Am Wochenende hatte eine Zutat bei mir Premiere, die ich bisher nur vom Namen her kannte: die Kochbanane. Kochbananen wachsen vor allem in vielen tropischen und subtropischen Gegenden Amerikas, Afrikas und Asiens und sind dort ein ähnlich wichtiges Grundnahrungsmittel, wie bei uns die Kartoffel.
Unter fachkundiger Anleitung konnte ich mithelfen, frittierte Kochbananen zu machen – die Tostones. Das ist gar nicht schwer und das Ergebnis ist ein leckerer pikanter Snack den man entweder als Vorspeise servieren kann oder einfach so zu einem Bierchen beim Fernsehen.
Die Kochbananen, die man hierzulande zu kaufen kriegt, sind ziemlich unreif. Die Tostones schmecken dann ähnlich wie Kartoffelplätzchen – nur das sie weniger aufwendig in der Herstellung sind. Sind die Bananen reifer werden die Tostones etwas süßer. Serviert werden sie mit etwas fein zerbröckelten oder in dünne Scheiben geschnittenen Feta und Pico de Gallo. Wer mag kann sie noch mit etwas scharfer Chilisoße (z.B. Tabasco o.ä. jedoch keine asiatische Chilisoße!) würzen.
Zutaten
- 2 Kochbananen
- 300 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl oder Erdnussöl)
- Salz
- 75 g Feta
Für das Pico de Gallo
- 3 Tomaten
- 1 rote Zwiebel
- 2 Limetten oder 1 Zitrone
- 5 Stängel Koriander
- 1 Knoblauchzehe
- Salz
- Pfeffer
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.










Zu dem gab es außer Reis und pfannengerührtem Gemüse (einfach Baby-Mais, Zuckererbsen, Thai-Aubergine, Paprika, Schalotte, Knoblauch, Pilze, Baby Bok Soy, Sojasprossen, Ingwer, Sojasoße und Austernsoße im Wok pfannengerührt) auch noch frittierten Tintenfisch. Calamar, besser gesagt. Ob ich das mache oder nicht, entschied ich, nachdem ich im Supermarkt gefrorene Calamare ausfindig gemacht hatte. Die Zubereitung ist an sich einfach, aufwändig ist nur das Frittieren. Das Ergebnis war aber das beste, was ich in diese Richtung je gemacht habe. Die Teile waren knusprig und blieben es auch, obwohl sie ein paar Minuten liegen mussten, sie waren lecker und überhaupt … nur fotografieren konnte ich sie leider nicht mehr, weil das Essen dann dringend auf den Tisch musste und kurz drauf der Teller nicht mehr ganz so gut ausgesehen hat … 😉
Der Einkaufs-Gatte hatte die Aufgabe, frischen Fisch für die Feiertage zu besorgen. Gedacht war paniertes Fischfilet und Kartoffelsalat. Mitgebracht hat er ein halbes Aquarium voll Zander und mich mit Hundeblick gefragt, ob ich denn da nicht eine Mahlzeit mit einer süßsauren, asiatischen Soße machen könnte. Fragt er Samstagabend. Aber ein Blick in Küche und Kammer zeigte: Ja, geht, wenn auch mit etwas improvisierten Zutaten.