Smorgasburg in Williamsburg, NYC

Streetfood at it’s best

Smorgasburg ist eine Institution in NYC. Die  Wortschöpfung Smorgasburg ist natürlich eine Verballhornung von Smorgas,  aus dem Schwedischen und meint einfach Butterbrot. Smorgasburg gibt es an zwei Standorten in Brooklyn. Samstags in Williamsburg und Sonntag im Prospect Park, Brooklyn. Es ist ein riesiger Streetfoodmarket. Mit allem was das die Streetfoodseele so glücklich macht von Arepas bis Yakisoba.  Und viele Einwanderergruppen, aber nicht nur die, sind vertreten und brutzeln und backen nebeneinander. Die meist jungen Leute strömen herbei, in Williamsburg mit toller Aussicht über den Eastriver nach Manhattan Uptown. Meine Bilderserie beginnt mit unanständig grossen Spare-Ribs. Es gab auch Austern aus Long Island. Vieles, gerade die mittelamerikanischen Sachen kannte ich nicht und ich konnte auch nicht alles probieren. Galerie anklicken und sich freuen. Viel Spass.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Lammragout mit Erdnussbutter und gebackenen Süsskartoffeln

 

Lammragout mit Erdnussbutter

Lammragout mit Erdnussbutter

Erdnussbutter gehört für Amerikaner zum Frühstück. Ist bei uns ja auch nicht viel anders. Für viele ist ein Frühstück ohne Nutella kein Frühstück. Bei mir gibt’s heute kein Nutella zum Frühstück und die Erdnussbutter kommt in die Sauce. Dort kann sie ihre wunderbare Cremigkeit entfalten und das tut sie in diesem leckeren Lammragout. Sauce mit Erdnussbutter habe ich noch nie gemacht , ist für mich etwas Neues, und es war nicht das letzte Mal. Danke an Saisonküche ein Kochmagazin aus der Schweiz.

Zutaten für 2 Personen
  • 300 g Lammfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • ½ Dose Tomaten
  • 1 Zimtstange
  • 2 Chilischoten
  • ½ grüne Paprika
  • ½ rote Paprika
  • 50 ml Lammfond, vergleichsweise Rinderfond
  • 3 Esslöffel Erdnussbutter, creamy
  • 1 Süsskartoffel
  • 1 Teelöffel grobes Meersalz
  • je 2 Stängel Koriander und glatte Petersilie
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Hähnchenbrust mit Preiselbeer-Senf-Soße

Hühnerbrust mit Preislbeer-Senf-Soße - Chicken with Cranberry Mustard Sauce

Das Originial-Rezept aus USA heißt „Chicken with Cranberry Mustard Sauce“. Nun bekommt man Cranberries (bei uns Kranbeeren oder Moosbeeren genannt) hierzulande nicht so einfach. Daher habe ich stattdessen die im Rezept vorgeschlagenen Preiselbeeren genommen. Die haben auch einen herb-säuerlichen Geschmack und gehen wohl geschmacklich in Richtung Cranberries. Genauso schwierig ist die Beschaffung von Cranberry-Saft, aber auch da gibt es eine Alternative im Rezept: Apfelsaft.  Dann habe ich noch eine Änderung gegenüber dem Originalrezept vorgenommen: anstelle des Zwiebelpulvers habe ich eine richtige Zwiebel genommen. Zwiebelpulver findet sich in meinem Gewürzregal nämlich genausowenig wie dieses unsägliche Knoblauchpulver. Das Ergebnis finde ich sehr lecker. Die Soße ist fruchtig-herb mit einer leichten Schärfe, die sie durch den Senf erhält. Anstelle von Hähnchenbrust soll auch Entenbrust dazu passen – das kann ich mir gut vorstellen.

Zutaten
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 1 TL Zwiebelpulver 1 große Zwiebel
  • 1 TL getrockneten Thymian
  • 1/2 TL getrockneten Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • 4 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 EL körniger Senf
  • 225 ml Hühnerfond
  • 150 ml Cranberrysaft (oder alternativ Apfelsaft)
  • Prise Zucker
  • 50 g getrocknete oder 100 g TK-Cranberries (oder 5 EL Preisselbeeren aus dem Glas)

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Hausgemachte Hamburger

Hamburger-Chaos

Hamburger sind eigentlich was ganz tolles … Ich bin ja schon so alt, ich konnte schon alleine denken, bevor der erste McDonalds in Frankfurt aufgemacht hat. Und ich habe auch schon vorher Hamburger gegessen. Frankfurt war von den Amerikanern besetzt, pardon, nein, Frankfurt gehörte in den Bereich der amerikanischen alliierten Truppen. Oder so. Und die hatten Hamburger-Buden. Da wurden die Hamburger ganz frisch gemacht und nicht genormt. Das Fleisch kam vom Grill und die Zutaten waren das Geheimnis jedes einzelnen Ladens. Sehr lecker die von dem Imbiss-Stand vor Merz auf der Eckenheimer – mit Sauerkraut! (Kennt noch jemand diesen Imbiss?)

Dann kamen die großen Hamburger-Ketten und wir Teenager fanden, dass es nichts Leckereres auf der Welt gäbe als diese wabbeligen Dinger, die dort als Hamburger verkauft werden … eine lang andauernde Phase. Aber inzwischen bin ich darüber mehr als hinweg. Da jeder Besuch bei McKing & Co. die Enttäuschung nur vertieft, wird die Rückfallquote auch immer kleiner. Aber selbst gemacht, da sind Hamburger was anderes! Ich liebe sie mit echten Brötchen, nicht mit den süßen Hamburger Buns. Dazu kommt Eisbergsalat, Zwiebeln, Tomaten, Salatgurken, Gewürzgurken, Miracle Whip, gebratener Speck, in Butter angebratene, mit Zucker karamelisierte und mit Essig abgelöschte Zwiebelwürfel, Ketchup, Löwensenf, Chilisoße, Chester-Käse (von der billigsten Schmelzkäsesorte; eine Sünde muss sein) und selbstgemachte Rindfleischbuletten aus Rinderhack, Ei und einem Löffel Sahne, in der Grillpfanne gebraten.

Heraus kommen Turmbauten, ein BigMäc ist ein Sch… dagegen. Essen kann man die natürlich nur mit Lätzchen, und wieso ist eigentlich immer das Brötchen zu kurz?

Ich liebe es.

Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Hausgemachte Hamburger

Martina 9:25