Pissaladière

Pissaladière

Wenn man drüber nachdenkt, erkennt man im Namen des Gerichts den Ursprung: die Pizza. Dabei ist eine Pissaladière eine sehr französische Bistrot-Spezialität, die nichts Nachgemachtes hat! Sie hat einen eigenen Charakter und ist einfach köstlich!

Im Internet finden sich zahlreiche Fotos mit spektakulär zubereiteten Pissaladières … Ich schmeiße bei solchen Gerichten die Zutaten einfach obendrauf und freue mich, wenn es schmeckt! 😉 Die Zutaten habe ich übrigens ziemlich durchgehend vom Discounter … in diesem Fall in dem mit dem Brutto-Gegenteil zu den Markenartikeln. Dort sind momentan im Sortiment Chilie-Sardellen in Öl, die ich gerade so wegknabbern könnte, so lecker finde ich die! Deswegen habe ich die auch verwendet.

Zutaten

Teig

  • 10 g Frischhefe
  • 170 g Mehl (Typ 550)
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Belag

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 TL Thymian getrocknet
  • 4 kleine Tomaten
  • 1 Glas Artischocken in Öl
  • 50 g schwarze Oliven, entsteint
  • 8-10 Sardellenfilets (in Öl, mit oder ohne Chilie)
  • frischer Basilikum

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Pizza bianca mit Belper Knolle

Pizza bianca mit Belper Knolle

Pizza bianca mit Belper Knolle

Dieses Rezept wurde um die Belper Knolle gebastelt. Belper Knolle ist eine Schweizer Käsespezialität. Hergestellt aus Frischkäse zu einer Kugel geformt und mit Pfeffer, Salz und Knoblauch ummantelt. Hier die Beschreibung von Lamiacucina. Und Evi von der Kyche hat diese wundervolle Knolle zuerst auf auf eine Pizza gelegt. Mit grossartigem Erfolg. Was ich nur besträtigen kann. Auf Pizza klassisch mit Tomate würde dieses frische Aroma der Belper Knolle untergehen. Deshalb hier mit Mascarpone und Mozarella. Robert von Lamiacucina fand das so gut, dass er auch gleich eine Pizza bianca gebacken hat, Mein Dank an Beide. Belper Knolle gibt es in deutschen Käsetheken eher selten, aber Dank Internet kann man sie auch bei uns einfach bestellen.

Zutaten
  • Pizzateig, 150 g Pizzamehl, 75 ml Wasser, 5 g Hefe, ¼ Teelöffel Salz
  • 100 g Mascarpone
  • 1 Büffelmozarella
  • 1 kleine Artischocke
  • 50 g roher Schinken, in Streifen geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe
  • einge Hobel Belper Knolle
  • Salz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Endlich eine wirklich scharfe Salami-Pepperoni-Pizza: Dr. Oetker Pizza Salami-Jalapeno

Foto: Pizza Salami-Jalapeno von Dr. Oetker

Pizza Salami-Jalapeno von Dr. Oetker

Pizza mit Salami und Pepperoni gehört zu meinen Lieblingspizzas. Am liebsten natürlich selbst gemachte oder aus der Pizzeria. Aber wenn die Zeit knapp ist und ich mal zu einer Fertigpizza aus dem Tiefkühl- oder Frische-Regal greife, probiere ich gerne die verschiedenen Anbieter durch und habe schon diverse Salami-Pepperoni-Pizzas getestet. Leider war bisher noch keine dabei, die auch nur in die Nähe eines „gut“ gekommen wäre. Müsste ich Schulnoten verteilen, so reichte die Spannweite von 3- bis zu einer glatten 5. Gestern war mal wieder so ein „Fertigpizza-Tag“ und während ich noch etwas unschlüssig die endlos scheinenden Reihen der Kühltruhen mit Fertigpizzas inspizierte, fiel mein Blick auf ein neues Produkt von Dr. Oetker aus der Reihe „Pizzafrische“: Pizza Salami-Jalapeno und auf der Packung stand „feurig scharf mit Mini-Salami und Jalapenos“. Das klang so gut, dass ich mal einen Blick auf die Zutatenliste warf und schließlich eine Packung in den Einkaufswagen packte.  Weiterlesen

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Fenchel-Gorgonzola-Pizza

leckere Fenchel-Gorgozola-Pizza

leckere Fenchel-Gorgonzola-Pizza

Haben Sie über die Feiertage auch geschlemmt? Oder haben sie sich gar nach dem Essen den Plätzchen gnadenlos ergeben. Ein Gourmet kommt eben auch nicht auf der Brennsuppe daher geschwommen. Und das hat Folgen! Jetzt wird es dafür sättigend aber nicht üppig. Mit einer leckeren vegetarischen Fenchel-Pizza mit etwas Gorgonzola arbeiten wir Weihnachten auf und rüsten uns für kommende Feiern, die meist nicht so essenslastig, dafür aber mit anderen Gefahren auf uns warten.

Zutaten
  • 1 Packung Pizzateig
  • ½ Dose gehackte Tomaten
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 50 g Gorgonzola
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Teelöffel frischen Oregano oder die entsprechende Menge getrockneter Oregano
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Die beste Tomatensoße für den besten Pizzateig

Zu dem neuen Pizzateig-Rezept habe ich auch eine neue Pizza-Tomatensoße ausprobiert. Die Unterschiede zu meiner bisherigen Pizzasoße sind vor allem die deutlich längere Kochzeit und dass die Zwiebel mitgekocht wird aber nicht drin bleibt. Ach ja und die Lorbeerblätter. Um diese Jahreszeit nehme ich natürlich keine frischen Tomaten, da sind die Dosentomaten allemal aromatischer und preiswerter. Die Soße passt übrigens nicht zur zu Pizza, sondern auch zu Pasta. Dann würde ich sie allerdings nicht pürieren. Da die Menge recht reichlich ist, habe ich einen Teil portionsweise eingefroren. Bei Gelegenheit will ich auch mal ausprobieren, eine fertig geformte mit Käse belegte und mit Soße bestrichene Pizza einzufrieren. Wenn die genauso gut wird, wie eine frisch zubereitete, wäre das eine Alternative zu Fertigpizzas – die ich ja nur kaufe, wenn mir die Zeit nicht reicht selber eine zu machen.

Zutaten
  • 1 kg frische Tomaten oder 2 Dosen á 400 g ganze, gehackte oder passierte Tomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 2 EL frische Oregano-Blätter (oder 1 EL getrockneter Oregano)
  • 4-5 Knochblauchzehen
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Lorbeer-Blätter
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Der (bisher) beste Pizzateig

Foto: Fertige Pizza aus "dem pefekten Pizzateig"

Fertige Pizza aus „dem pefekten Pizzateig“ (hier: Thunfisch-Zwiebel)

Manchmal lohnt es sich, alte Gewohnheiten aufzugeben. Nicht, dass meine Pizzas, die ich bisher gemacht habe, nicht geschmeckt hätten. Aber der Teig ist mir nie so gelungen wie in einer guten Pizzeria. Mal war er im Geschmack zu hefig, dann wieder zu weich oder nach dem Backen zu dick. Ein anderes Mal riss er wenn man ihn zu dünn ausrollte. Und nie hatte er die Konsistenz, dass man ihn durch das Werfen von einer Hand auf die andere irgendwie in einen großen runden Pizzateigfladen hätte formen können. Kürzlich bin ich dann auf die Webseite www.perfekte-pizza.de gestoßen. Dort wird sehr ausführlich die Zubereitung eines „perfekten“ Pizzateiges beschrieben. Wobei das „perfekt“ vom Autor so gemeint ist, dass er seinen Teig perfektioniert und nicht, dass es der absolut perfekte Teig ist. 😉

Tatsächlich war das Ergebnis schon beim ersten Versuch sehr überzeugend. Der Teig war geschmeidig und dennoch so fest, dass er auch dann nicht riss, wenn man ihn dünn ausformte. Nach dem Backen war der dick ausgeformte Rand locker und knusprig. Die Teigdicke war mit ca. 5 mm optimal. Das Geheimnis liegt nicht in den Zutaten. Ich hatte einfachstes 405er Mehl, normale Backhefe, Wasser und Salz verwendet – kein „Spezial-Pizzamehl“ oder Ähnliches. Entscheidend ist offenbar das mehrfache Gehen, Stehen und Kneten des Teiges und die sehr lange Gehzeit. Bisher lag bei mir die längste Gehzeit bei zwei Stunden – manchmal sogar nur bei 30 Minuten. Klar, dass man dann mehr Hefe braucht, die man auch schmeckt, und der Teig sich eben wie ein herkömmlicher Hefeteig verhält.

Einziges Manko bei meinem ersten Versuch mit dem neuen Pizzateig: durchgängig knusprig war die Pizza nicht geworden. In der Mitte blieb der Teig eher weich. Ich denke das lag daran, dass ich keinen Pizzastein zum Backen habe. Mal schauen, ob ich mir so ein Teil nicht doch zulege.

Die Hälfte des fertigen Teiges habe ich übrigens in drei Fladen portioniert eingefroren. Ich bin gespannt, wie die Pizza mit dem tiefgefrorenen Teig wird und werde darüber berichten.

Zutaten
  • 1 kg Mehl (einfaches Typ 405 genügt)
  •  625 ml kaltes Wasser
  • 1/4 Hefewürfel (das sind ca. 10 g)
  • 3 gestrichene Teelöffel Salz

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Jürgen
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Kartoffelpizza auf Schweizer Art

Kartoffelpizza nach Schweizer Art

 

Das schöne an dieser Pizza ist, sie sieht aus wie eine Pizza, aber sie ist eigentlich keine. Kartoffeln auf einen Teig legen war mir einfach zu viele Kohlehydrate auf einmal. Schön ist auch, man braucht keinen Teig vorbereiten oder auftauen. Kartoffeln schneiden, Speck und Zwiebelringe darauf geben und ab in den Ofen. Das Rezept könnte von einem sparsamen Schwaben erfunden worden sein. Ist es aber nicht! Die Schweizer haben es zuerst kreiert. Ich habe es im Heft von Saisonküche aus der Schweiz gefunden. Die Schweizer sind ja auch gute Kartoffel-Rezept-Erfinder, haben sie sich doch mit ihrem Rösti, tief in das Kartoffelgedächtnis aller Kochenden auf der Welt eingegraben.

Zutaten
  • 5 mittelgrosse Kartoffeln
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 30 g Speck
  • 1 Mozzarella
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Paprika-Hack-Pizza auf Kartoffelteig

Nochmal war mir danach, bei EAT SMARTER etwas auszuprobieren. Fand ich diesmal sogar ziemlich gut, aber der Pizza-Gatte macht ein nörgeliges Gesicht Marke „Das machen wir nicht mehr!“. Dann gibt’s zukünftig nur die halbe Portion, wenn er den Reise-Gatten gibt! So!

Beim Originalrezept sind einige Kommentare, die von einem sehr weichen Teig sprechen. Als ich ihn zusammenknetete, war er sehr schön, aber nachdem er gegangen ist, war er tatsächlich viel zu flüssig. Ich würde trotzdem nicht die Wassermenge reduzieren (das Mehr an Feuchtigkeit kommt möglicherweise aus den warmen Kartoffeln), sondern mit Mehl nacharbeiten.

Statt Ajvar habe ich scharfe türkische Paprikapaste verwendet, das macht die Pizza sehr pikant. Und das Hackfleisch habe ich – anders als im Originalrezept – vorher mit den Gewürzen gut verknetet, damit es einen Geschmack bekommt.

Der Boden wird nicht hauchdünn, er bleibt schön saftig durch die Kartoffeln, die man jetzt nicht wirklich rausschmeckt (der Kartoffel-Gatte hat allerdings behauptet, er hätte sie ganz deutlich geschmeckt; ich hätte ihm das Rezept nicht zeigen sollen).

Zutaten
  • 250 g mehligkochende Kartoffeln
  • 150 g Weizen-Vollkornmehl
  • 100 g Weizenmehl Type 550
  • Salz
  • ½ Würfel Hefe (21 g)
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 200 g Frischkäse (13 % Fett)
  • 4 EL Ajwar oder türkische Paprikapaste (Glas)
  • 200 g Rinder- oder Lammhackfleisch (oder beides gemischt, gibt’s beim türkischen Metzger)
  • Pfeffer
  • Paprikapulver (edelsüß)
  • getrockneter Oregano

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Falsche Pizza und verschütteter Rotwein

Falsche Pizza mit Tomate Käse Oliven und Zwiebeln (fertig gebacken)

Pizza mit selbstgemachtem Pizzateig ist natürlich besonders lecker. Schwierig zu machen ist der Teig auch nicht. Was mich aber doch das eine oder andere Mal davon abhält ihn zu machen, ist der Arbeits- und Zeitaufwand. Nun habe ich aber manchmal Lust auf Pizza und nicht die Zeit, um Teig zu machen. In solchen Fällen greife ich dann gerne auf den Fertigteig aus der Kühltheke zurück. Der ist durchaus okay. So hatte ich das auch gestern geplant. Aber da hatte ich die Rechnung ohne den Edeka gemacht. Pizzateig war nämlich aus. Da ich bei der Kälte keine große Lust hatte, noch zum nächsten Supermarkt zu gehen, beschloss ich ein Experiment zu wagen, von dem ich in einem Forum mal gelesen hatte: Pizza auf Blätterteig. Den gab es noch reichlich und so packte ich eine Packung in den Einkaufswagen.

Gegenüber einer richtigen Pizza kommt hier keine Tomatensoße drauf, sondern nur Tomatenscheiben. Aber selbst das war noch zuviel Flüssigkeit für den Teig. Außer am Rand war er doch arg aufgeweicht nach dem Backen. Geschmacklich war die falsche Pizza zwar nicht schlecht, aber für mich ist das nicht wirklich eine Alternative zu einer echten Pizza mit Hefeteig. Da passte es dann ins Bild, dass ich zum Abschluss des Ganzen beim Hantieren mit dem heißen Blech das gerade gefüllte Glas Rotwein umgestoßen habe. Erstaunlich wie weit die Scherben fliegen und der Wein spritzt, wenn das Glas aus knapp einem Meter Höhe auf den Küchenboden knallt.

Zutaten
  • 250 g fertigen Blätterteig
  • 4 Tomaten
  • 75 g grüne oder schwarze Oliven
  • 1 große Zwiebel
  • 250 g Greyerzer oder Emmentaler (ich habe von beiden Sorten etwas genommen)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Oregano
  • 2 TL Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer

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Jürgen
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Pizza mal anders: Lachspizza mit Mango-Dill-Creme

Portion Lachspizza mit Mango-Dill-Creme

Freitag ist Fischtag – na, ja, hin und wieder mal. Und eigentlich hatte ich keineswegs ein Fischgericht für heute eingeplant. Vielmehr wollte ich Pizza machen. 😉  Aber dann entdeckte ich diese ungewöhnliche Variante mit Lachs und – im Originalrezept bei fisch-rezepte.info – Joghurt und Dill und beschloss, das auszuprobieren. Das Rezept war für 4 Personen gedacht und sollte eigentlich zwei runde Pizzas mit je 25 cm Durchmesser ergeben. Nun, esse ich in der Regel eine 25-cm-Pizza alleine auf, so dass dieses Rezept doch eher mal für 2 Personen reichen dürfte. Das legt auch die Belagmenge nahe, den gut 40 g Fisch, 1/2 Tomate, 1/4 Zwiebel, 40 g Joghurt und 1 EL Mangochutney, klingen jetzt nicht so, als würde das eine gut belegte Pizza ergeben. Daher habe ich das Rezept abgewandelt und den Belag um etwas Tomatensoße erweitert und die Fischmenge erhöht. Da ich keine runden Pizzateigböden bekam und keine Zeit (und Lust  ) hatte, selber welchen zu machen, nahm ich einen rechteckigen Fertigteig. Der hatte die Maße 25 x 35 cm und war daher gut 10% kleiner als zwei runde 25-cm-Pizzas. Und trotz der erhöhten Belagmenge fand ich die Pizza nicht überbelegt! Die Mengen im Originalrezept sind definitiv zu gering. Nachdem die Pizza fertig war, habe ich erstmal die saure Sahne mit dem Dill, Salz und Pfeffer verrührt. Dann zwei Esslöffel von der Masse abgenommen und mit etwas Mangochutney verrührt. So konnte ich erstmal beide Versionen ausprobieren und entscheiden, welche mir besser gefällt. Diese Entscheidung fiel nicht schwer. Die Version nur mit Dill finde ich ziemlich langweilig. Erst mit dem Mangochutney bekommt die Creme den richtigen Pepp. Aber das ist natürlich Geschmacksache, daher empfehle ich, beide Varianten auf den Tisch zu stellen. Und dazu noch separat extra Mangochutney zu reichen. Das Ergebnis war irgendwie nicht schlecht, hat mich aber nicht vollständig überzeugt. Fisch, Tomaten, Zwiebeln und Tomatensoße waren eine leckere Kombination und auch die Mango-Dill-Creme passte sehr gut dazu. Aber das ganze auf einem Pizzaboden? Ich glaube, das war es, was mir nicht so richtig gefallen hat. Das nächste Mal probiere ich das nochmal mit Nudeln anstelle des Pizzateiges. Die Mango-Dill-Creme kann ich mir übrigens auch sehr gut zu Räucherlachs vorstellen! Immerhin geht es so schnell, dass das diesen Monat mein Beitrag für Cucina Rapida sein soll. Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Zutaten (meine Änderungen sind markiert)
  • 225 g 160 – 180 g Lachsfilet ohne Haut
  • 2 Tomaten
  • 1 kleine weiße oder rote Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Bund 8 Zweige Dill
  • 150 g griechischer Joghurt oder  saure Sahne (ich habe saure Sahne genommen
  • 4 EL Mango-Chutney
  • 1 Fertigpizzateig 25 x 35 cm oder 2 Fertig-Pizzaböden à 25 cm Durchmesser (besser natürlich aus selbsgemachten Pizzateig)
  • 150 ml passierte Tomaten (Ergänzung von mir)

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Jürgen
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Pizza mal anders: Lachspizza mit Mango-Dill-Creme

Jürgen 20:00