Selbst gemachter Hummus – Kichererbsen mal anders

Foto: Selbst gemachter Hummus

Selbst gemachter Hummus

Hummus ist eine Creme aus pürierten Kichererbsen und Seasampaste, die pikant gewürzt wird. Man isst sie mit geröstetem Fladenbrot. Hummus sollte auf keiner Tafel fehlen, wenn man arabisch kocht. Reste kann man übrigens gut als Brotaufstrich verwenden. Mir schmeckt sie dann am besten auf Ciabattabrot mit ein paar Olivenscheibchen. Mittlerweile bekommt man Hummus in fast jedem Supermarkt als Fertigprodukt. Aber der ist geschmacklich so weit von dem selbst gemachten entfernt, dass man sich die Arbeit unbedingt machen sollte. Zumal der Arbeitsaufwand gering ist. Wenn man vorgekochte Kichererbsen aus der Dose nimmt, ist der Hummus in einer knappen halben Stunde fertig.

Zutaten
  • 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 Zitronen
  • Salz
  • 1 Msp. Kreuzkümmel
  • 75 g Tahini-Paste (Sesampaste aus dem Glas)
  • 8 EL Olivenöl
  • 2 Zweige Petersilie
  • 25 g schwarze Oliven ohne Stein
  • etwas Chillipulver
  • Salz
  • Fladenbrot zum Servieren

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Spargel mit Zitronen-Stampfkartoffeln und Eier-Kresse-Vinaigrette

Foto: Spargel mit Zitronenstampfkartoffeln und Eier-Kresse-Vinaigrette

Spargel mit Zitronenstampfkartoffeln und Eier-Kresse-Vinaigrette

Die diversen „Kochsendungen“ im Hauptprogramm der großen Sender, wie z.B. „Grill den Henssler“ (Vox), „Lafer!Lichter!Lecker!“ oder „Topfgeldjäger“ (beide ZDF), sind einfach nur nervig. Das Kochen ist eigentlich nur Beiwerk für alberne Unterhaltungsshows. Aber es gibt auch noch Kochsendungen wo man etwas lernen kann und nachkochbare Rezepte präsentiert bekommt, bei denen man für die Beschaffung der Zutaten nicht erst eine größere Einkaufstour unternehmen muss. Eine dieser Sendungen ist „Polettos Kochschule“, die zur Zeit auf Einsplus läuft. Dort zeigte Cornelia Poletto im März dieses Spargelgericht. Nicht nur die Zitronenstampfkartoffeln haben mich neugierig gemacht, sondern auch die Vinaigrette mit Eiern und Kresse. Alles zusammen eine sehr schöne, frische Kombination und ein feines Osteressen. Die Zitronenstampfkartoffeln werde ich sicher auch zu anderen Gelegenheiten probieren, die sind wirklich klasse!

Wie meistens habe ich anstelle des weißen Spargels grünen verwendet. Da der etwas kräftiger im Geschmack ist, sollte man die Vinaigrette auch entsprechend kräftiger abschmecken, damit sie gut zur Geltung kommt. Für Brunnenkresse ist es um diese Jahreszeit wohl noch etwas zu früh, jedenfalls war das die einhellige Auskunft an den Marktständen. Also habe ich normale Gartenkresse genommen – passt auch.

Zutaten
  • 4 Eier
  • 1,2 kg Spargel (im Originalrezept weißer, aber mit grünem schmeckt’s auch)
  • 600 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • Meersalz
  • 2 TL Puderzucker
  • 1 Bio- Zitrone
  • 60-70 g Butter
  • ½ Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Handvoll Brunnenkresse (ersatzweise ein Päckchen Gartenkresse)
  • Pfeffer
  • 3-4 EL milder Weißwein-Essig
  • 6-7 EL Traubenkernöl
  • 2 EL Schnittlauchröllchen

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Jürgen
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Lachsfiletwürfel mit Zitronen und Kapern

Lachswürfel aus dem Ofen mit Zitronen und Kapern

Lachswürfel aus dem Ofen mit Zitronen und Kapern

Manchmal ist es bei der Food-Fotografie, wie bei den Menschen. Man spürt nach dreissig Sekunden ob die „Chemie“ stimmt. Will heissen man findet das Foto spontan sympatisch und wenn dann das Rezept auch noch spannend klingt, steht dem Nachkochen nichts mehr im Weg. Frauen können das viel schneller ausdrücken. Für Martina-Lotta war es Liebe auf den ersten Blick. Gemeint war Mipis Kürbis-​Mangold-​Lasagne mit Ziegenkäsebéchamel. Wir Jungs sind halt etwas langsamer. Aber manchmal schaffen wir es auch mit unseren Rezepten die Herzen der Mädels zu erobern, siehe oben!

 Zutaten für 1 Person
  •  150 g Lachsfilet
  • 1 kleine Zwiebel
  • ½ Zitrone
  • 2 Teelöffel Kapern
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • einige Zweige glatte Petersilie
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Kinderleicht und oberlecker: Erdbeermarmelade selbstgemacht

Neulich habe ich mal wieder eine Werbung im Fernsehen gehen, bei der ich mal wieder aus dem Kopfschütteln nicht herauskam: „Gelierzucker für Erdbeer Konfitüre“ von Dr. Oe. und das ganze natürlich ohne Aromen und Farbstoffe. Und der Quatsch kostet ungefähr 2,60 € pro Kilo. Ach ja, das ist ein 2:1-Gelierzucker, d.h. man braucht nur 500 g Gelierzucker für 1 Kilo Früchte. Ich will jetzt nicht auf die Vor- und Nachteile von 2:1-Gelierzucker gegenüber dem normalen eingehen. Aber wenn schon, dann tut es ein ganz normaler 2:1-Gelierzucker, den man für deutlich weniger Geld zu kaufen kriegt. Ich bevorzuge für Erdbeermarmelade allerdings ein Verhältnis von 1:1 von Zucker zu Früchten. Das wichtigste für eine gute Marmelade sind natürlich die Früchte. Reif und aromatisch müssen sie sein. Gerade bei Erdbeeren sind dann Aroma- oder Farbstoffe das Allerletzte was man braucht. Also: Das dumme Marketinggeschwätz einfach ignorieren und lieber ein paar Euro mehr für gute Erdbeeren ausgeben. Der Gelierzucker darf dagegen der allerbilligste sein – Markenware ist Geldverschwendung! Und wenn man bei der Gelierprobe merkt, dass die Konsistenz der Marmelade noch nicht stimmt, dann gibt man halt einen Spritzer Zitronensaft mehr dazu und verlängert die Kochzeit ein wenig.

Das Ergebnis ist eine superleckere Erdbeermarmelade, die geschmacklich alles aus dem Supermarkt weit hinter sich läßt. Außerdem hält die selbstgemachte Erdbeermarmelade auch deutlich länger als die gekaufte. Vorausgesetzt man hat 1:1-Gelierzucker verwendet und sauber gearbeitet, ist die Marmelade auch nach drei Jahren noch so gut wie am ersten Tag und selbst angebrochene Gläser halten im Kühlschrank monatelang – auf gekaufter zeigte sich meist schon nach wenigen Wochen der erste Schimmel.

Ach ja: noch intensiver wird das Ganze, wenn man einen Teil der Erdbeeren durch Walderdbeeren ersetzt. Die zu sammeln macht zwar Arbeit, aber es lohnt sich!

Zutaten
  •  1 Kilogramm Erdbeeren (noch besser wird die Erdbeermarmelade, wenn man 10% Walderdbeeren nimmt ;-))
  • 1 kg Gelierzucker 1 : 1
  • 2-4 EL Zitronensaft

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Jürgen
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Safran-Poulet mit Salz-Zitronen

Safran-Hühnchen mit eingelegter Zitrone

Ich muss gestehen: So ein leckeres Hühnchen habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Es ist saftig, superlecker gewürzt und die Zutaten sind eigentlich auch ganz einfach. Das Rezept ist von Saisonküche, dort gab es auch ein Rezept von Salz-Zitronen. Ich habe allerdings ein Rezept von Alex und ihrem Blog „mein I-Tüpfelchen“ verwendet. Und deshalb verlinke ich auch die Herstellung von Salz-Zitronen auf Alex‘ Seite. Ich habe die Salz-Zitronen allerdings selbst zubereitet, in reduzierter Menge. Ich denke bei marrokanischen Händlern könnte man sie bekommen. Erstaunt war ich, dass in dem Gericht doch eine Menge Salz drin ist, sowohl in den Salzzitronen, als auch in der Marinade. Und dennoch ist dieses Essen keinesfalls übersalzen und richtig gut. Ich schwärme immer noch!!

Zutaten für 1-2 Personen
  • 300 g Hühnchenstücke
  • 1/4 Teeloöffel Ras-al-Hanout
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 2-3 Safranfäden
  • 1 Teelöffel Ingwerpulver
  • 1/2 Teelöffel Meersalz
  • 100 ml Hühnerbrühe
  • 1Salz-Zitrone
  • 3 festkochende Kartoffel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Blätterteig-Apéro mit Zitronenöl

Blätterteig-Happen zum Aperitif

Für alle Nichtschweitzer: Apéro nennt man in der Schweiz den Aperitif und das Gebäck dazu der Einfachheit halber ebenso. Mit einem Glas Weisswein oder einem Kir, Wodka Feige, Martini mit Olive, was auch immer, ist das ein gelungener Einstieg in einen DVD-Abend mit James Bond. Vielleicht als Einstieg für ein schönes Menü, vielleicht ein Weihnachtsmenü.

 Zutaten
  • 1 Bio-Zitrone
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • 30 g geriebener Hartkäse, z.B. Appenzeller
  • 1 Rolle Blätterteig
  • grobes Meersalz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Indisches Tandoori-Hühnchen (Tandoori Chicken)

Foto: Portion Tandoori-Chicken mit Reis und Joghurtsosse

Indisches Tandoori-Chicken mit Reis und Joghurtsosse

Tandoori-Gerichte  werden in Indien in einem speziellen, mit Holzkohle befeurten Ofen, dem sogenannten Tandur oder Tandoor gemacht. In hiesigen Haushalten dürfte man sowas in der Regel nicht haben, also muss der normale Backofen herhalten. Das funktioniert aber auch sehr gut und das Ergebnis ist ein sehr würziges Hühnergericht. Wie üblich gibt es dazu bei mir die leckere Joghurt-Soße. Die passt immer, auch wenn das Gericht, wie in diesem Fall, nicht besonders scharf ist.

Was ich übrigens weglasse ist die rote Lebensmittelfarbe, die dem Huhn diese knallrote Farbe gibt. Ich finde das völlig überflüssig und geschmacklich trägt die Farbe nichts bei. Ein ganzes Huhn habe ich nicht genommen. Das ist mir erstens zuviel und das Zerlegen zu mühselig. 😉 Hähnchenbrust ohne Haut und Knochen ist da viel praktischer, oder auch Hähnchenkeulen mit Rückenstück, die man nur im Gelenk zerteilen muss.

Zutaten
  • 600 g Hähnchenbrust ohne Haut und Knochen
  • oder 900 g Hähnchenbrust mit Knochen oder Hähnchenkeulen mit/ohne Rückenteil
  • 2 EL Limetten- oder Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL gemahlene Chili
  • Salz
  • schwarzen Pfeffer
  • 1 EL Kreuzkümmelsamen
  • 1 EL Koriandersamen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwerwurzel
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 TL Garam Masala Gewürzmischung
  • 50 g Ghee, Butterschmalz oder Butter
  • einige grüne Salatblätter
  • 1 Zwiebel
  • 1 unbehandelte Zitronen

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Jürgen
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Melonencarpaccio mit Sherrysirup und Zitronenthymian

Melonencarpaccio mit Sherrysirup und Zitronenthymian

Melone mit Parmaschinken war gestern. Oder gibt’s bei irgendeinem, kuscheligen „Italiener“ noch diesen Klassiker? Heute gibt es Melonencarpaccio als schnelles Dessert mit Sherrysirup und Zitronenthymian. Manchmal muss es ganz fix gehen, einfach und schnörkellos sein. Und trotzdem lecker!

 Zutaten
  • 1/2 Melone, ich habe Galia-Melone genommen
  • 50 ml Sherry
  • 1Esslöffel Zucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 Zweige Zitronenthymian

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Gargantua
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Zitronenkuchen – saftig und extra zitronig

Foto: zitroniger Zitronenkuchen

Zitronenkuchen sehr zitronig und extra saftig

Da überkam mich doch gestern ganz plötzlich die Lust auf Kuchen. Da die Geschäfte geschlossen hatten, musste es natürlich einer sein, den ich mit den vorhandenen Vorräten realisieren konnte. In der Regel wird es dann ein Schokoladenkuchen, der zu meinen Lieblingskuchen gehört und für den ich auch fast immer alles da habe. Aber eben nur fast. Diesesmal hatte ich nämlich keine Zartbitterschokolade im Haus. Dafür aber jede Menge Zitronen und ein schöner Zitronenkuchen kommt direkt nach Schokoladenkuchen. 😉

Das Rezept dafür hatte ich schon vor längerem Mal bei pi mal Butter gesehen und fand es sehr ansprechend. Vor dem Backen war aber erstmal Kopfrechnen angesagt. Da ich keine 25-cm-Kastenform habe, sondern nur je eine mit 20 und 30 cm, und die vorhandene Butter haarscharf nicht gereicht hätte, habe ich das Rezept um 20% reduziert. Allerdings nicht ganz durchgängig, denn die Menge Zitronenschale und -saft habe ich unverändert gelassen – der Kuchen sollte ja extra zitronig werden. Und das wurde er dann auch. Sehr lecker muss ich sagen. Und das, obwohl mir das mit den Zitronenzesten überhaupt nicht gelungen ist. Da ich kein Werkzeug dafür in meinem Küchenfundus habe, musste ich die Schale ebenfalls auf der Reibe abreiben. Was dann natürlich sehr fein wird. Dann wäre mir beinahe noch der Zuckersirup angebrannt. Ca. 1 Minute bevor es Kohle wurde, habe ich den kleinen Topf mit dem Zitronenabrieb vom Herd genommen. Mit der Folge, dass der Zucker bereits zu Karamell geworden war. Geschmacklich fand ich das nicht schlecht, aber es lässt sich halt nur schwer auf dem Kuchen verteilen, weil der Karamell, kaum dass man ihn aus dem heissen Topf genommen hat, anfängt zu erstarren. Daher sieht das Ergebnis nicht so schön dekorativ aus wie bei pi mal Butter. Lecker war’s trotzdem 😉

Zutaten (für eine 20cm-Kastenform)
  • 200 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 3 Eier, Größe M
  • 3 Zitronen
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 225 g Mehl
 Für die Glasur
  • Saft einer Zitrone
  • 80 g Puderzucker
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 4 EL Wasser
  • 2 EL Zucker

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Jürgen
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Rinderragout mit Wurzelgemüse nach Jamie Oliver

Foto: Rinderragout mit Wurzelgemüse nach Jamie Oliver

Portion Rinderragout mit Wurzelgemüse nach Jamie Oliver

Der Herbst naht nun mit großen Schritten. Man merkt es an dem Gemüse, dass jetzt im Angebot ist: z.B. Kürbis oder Pastinaken. Warum nicht mal das ganze Gemüse, dass jetzt so reichlich im Garten anfällt, in einem schönen Eintopf verarbeiten? Zunächst war ich ja etwas skeptisch, als ich dieses Rezept von Jamie Oliver durchgelesen habe. 3-4 Stunden Kochzeit und das ganze Gemüse von Anfang an im Topf? Gibt das nicht eine einzige Gemüsepampe? Und das Fleisch nicht anbraten sondern quasi nur schmoren, schmeckt das? Also ganz ehrlich, wenn das nicht ein Rezept von einem Spitzenkoch gewesen wäre, hätte ich es als Irrtum abgetan und nicht nachgekocht. So aber habe ich mich rangetraut. Und wurde sehr angenehm überrascht. Die Kartoffeln sind zwar vollständig zerkocht, aber das war kein Nachteil, denn so gab es eine wunderbar sämige (und sehr schmackhafte Soße). Das übrige Gemüse war zwar weich, hatte aber seine Struktur behalten. Und das Fleisch war wunderbar zart, saftig und aromatisch. Ich habe kräftig mit Pfeffer gewürzt, was für eine pikante Note gesorgt hat. Beim Salbei würde ich das nächste Mal sogar noch eine halbe handvoll mehr nehmen.

Zutaten
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Hand voll frische Salbeiblätter
  • 600 g Schmorfleisch vom Rind
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 EL Mehl
  • 2 Pastinaken
  • 2 Möhren
  • 1/2 Butternut-Kürbis (oder Hokaido-Kürbis)
  • 1 Hand voll Topinambur
  • 300 g Kartoffeln
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 ml trockenen Rotwein
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 unbehandelten Zitrone
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 Knoblauchzehe

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Jürgen
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Rinderragout mit Wurzelgemüse nach Jamie Oliver

Jürgen 17:13