Endlich eine wirklich scharfe Salami-Pepperoni-Pizza: Dr. Oetker Pizza Salami-Jalapeno

Foto: Pizza Salami-Jalapeno von Dr. Oetker

Pizza Salami-Jalapeno von Dr. Oetker

Pizza mit Salami und Pepperoni gehört zu meinen Lieblingspizzas. Am liebsten natürlich selbst gemachte oder aus der Pizzeria. Aber wenn die Zeit knapp ist und ich mal zu einer Fertigpizza aus dem Tiefkühl- oder Frische-Regal greife, probiere ich gerne die verschiedenen Anbieter durch und habe schon diverse Salami-Pepperoni-Pizzas getestet. Leider war bisher noch keine dabei, die auch nur in die Nähe eines „gut“ gekommen wäre. Müsste ich Schulnoten verteilen, so reichte die Spannweite von 3- bis zu einer glatten 5. Gestern war mal wieder so ein „Fertigpizza-Tag“ und während ich noch etwas unschlüssig die endlos scheinenden Reihen der Kühltruhen mit Fertigpizzas inspizierte, fiel mein Blick auf ein neues Produkt von Dr. Oetker aus der Reihe „Pizzafrische“: Pizza Salami-Jalapeno und auf der Packung stand „feurig scharf mit Mini-Salami und Jalapenos“. Das klang so gut, dass ich mal einen Blick auf die Zutatenliste warf und schließlich eine Packung in den Einkaufswagen packte.  Weiterlesen

Traumhafter Seeblick & lecker Essen: Terrassen am See in Berlin-Tegelort

Letztens war ich mal wieder in Berlin. Eingeladen zu einer runden Geburtstagsfeier verschlug es mich in eine Gegend Berlins, die ich noch nicht kannte: den Stadtteil Konradshöhe. Er liegt direkt an der Havel und ist etwas abseits vom Schuss (in Sichtweite unserer Unterkunft lag die ehemalige Zonengrenze, pardon ich meine „Staatsgrenze West“ der „DDR“). Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist jetzt nicht unbedingt das, was man in Berlin gewohnt ist und vom anderen Havel-Ufer erreicht man Konradshöhe entweder auf weiten Umwegen über zwei Brücken oder eine Fähre. Die ist eine gute Wahl, stellt aber schon um 20 Uhr ihren Dienst ein. Macht nichts, wenn man zum Feiern nach Konradshöhe kommt, kommt es auf solche Kleinigkeiten nicht an. 😉

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Restaurant Merlin in Ruppertshain: Zauberhaftes Essen, Drache im Service

Chicken Tikka im Merlin- Am Zauberberg
Die Wettervorhersage war für das Pfingstwochenende gar nicht schlecht. Vor allem der Sonntag versprach einiges an Sonnenschein, gemischt mit ein paar Wolken, aber auf jeden Fall trocken und nicht zu warm. Ideale Voraussetzungen für einen kleinen Pfingstausflug.

Unser Ziel war diesesmal die Hustenburg in Ruppertshain. Ein seltsamer Name für ein Burg, oder? Tatsächlich ist das auch keine Burg sondern eine ehemalige Lungenheilstätte an der Robert-Koch-Straße, die von den Einheimischen den Spitznamen Hustenburg bekommen hatte. Gebaut wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts, überwiegend mit Spendengeldern der Baronin von Rothschild, die wohl auch für die Wahl des Standortes maßgeblich verantwortlich war. Sie hatte es zur Bedingung gemacht, dass die Klinik mindestens sechs Kilometer von ihrem Wohnort Königstein entfernt erbaut werden müsse (mehr zur Geschichte der Hustenburg und Ruppertshains) – klar man tut ja gerne was für die Armen und Bedürftigen, solange sie einem nicht zu sehr auf die Pelle rücken. 😉

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Ristorante Pizzeria da Calogero im Bürgerhaus Fischbach

Das schöne an Bürgerhäusern ist, dass wir sehen, wo unsere Steuergelder in den 1970er und 80er Jahren vergraben wurden, von Politikern gleich welcher Couleur. Am tiefsten vergraben wurden sie in der fast obligatorischen Bundeskegelbahn im Keller. Das soll nicht heißen, dass diese Häuser nicht sinnvoll sind. Doch sind etliche auch ungeliebte Kinder ihrer Gemeinden. Sind sie oft Groschengräber, oder besser mittlerweile Eurogräber geworden. Doch auch die Architektur hat einen hohen Wiedererkennungswert. Sie ähneln alle einem überdimensionierten Karton mit dem Charme einer etwas zu groß geratenen Knäckebrotpackung. Das Bürgerhaus Fischbach macht da keine Ausnahme. Vielleicht ist das der Grund, warum wir bei vielen Sonntagswanderungen bisher an diesem „Schatz“ vorbeigelaufen sind und beim „Löwen“ oder im „Bayrischen Hof“ gelandet sind. Dabei ist es wahrlich ein Fehler, das Ristorante da Calogero nicht zu besuchen. Es ist nicht ganz leicht zu finden, es liegt im hinteren Teil des Bürgerhauses und lediglich der Schriftzug Restaurant unter dem Schriftzug Bürgerhaus weist daraufhin, dass man nicht ganz falsch ist. Drinnen angekommen schlägt erneut die Architektur der 1970 er Jahre zu, aber es ist gemütlich, selbst wenn man mitten im Raum sitzt, schaffen Raumteiler einen ungestörten, angenehmen Sitzplatz. Das Beste am „da Calogero“ ist allerdings das Essen zu sehr moderaten Preisen, und zum Essen gibt es, und das habe ich schon lange nicht mehr gesehen, durchaus gute Weine, das 0,2-l-Glas für unter drei Euro. Da machen Essen und Trinken richtig Spaß und man behält auch beim Bezahlen gute Laune.

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Getestet: Steinofenpizza „Frutti di Mare“ vom Lidl

Steinofenpizza  Frutti di mare der Marke "Trattoria Alfredo"

Steinofenpizza Frutti di mare der Marke "Trattoria Alfredo"

Ich gehe nicht gerne zum Lidl um einzukaufen. Der Laden wirkt nicht nur irgendwie „kramig“ er ist mir seit der Lidl-Bespitzelungs-Affäre auch zutiefst unsympathisch. Aber ich hatte den Tipp bekommen, dass der Lidl eine gute Meeresfrüchtepizza im Sortiment hätte. Also habe ich mich überwunden und bin hingegangen. Das Bild auf dem Karton sah schon mal verheißungsvoll aus. Weniger schön fand ich, dass es diese Pizza nur im Zweierpack gibt. Was wenn sie mir nicht schmeckt? Gerade zum Ausprobieren hätte ich doch lieber nur eine gekauft. Na gut, angesichts der Empfehlung und des Preises von 3,29 € habe ich dann doch zugeschlagen. Die Konkurrenzprodukte von Pizza Lorenzo und Costa sind gut doppelt so teuer; wobei die Pizza Meeresfrüchte von Lorenzo außerdem noch 20% weniger wiegt! Weiterlesen

Getestet: Kebap-Pfanne von Frosta

Beutel mit Kebap-Pfanne von FrostaZugegeben, der Test war eher unfreiwillig. Aber es war schon nach acht gestern, als ich auf dem Heimweg vom letzten Termin war. Da im Kühlschrank nichts mehr zu holen war und ich nicht schon wieder Lust auf kalte Küche oder Pasta hatte (das gab es nämlich schon an den Vortagen), beschloss ich, schnell zum Edeka reinzuspringen – lag ja fast auf dem Weg. Auf Fertig-Pizza hatte ich nun allerdings keine Lust und so schaute ich was es bei den TK-Gerichten gab. Dort sprang mir die Kebap-Pfanne von Frosta ins Auge – wegen ihres „Neu“-Labels auf der Verpackung. Nun hatte ich mit Frosta regelmäßig gute Erfahrungen gemacht und so wanderte eine Packung in die Einkaufstasche.

Die Zubereitung geht ruck zuck. 10 Minuten braucht das Ganze in der Pfanne. Wenn man es in die Mikrowelle gibt, geht es zwar noch etwas schneller, aber das muss nicht sein. Schon beim Braten roch das ganze sehr appetitlich. Und als das Essen fertig war, sah es dem Bild auf der Verpackung sogar sehr ähnlich – keine Selbstverständlichkeit bei Convenience-Food, sind die Fotos auf den Verpackungen doch häufig genug Fantasiegebilde aus dem Fotostudio, die nicht viel mit dem realen Produkt zu tun haben. Weiterlesen

Getestet: „Tris di Pesto Liguria“ von Bartolomeo Venturino

"Tris di Pesto Liguria" von Bartolomeo-Venturino

Den dritten Platz hat meine original Frankfurter Grüne Soße beim Blogevent Cucina Rapida von Man kann’s essen im Mai gemacht. Und der Lohn der Mühe war das oben abgebildete Geschenkset „Tris di Pesto Liguria“ vom Online-Versand Gustini. Es enthält drei Pestosorten: Pesto Rosso, Pesto alla Genovese und Pesto Delicato senza Aglio von der ligurischen Ölmühle von Bartolomeo Venturino. Gestern bin ich nun endlich dazu gekommen sie zu verkosten. Die Gelegenheit war günstig, denn ich hatte nicht viel Zeit zum Kochen und ein Pastagericht geht in solchen Fällen immer. Zumal ich diesesmal das Pesto noch nicht einmal selber machen musste. Einfach nur die Spaghetti kochen und drei Portionen jeweils mit etwas Pesto anrichten, fertig. Weiterlesen

1a Bavaria in Frankfurt – 4 minus statt 1a

Glück mit dem Wetter, Pech mit dem Lokal, durchwachsen der Film. Das ist das Fazit des – nicht wirklich gelungenen – gestrigen Abends. Vor dem Kinobesuch gehen wir oft noch eine Kleinigkeit essen. Unser gestriges Ziel hierfür war das „1a Bavaria“ gegenüber vom Eschenheimer Turm. Ein auf bayrisch gemachtes Lokal mit einer umfangreichen Karte voller bayrischer Gerichte. Nette Idee – denn sowas in der Art gibt es in der näheren Umgebung meines Wissens nicht – aber nicht nett umgesetzt.

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China-Restaurant „Paradies“ Mongolischer Grill

Was tun, wenn der Sitzungsraum nur bis neun Uhr gebucht ist, aber die Tagesordnung noch lange nicht abgearbeitet ist und die Mägen der Beteiligten mindestens schon in den Kniekehlen hängen? Nun, eine pragmatische Lösung ist dann, die Sitzung in ein nahegelegendes Restaurant zu verlegen. Dank guter Ortskenntnisse einiger Teilnehmer wurde klar, dass das Chinarestaurant „Paradies“ ein geeigneter Ort wäre. Gesagt – beschlossen, und so zog die gesamte Gruppe um.

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Restaurant Athos: auf die inneren Werte kommt es an

Griechische Restaurants sind in den letzten Jahren doch sehr stark auf dem Rückzug. Vor 20 Jahren hätte ich auf Anhieb drei oder vier nennen können, wo man gut essen konnte – und ebenso viele, die das Attribut „gut“ nicht verdient hatten. Heute fällt es mir schwer überhaupt ein Lokal mit griechischer Küche zu benennen. Oder besser gesagt: bis gestern fiel es mir schwer. Da beschlossen wir nämlich spontan, ein neues Restaurant in Bockenheim auszuprobieren.

Klein und unscheinbar liegt das „Athos“ in der Großen Seestraße, nicht weit vom Kurfürstenplatz entfernt. Wenn man eintritt denkt man nicht gerade an den heiligen Berg, sondern eher an Sparta. Die Einrichtung und das Ambiente sind nämlich sehr einfach und schlicht, aber sauber. Zunächst schien es als sollten wir mit acht Personen keinen hinreichend großen Tisch mehr finden. Aber nachdem zwei Gäste freundlicherweise an einen anderen Tisch umgezogen waren, und der Wirt ein wenig umgeräumt hatte, konnten wir doch Platz nehmen.

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Restaurant Athos: auf die inneren Werte kommt es an

Jürgen 15:38