Getestet: „Tris di Pesto Liguria“ von Bartolomeo Venturino

"Tris di Pesto Liguria" von Bartolomeo-Venturino

Den dritten Platz hat meine original Frankfurter Grüne Soße beim Blogevent Cucina Rapida von Man kann’s essen im Mai gemacht. Und der Lohn der Mühe war das oben abgebildete Geschenkset „Tris di Pesto Liguria“ vom Online-Versand Gustini. Es enthält drei Pestosorten: Pesto Rosso, Pesto alla Genovese und Pesto Delicato senza Aglio von der ligurischen Ölmühle von Bartolomeo Venturino. Gestern bin ich nun endlich dazu gekommen sie zu verkosten. Die Gelegenheit war günstig, denn ich hatte nicht viel Zeit zum Kochen und ein Pastagericht geht in solchen Fällen immer. Zumal ich diesesmal das Pesto noch nicht einmal selber machen musste. Einfach nur die Spaghetti kochen und drei Portionen jeweils mit etwas Pesto anrichten, fertig.

Nun, das Ergebnis war durchwachsen. Das Pesto alla Genovese enttäuschte, denn trotz 35% Basilikumanteil, war dieser nicht gerade intensiv im Geschmack. Ja, ich weiß, dass Basilikum die industrielle Verarbeitung nicht so gut verträgt, stark an Aroma einbüßt und weit entfernt von selbstgemachten Pesto bleibt. Trotzdem, das hatte ich bei gekauftem schon besser erlebt. Noch etwas schwächer war das Pesto Delicato ohne Knoblauch. Das Fehlen des Knoblauchs merkte man und die zusätzlichen Nüsse konnten das nach meinem Empfinden nicht wettmachen. Etwas frisch geriebener Parmesan rettete das Ganze dann allerdings doch noch und das Pesto Rosso, das mir sehr gut gefallen hat, tat ein Übriges. Es war im Geschmack rund und ausgewogen und kam nahe an mein selbstgemachtes Pesto Rosso heran (na ja, der Abstand war schon noch deutlich schmeckbar ;-)). Okay, Tomaten sind halt einfacher industriell zu verarbeiten als Basilikum und behalten viel besser ihr Aroma – auch beim Erhitzen.

Wegen der zwei schwachen Pestos (oder heißt es Pesti?) mit Basilikum kann ich dieses Geschenkset leider nicht empfehlen. Dann lieber einzeln das Pesto Rosso nehmen und zusammen mit einer Packung guter Spaghetti und einen schönen Rotwein verschenken. 😉

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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0 Kommentare zu “Getestet: „Tris di Pesto Liguria“ von Bartolomeo Venturino

  1. Jürgen@: Die Bescheidwisser von Leo sagen:
    Übersetzung Pesto-Zubereitungen
    Kommentar So wie bei pasta gibt’s auch bei pesto keinen Plural (heißt ja eigentlich „das Zerstoßene“)

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Getestet: „Tris di Pesto Liguria“ von Bartolomeo Venturino

Jürgen 16:02