Moules frites, Miesmuscheln und Pommes

Miesmuscheln mit Pommes

Miesmuscheln mit Pommes

Juhu, endlich habe ich es geschafft Moules frites zuhause zuzubereiten. Und ein zweites „Juhu“, endlich mal wieder ein Produkt gefunden, das im Preis gleich geblieben ist. Muscheln kosteten schon immer € 4,99 pro Packung. Noch schnell Karotte, Sellerie und Lauch dazu kaufen und dann ab in die Küche. Zuhause kein „Juhu“ mehr, denn die Muscheln waren im Preis zwar gleich geblieben, aber früher waren es immer 1,5 kg. Und jetzt waren es noch 1 kg Miesmuscheln. Schon mies, oder? Schöngeredet: 1,5 kg waren sowieso immer zu viel. Dafür gibt es die Muscheln nicht mehr im Beutel, sondern sie sind Folie verschweisst und wenn man sie aufmacht schwappt eine Meereswelle aus der Packung. Also weniger Muscheln aber dafür mehr Freude in der Küche. Sie sind in Meerwasser eingeschweisst.

Zutaten
  • 1 kg Miesmuscheln
  • 1 Karotte
  • 1 Scheibe Sellerie
  • ½ Stange Lauch
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Liter Frittieröl
  • 6 grosse Kartoffeln
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

Miesmuscheln waschen und gut abtropfen lassen. Die Muscheln nicht zu lange im Süsswasser liegen lassen. Das mögen sie garnicht. Gemüse waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Olivenöl in einen grossen Topf geben, das Gemüse anschwitzen und die Miesmuscheln zugeben. Bei mittlerer Hitze garen, bis die Muscheln sich geöffnet haben. Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke Sifte schneiden. Frittieröl in der Friteuse erhitzen und die Kartoffelstreifen zugeben und goldbraun frittieren. Pommes leicht salzen und die Miesmuscheln leicht pfeffern.

Mit den Pommes ist das so eine Sache. Ich habe sie zunächst wie von Tim Mälzer empfohlen, ins kalte Frittieröl gegeben. Das ging gar nicht. Sie klebten am Rand des Fritteuse-Gitters und als ich sie abkratzen wollte, hatte ich Matsch. Die zweite Variante, die ich gelesen hatte, ich weiss nicht mehr wo: Man sollte die Pommes vorfrittieren, abtrocknen lassen, und dann nochmal frittieren. Das Abtrocknen funtionierte so leidlich. Als ich die Pommes zum zweiten Mal frittieren wollte, waren sie in null Komma Nichts gut gebräunt. Auch keine Lösung. Also ganz traditionell ins nicht ganz heisse Öl, damit es nicht so spritzt und dann wird’s gut.

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
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2 Kommentare zu “Moules frites, Miesmuscheln und Pommes

  1. Das nennt man wohl versteckte Preiserhöhung. 😉
    Aber das mit den Pommes im kalten Öl finde ich interessant. Vielleicht probiere ich das mal aus. Irgendwie muss es doch funktionieren, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Tim Mälzer etwas propagiert, das nicht funktioniert.

  2. Hallo Gargantua,
    für Pommes bin ich bei uns zwar nicht zuständig, sodass ich Dir nicht berichten kann, wie ich Pommes frittiere. Ich kann Dir aber verraten, dass die Pommes, die mein Lebenspartner Dirk zubereitet, meiner Meinung nach grandios sind – und dass er in einem Blog-Beitrag verrät, wie er sie macht: http://www.umschweife.de/?p=3042#more-3042
    Vielleicht magst Du es ja auch einmal so ausprobieren…
    Gourmandise

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Moules frites, Miesmuscheln und Pommes

Gargantua 19:47