schweinefilet

Zutaten
  • 500 g Schweinefilet
  • 1/2 Weisskohl
Marinade
  • 2 TL Djahe (gemahlener Ingwer) oder 1cm-Stück frischer Ingwer
  • 1 TL Knoblauchpulver oder 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Laos lengkuas oder galanga (ich hab ein Stück Galgant genommen)
  • 1 TL Zwiebelpulver oder 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Ketjap Manis
  • Pfeffer
  • Salz
Soße
  • 200 ml Geflügelbrühe
  • 14 EL Tomatenketchup
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Ketjab Manis
  • 1 TL Djahe (getrockneter, gemahlener Ingwer)
  • 1 1/2 TL Maisstärke
  • 1 Prise Laos (getrockneter, gemahlener Galgant)
  • 1/2 TL Sambal Oelek

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Indonesisches scharfes Fischcurry mit Gurken-Ananas-Salat

Sind es die vielen Arbeiten oder die schwächelnde Kamera, die mich im Moment vom Posten abhalten? Oder die Tatsache, dass ich wenig Neues ausprobiere und alles schon verbloggt habe? Irgendwie gelingt es mir zur Zeit nicht, regelmäßig Rezepte zu veröffentlichen. Gut dass Jürgen das derweil erledigt. 🙂

fischcurry-ikan

Ein Gericht, dass sich bei uns fast wöchentlich wiederholt, ist panierter Backfisch mit Senfsoße, Salat und Salzkartoffeln. Ein Murmeltiergericht sozusagen ( „Und täglich grüßt das Murmeltier“). Den Rotbarsch, den der Überraschungsgatte nach einem Ausflug in die Stadt mitgebracht hat (statt Blumen), den wollte ich diesmal doch gerne anders machen. Der Gewohnheitsgatte war erst skeptisch: „Wird denn der Fisch knusprig?“ Tja, das konnte ich nicht so recht vorhersagen. Nach dem Essen war aber das „Das Rezept musst du dir unbedingt merken“ ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Tage des wöchentlichen Senfsoßen-Fischs gezählt sind. Change – yes we can!

Zutaten
  • ca. 500 g hellen, festen Fisch (Rotbarsch, Seelachs …)
  • Saft von 2 Limetten
  • Salz
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 5 EL Ketjap Manis (süße indonesische Sojasoße)
  • 2 TL Sambal Ulek
  • Chilies nach Geschmack
  • Erdnussöl

Für den Salat

  • 1/2 frische Ananas
  • 1 Salatgurke
  • 1 Chilischote
  • 2-3 Fruhlingszwiebeln
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 3 EL Reisessig
  • 2 EL Fischsoße
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Erdnussöl
  • 2 EL geröstete Erdnüsse

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Nasi Goreng vegetarisch

„morgen gibts Nasi Goreng, das ist nicht so fett und macht auch nicht so viel Arbeit, hoffe ich“ dieser Satz machte mir gestern Appetit auf Nasi Goreng. Allerdings hatte sich für den Nachmittag vegetarischer Besuch angekündigt und so fiel diese leckere Nasi-Goreng-Version schon mal flach. Einfach das Fleisch durch Tofu ersetzen? Och nö, da hatte ich keine Lust drauf. Nach einigem Googeln fand ich dann zwei Rezepte, die ich kombiniert habe und heraus kam eine sehr schmackhafte vegetarische Ausgabe von Nasi Goreng. Das ist übrigens auch ein sehr schönes Gericht für die Resteverwertung. Nicht nur Reste von Reis, sondern auch von Gemüse finden hierin noch Verwendung.

Sehr gefallen bei diesem Rezept hat mir übrigens diese Tomaten-Chili-Mischung. Die sorgt nicht nur für einen pikanten Geschmack sondern auch dafür, dass das Nasi Goreng schön „saftig“ wird.

Nasi Goreng vegetarisch

Zutaten
  • 4 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Zucchini
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Porree
  • 200 g gekochter Langkornreis (ungekocht gewogen)
  • 1 rote Chilischote
  • 50 g gekochte Erbsen
  • 4 EL Ketjap Manis
  • 6 Eier
  • 2 kleine Bananen
  • 4 Frühlingszwiebeln
CHILI-SAMBAL
  • 4 EL Öl
  • 5 cm Ingwer
  • 4 Tomaten
  • 2 rote Chilischoten

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Gado-Gado

Gado-Gado ist eine Art Gemüsesalat. In Indonesien habe ich das immer mal wieder bestellt, wenn ich keine zähen Gummihühner, steinharten Wasserbüffel oder sonstigen zähen Tiere essen wollte. Zartes Fleisch war wirklich eher selten. Gado-Gado war überall anders zusammengestellt, immer waren Kartoffeln dabei, Ei und Bohnen und sonst halt das, was an Gemüsen zu bekommen war. Je nach Ort fiel das mal mehr, mal weniger üppig aus. Wichtig war nur die Erdnusssoße, die am Schluss drüberkam.

So habe ich das auch gemacht, Kartoffeln und Bohnen waren greifbar und Karotte. In den meisten Rezepten werden noch blanchierter Weißkohl und Sprossen verwendet. Ach ja, und Salatgurke kommt noch rein, die passt eh gut zu Erdnusssoße. Hier ein Foto vom kläglichen Rest (leider nicht mehr sehr attraktiv):

Das Dressing kann eine Satay-Soße sein, die man mit etwas Kokosmilch und Sojasoße aufkocht, dass sie sämig ist. Ich hatte noch eine aus dem Glas da. Eine andere Variante wäre eine Soße mit Erdnussbutter und Massaman-Currypaste.

Man braucht (für zwei Personen mit Reis durchaus ein Hauptgericht):
  • 2 Eier
  • 3 Kartoffeln (festkochend oder vorwiegend festkochend)
  • 2 Karotten
  • grüne Bohnen (frisch oder gefroren, ca. 200 g)
  • 1 Salatgurke
  • 1/8 l Kokosmilch
  • helle Sojasoße
  • fertige Satay-Soße oder Erdnussbutter und Massaman-Currypaste
  • nach Geschmack Zucker und Reisessig

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Nachspeise auf Südost-Asiatisch: Kokoskaltschale mit buntem Kokosglibber

Süßkram wie diesen, manchmal noch mit gecrushtem Eis, kenne ich aus Thailand genauso wie aus Laos und Indonesien. Was da drin ist, habe ich nie gewusst, aber besonders die quietschrünen Kaong (gibt es auch in rot und weiß) waren der Volltreffer (zumindest was meine Geschmackserinnerungen betrifft). Laut Recherchen in Google sind Kaong die Früchte der Zuckerpalme. Darunter kann ich mir nichts vorstellen. Aber egal. (Eine Beschreibung auf Englisch findet sich hier.) Der Geschmack ist nicht leicht zu beschreiben, da ist auch eine Menge künstliches Zeug drin. Die Dinger haben einen etwas zähen Biss, erinnern leicht an junge Kokosnüsse und künstliches Bananenaroma. Sie sind in einem unsäglich süßen Sirup eingelegt. Außerdem hatte ich noch Nata de Coco in rot und weiß. Auch eher zäh, soll das junges Kokosfleisch sein? Es wird auch in bunten Farben verkauft und schwimmt in dickflüssigem Sirup. Dazu habe ich noch eine Galia-Melone gehabt und davon eine halbe Tasse voll gewürftelt. Die bunten Glibberdinger habe ich einem Sieb kurz abtropfen lassen.

Das Ganze in ein schönes, gläsernes Gefäß geben und mit Kokosmilch aufgießen. Noch ein, zwei EL Zucker dazu und dann kühl stellen. Die Testesser waren vorsichtig überzeugt. Ich habe fairerweise vorher gefragt, ob sie zu Allergien neigen, denn so eine geballte Ladung Lebensmittelfarben kann bei empfindlichen Menschen sicher einiges auslösen. Bei unempfindlichen eventuell auch, aber was mache ich mir Gedanken? Ich doch nicht!

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Mie goreng

Ein spontanes Gemisch aus unterschiedlichsten Mie goreng-Rezepten, also Rezepten für gebratene Nudeln. Es ist etwas indonesisch angehaucht (Krabbenpaste), enthält die Gemüse, die man montags im Asia-Shop bekommt und musste erstmal ohne das traditionelle Spiegelei auskommen. Da für den Folgetag noch zwei etwas kleinere Portionen übrig sind, lassen sich diese gut mit Spiegelei-Topping aufpolieren.

Zutaten
  • 250 g chinesische Eiernudeln
  • 250 g Hühnerbrustfilet
  • 150 g TK-Garnelen
  • 200 g Brokkoliröschen
  • 4 große Mu Err-Pilze, getrocknet
  • 4 große Shitake-Pilze, getrocknet
  • 100 g Babymais, frisch
  • 1/2 Dose Bambussprossen, in Scheiben
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Baby Pak-Soy (oder etwas Mangold)
  • 2 rote Chilischoten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 cm Ingwerknolle
  • 1/2 TL Shrimppaste
  • Fischsoße
  • dunkle Sojasoße
  • 2-3 EL Öl
  • 3 Frühlingszwiebeln.

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Klassisches Nasi goreng

Na, Sie goreng? Nein, das ist eigentlich keine ernste Frage. Nasi goreng bedeutet, aus dem Indonesischen übersetzt, „gebratener Reis“ (nasi ist Reis). Vor über 20 Jahren lernte ich nicht nur einige Teile Indonesiens kennen, sondern auch die Küche dort schätzen. Ein Warung, eine Art Imbissbude, hat neben diversen Suppen immer auch Nasi Goreng im Angebot. Naja, fast immer. Der Warung „Ernita“ in Makale/Sulawesi bescherte mir nicht nur einen hartnäckigen Durchfall (und Feldversuche haben es erwiesen: es war das Essen dort), sondern auch das schmackhafteste Nasi Goreng einer fast dreimonatigen Reise. Hätten mich die Bakterien oder Amöben oder was auch immer in Ernitas Essen nicht fast gekillt, es wäre der beste Warung überhaupt gewesen. Aber wollen wir mal nicht nachtragend sein. Ernita ist heutzutage wahrscheinlich eine „alte“ Frau und der Warung ein Andenkenstand. Kurz nach uns kamen die Neckermänner. Für irgendwen leistet man als Backpacker immer Pionierarbeit.

Hier nun ein Foto vom kläglichen Rest einer riesen Pfanne hausgemachtes Nasi Goreng. Das ist so lecker, dass es nicht lange genug auf dem Teller bleibt, dass man es fotografieren könnte. Keine Verschlusszeit ist dafür kurz genug. 😉

Zutaten für 4 Personen (untuk 4 orang)
  • 1 l gekochter Reis (bitteschön, Duftreis darf es schon sein! Wer Uncle Ben oder Reis-fit nimmt, ist selbst schuld!)
  • 2 Eier
  • dunkle Sojasoße, Pfeffer
  • 1 Packung Tiefkühlgarnelen (die Hälfte davon schüttet man auf den Fußboden aus und füttert schließlich die Katzen damit)
  • 1 Schweineschnitzel (für orang muslim: Rindersteak)
  • 1 TL Trasi (Garnelenpaste; legitimer Nachfolger von Garum)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 1 Salatgurke
  • Röstzwiebeln
  • Öl zum Braten
  • 2 EL helle Sojasoße (oder mehr)
  • Sambal Oelek (spricht sich ulek … merkt’s euch!)

optional:

  • 1 Tomate
  • 1 grüne Paprikaschote

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Fernwehfördernd: Huhn in süßer Sojasoße

Ziemlich genau 20 Jahre ist es her, dass ich das letzte Mal in Indonesien war. [Ich muss mal kurz die Katze maßregeln: Kaum gibt man was von seinem Huhn ab, wird sie fröhlich und sie möchte jetzt gerade einen USB-Stick verschleppen … stopp!!!] Ein paar wenige Rezepte aus der indonesischen Küche koche ich noch ab und an, aber ich habe mich in letzter Zeit eher an die etwas leichtere laotische Küche gehalten. Diese Woche ist mir ein Rezeptheft in die Hände gefallen, das ich vor Jahren gekauft und dann anscheinend vergessen habe. *schäm* Und da sind so unglaublich lecker klingende und aussehende Rezepte drin. Und eines hat mich besonders angelacht, da stand „indonesisch“ dran. Jo, dachte ich mir, indonesisch könnteste auch mal wieder kochen. [Die Katze tut gerade, als hätte ich das Hühnerfleisch auf dem Schreibtisch deponiert? Was um alles in der Welt …??? Aah, jetzt hat sie das halbe Rezept gelöscht …]

Beim Anbraten der Gewürze stieg mir ein unglaublicher, bekannter und längst verschollener indonesischer Garküchenduft in die Nase, so originalgetreu, das war schon atemberaubend. Und dabei sind Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer Gewürze, die bei mir nicht alt werden. Die Zubereitungsweise macht es wohl. Als ich dann die Kokosmilch in den Wok geschüttet habe, war es endgültig um mich geschehen. Die Küchenwand hoch kletterten Geckos (zwei prügelten sich prompt an der Decke). Die Zikaden machten von draußen Lärm. Von Fern klang eine indonesische Fernsehunterhaltung durch die warme Luft. Kinderlachen. Kretek-Zigaretten. Das Surren des Petromax.

Das Essen war übrigens sehr lecker …

Zutaten untuk empat orang (für 4 Personen)
  • 4 – 6 Hähnchenschenkel
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (ca. 4 cm)
  • 1-2 frische rote Chilischoten
  • 2-4 EL Öl
  • 8 EL Ketjap Manis (süße Sojasoße, gibts im gut sortierten Supermarkt; alternativ dunkle Sojasoße, die ist auch süß)
  • 250 – 300 ml Kokosmilch

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Sambal Hati Goreng – Geflügelleber auf indonesisch

Das ist ein unglaublich leckeres Rezept. Einige Zutaten, kriegt man im normalen Supermarkt in der Regel nicht, beispielsweise die Shrimpspaste. Aber man kriegt sie in jedem Asia-Laden. Dort sollte man dann auch gleich die Kokosmilch kaufen, denn die ist dort deutlich preiswerter als die Supermarkt-üblichen Produkte von z.B. Wan Kwai. Und natürlich frisches Zitronengras – es ist einfach viel aromatischer als das getrocknete. Von dem – für unsere Nasen – unangenehmen Geruch der Shrimpspaste sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wohl dosiert gibt sie dem Gericht eine würzige Note.

Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Shrimpspaste (Terasi oder – Trassie)
  • 2 – 4 Chilis (frisch oder getrocknet)
  • 4 Kemiri-, Macadamia- oder 6 Cashew-Nüsse
  • 500 g Geflügelleber
  • 3 EL Öl
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL getrocknetes Zitronengras oder 1 Stengel frisches
  • 400 ml Kokosmilch

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Sambal Hati Goreng – Geflügelleber auf indonesisch

Jürgen 11:12