Peking-Hühnchen-Wraps mit Pflaumensoße

Foto: Peking-Hühnchen

Peking-Hühnchen

Lecker aber nicht ganz unaufwändig, zumindest wenn man die Teigfladen selber macht. Das ist doch etwas mühsam. Mit der ursprünglich angegebenen Menge Wasser (50 ml) war der Teig zunächst zu trocken. Ich hab dann noch esslöffelweise Wasser zugegeben, bis der Teig schön geschmeidig war. Daraus dann sechs Fladen zu fabrizieren war die nächste Herausforderung. Die sollten ca. 15 cm Durchmesser haben. Dazu muss man die Teigstücke sehr dünn ausrollen.

Foto: Peking-Hühnchen Teigfladen

Peking-Hühnchen Teigfladen

Wie man auf dem Foto sieht ist mir das nicht immer fehlerfrei gelungen. Auch das Ausbacken in der Pfanne ist nicht ganz ohne. Läßt man sie zulange drin, werden sie knusprig und sind damit ungeeignet um später das Hühnchen darin einzuwickeln. Zu guter Letzt war die Fleischmenge (400 g)  für sechs Fladen auch viel zu viel. Das hätte gut und gerne für 8-10 Fladen gereicht. Das gilt auch für die Soße. Alles in allem sind diese Hühnchen-Wraps schon lecker, aber wirklich erprobt scheint mir das Ursprungsrept nicht zu. Das merkt man auch an der etwas unlogischen Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte. Daher habe ich die Mengen für die Teigfladen entsprechend angepasst und die Arbeitsfolge geändert.

Zutaten
  • 400 g Hühnchenfleisch (z.B Hähnchenbrust oder ausgelöstes Fleisch von der Keule)
  • 4 EL Hoisin-Soße
  • 2 TL Honig
  • 2 EL Pflaumenmus
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1-2 TL Sambal Oelek
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 4-5 EL Erdnussöl
  • 175 g Mehl
  • ca. 125 ml Wasser
  • Salz
  • noch etwas Mehl zum Ausrollen
  • 10 EL Erdnussöl

Portionen: 3-4
Zubereitungszeit: 50 Minuten

Zubereitung

Das Mehl mit dem  Wasser und einer guten Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Mit einem  feuchten Tuch abdecken und 15 Minuten stehen lassen.

Derweil das Hühnchenfleisch in mundgerechte Streifen schneiden. Mit 2 EL Hoisin-Soße und dem Honig gründlich vermischen und marinieren – die Zeit bis die Teigfladen fertig sind reicht dafür. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und der Länge nach in dünne, ca. 5 cm lange Streifen schneiden.

In einem kleinen Topf Pflaumenmus, Zitronensaft, Sambal Oelek und 2 EL Hoisin-Soße verrühren und auf kleiner Flamme erhitzen. Mit Zitronensaft abschmecken und in eine kleine Schüssel füllen.

Jetzt den Teig noch einmal gut durchkneten und in 10 gleichgroße Stücke zerteilen.  Die Teigstücken mit reichlich Mehl zu ca. 15 cm durchmessenden Fladen ausrollen. Die Oberseite mit Öl einpinseln und jeweils zwei Fladen mit der eingeölten Seite aufeinander legen. Etwas Öl in einer Pfanne auf mittlerer Flamme erhitzen und die Doppelfladen von jeder Seite etwa 2 Minuten ausbacken – sie sollen nicht bräunen, denn dann werden sie knusprig. Die Fladen aus der Pfanne nehmen, voneinander lösen und im vorgeheizten Backofen bei 50-60 Grad warm halten.

Den Wok auf großer Flamme erhitzen und 3 EL Öl heiß werden lassen. Das Hühnchenfleisch und ständigem Rühren so lange braten bis der Honig dunkelbraun wird. Mit wenig Salz würzen und in eine vorgewärmte Schüssel geben.

Foto: Peking-Hühnchen fertig zum Essen

Peking-Hühnchen fertig zum Essen

Fleisch, Soße, Fladen und Frühlingszwiebeln auf den Tisch stellen, damit sich jeder seine Wraps zusammenbauen kann. Dazu etwas Soße auf einen Fladen streichen, Hühnchenfleisch und Frühlingszwiebeln darauf geben und das ganze zusammenrollen.

Gut passt ein asiatisch angemachter Salat dazu und grüner Tee

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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2 Kommentare zu “Peking-Hühnchen-Wraps mit Pflaumensoße

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Peking-Hühnchen-Wraps mit Pflaumensoße

Jürgen 13:34