Butternut-Curry mit Schweinebauch

Es ist Herbst, heute auch äußerlich. Der Himmel grau und es tröpfelt der lang ersehnte Regen aus den dicken Wolken. Seit Wochen schon überschwemmen Kürbisse die Auslagen von Gemüsegeschäften und -abteilungen und wie jeden Herbst macht mich das nervös. Ich will unbedingt etwas mit Kürbis kochen!

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Asiatisch-scharf: Grüner Spargel und Kirschtomaten mit Asianudeln

Foto: Asiatisch-scharfe Tomaten und grüner Spargel mit Asianudeln

Asiatisch-scharfe Tomaten und grüner Spargel mit Asianudeln

Eigentlich ist die Spargelsaison bereits beendet. Aber da die alten Spargelpflanzen so langsam das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben und nur noch dünne Stangen liefern, ist es an der Zeit sie im nächsten Frühjahr nach und nach zu ersetzen. Das erste Beet wird daher dieses Jahr noch gerodet und d.h. die Erntezeit wird verlängert, bis die Pflanzen keine Spargelstangen mehr liefern oder ich keinen Spargel mehr sehen kann ;-). Ich werde also demnächst verstärkt nach Rezepten für kleinere Spargelmengen suchen. Dieses hier ist so eines. Mir gefällt die Kombination aus Spargel und Tomaten sehr gut. Das ganze wird mit der Chilisoße schön scharf abgeschmeckt und bekommt mit dem Zitronenthymian eine exotische Note. Die Cranberries sorgen für einen fruchtigen Touch. Ersatzweise kann man sehr gut auch getrocknete Kirschen nehmen und vielleicht passen sogar frische? Muss ich direkt mal ausprobieren.

Zutaten
  • 250 g grüner Spargel
  • 300 g Kirschtomaten
  • 75 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Cashewkerne
  • 1 EL Öl
  • 3 EL scharfe Chilis0ße
  • 1 EL süße Chilisoße
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 4 Stängel Zitronenthymian
  • 2 EL getrocknete Cranberries oder Kirschen
  • Salz
  • 250 g Asia-Nudeln (z. B. Mie-Nudeln)

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Rehrücken mit "vergessenen" Wintergemüsen

Damit meinte ich nicht, dass ich das Gemüse vergessen hatte. Mit „vergessenen“ Wintergemüsen sind die Gemüse gemeint, die jetzt nicht so oft in der Winterküche verwendet werden. Tomaten, Zucchinis, Auberginen sind ja fast Standard im Gemüseregal, auch im Winter. „Vergessene“ Wintergemüse hatte ich ich einer Kochbuchkritik gelesen. Zu diesen Wintergemüsen zählten: Steckrübe, Pastinake, Marone oder Esskastanie, rote Bete und der Granatapfel. Was allerdings der Granatapfel dabei sollte, hatte ich nicht ganz verstanden. Der Granatapfel stammt doch bestimmt nicht aus Mitteleuropa! Die Steckrübe kommt auf jeden Fall aus dem Norden, und Wiki nennt sie sie auch die „ostpreussische Ananas“, zumindest war das irgendwann im letzten Jahrhundert der Fall. Also soweit würde ich nicht gehen. Wiki meint weiter:„Dabei sind die Rüben wirklich besser als ihr Ruf. Sie haben nämlich die wunderbare Eigenschaft, fast jeden Geschmack anzunehmen. Kocht man sie mit Sellerie, Kohlrabi oder Möhren, so entsteht jeweils das betreffende Gemüse. Macht man sie mit Gurken ein, schmecken sie wie diese. Kocht man sie mit Äpfeln, so bekommt man mit wenigen Äpfeln viel Apfelmus.“ Auch das konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Ich fand sie einfach in der Kombination sehr lecker. Bevor ich es vergesse, eine „Sättigungsbeilage“ zu diesem Essen braucht man wirklich nicht.

 

 

Zutaten für 2 Personen
  • 300 g Rehrücken, vom Knochen abgelöst
  • 1 Teelöffel Pimentkörner
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Handvoll eingelegte Schlehen, getrocknete Kirschen oder Cranberries
  • 50 ml Rotwein
  • 50 ml Wildfond
  • 200 g Steckrüben
  • 200 g Pastinaken
  • 200 g Maronen, vorgekocht
  • 1 rote Bete
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • Gemüsebrühe nach Bedarf
  • 1 Teelöffel Koriandersamen
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Hirschfilet mit Schlehen-Rotwein-Sauce, Rosenkohl und Rotwein-Maronen

Die Fülle der Kochsendungen ist unübersehbar. Die meisten scheiden für mich sofort aus wegen des Titels, bspw. Promi-Dinner oder auch Küchenschlacht, und auch die unsägliche Restaurantchose, heißt „die Restaurant-Fuzzis“ oder so ähnlich. Dort sollen Fachleute (?), oder auch nicht, bekehrt werden, ihre Gäste auf Malle oder auch anderswo nicht nur mit der Friteuse und Tütensuppen über den Tisch zu ziehen. Grauselig! Es gibt Alternativen. „Lanz kocht“ gehört für mich dazu, wenn man sich während der Vorträge von Schuhbeck ein Glas Rotwein holt. Nelson Müller und auch andere der jungen Stern-Köche sind oft erfrischend und mit originellen Kreationen präsent. Richtig gern sehe ich die Kochsendungen von NZZ-Format, eine Fernsehreihe der Neuen Züricher Zeitung. Eine Sendung von NZZ-Format hatte ich bei Arte gesehen – über eine Schweizer Köchin aus dem Tessin. Die Sendung von Meret Bissegger stellte Wintergemüse und ihre Zubereitung vor. Und wenn ich ein paar Tage später etwas aus dieser Sendung nachkoche, weiß ich: das hat mich wirklich interessiert.

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Kalbsschnitzel gefüllt mit Cranberries und Ziegenkäse

Kalbsschnitzel gefüllt mit Crawnberrys und Ziegenkäse

Endlich mal wieder ein neues Gericht, dass nicht nur unfallfrei lief, sondern auch richtig gut schmeckte! Die Unglücksserie der unsäglichen „Curry Kings“, Mangoldröllchen und ungewöhnlichen Lachsschnitzelkombinationen ist damit wohl zuende gegangen. 😉 Die zarten Kalbsschnitzel harmonieren ganz wunderbar mit der fruchtig-pikanten Füllung aus Ziegenkäse und Cranberries. Beim Kauf der Schnitzel sollte man darauf achten, dass diese nicht zu klein sind. Bei mir waren sie gerade so an der Grenze. Dabei hatte die freundlichen Verkäuferin beim Edeka beim Schneiden der Schnitzel vom Kalbsrücken sie extra paarweise zusammen gelassen, ähnlich wie Schmetterlingssteaks (die vorhandenen, fertig geschnittenen Kalbsschnitzel waren doch arg klein). Alternativ kann man das Rezept durchaus auch mal mit Schweineschnitzel ausprobieren. Dann ist die Größe schonmal kein Problem mehr. 😉 Wie so oft habe ich auch hier die Soßenmenge erhöht und verwende die Mengen, die im Originalrezept für 4 Personen vorgesehen waren.

Eigentlich wollte ich noch etwas Gemüse dazu machen, aber dann hatte ich es doch zu eilig, fertig zu werden. Das sieht man auch dem Foto an, denn das ist auch nur eilig „dahergeknippst“.

Zutaten
  • 2 Kalbsschnitzel à 150 g (diese als „Schmetterlingsschnitzel“ vom Metzger schneiden lassen)
  • 2 EL getrocknete Cranberries
  • 1 EL Mehl
  • 60 g Ziegenweichkäse in Scheiben (oder Ziegenfrischkäse)
  • 125 ml Portwein oder Marsala
  • 2 EL Olivenöl zum Braten
  • 1 EL kalte Butter
  • Salz
  • Pfeffer

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Hähnchenbrust mit Preiselbeer-Senf-Soße

Hühnerbrust mit Preislbeer-Senf-Soße - Chicken with Cranberry Mustard Sauce

Das Originial-Rezept aus USA heißt „Chicken with Cranberry Mustard Sauce“. Nun bekommt man Cranberries (bei uns Kranbeeren oder Moosbeeren genannt) hierzulande nicht so einfach. Daher habe ich stattdessen die im Rezept vorgeschlagenen Preiselbeeren genommen. Die haben auch einen herb-säuerlichen Geschmack und gehen wohl geschmacklich in Richtung Cranberries. Genauso schwierig ist die Beschaffung von Cranberry-Saft, aber auch da gibt es eine Alternative im Rezept: Apfelsaft.  Dann habe ich noch eine Änderung gegenüber dem Originalrezept vorgenommen: anstelle des Zwiebelpulvers habe ich eine richtige Zwiebel genommen. Zwiebelpulver findet sich in meinem Gewürzregal nämlich genausowenig wie dieses unsägliche Knoblauchpulver. Das Ergebnis finde ich sehr lecker. Die Soße ist fruchtig-herb mit einer leichten Schärfe, die sie durch den Senf erhält. Anstelle von Hähnchenbrust soll auch Entenbrust dazu passen – das kann ich mir gut vorstellen.

Zutaten
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 1 TL Zwiebelpulver 1 große Zwiebel
  • 1 TL getrockneten Thymian
  • 1/2 TL getrockneten Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • 4 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 EL körniger Senf
  • 225 ml Hühnerfond
  • 150 ml Cranberrysaft (oder alternativ Apfelsaft)
  • Prise Zucker
  • 50 g getrocknete oder 100 g TK-Cranberries (oder 5 EL Preisselbeeren aus dem Glas)

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Hähnchenbrust mit Preiselbeer-Senf-Soße

Jürgen 9:43