Getestet: Kebap-Pfanne von Frosta

Beutel mit Kebap-Pfanne von FrostaZugegeben, der Test war eher unfreiwillig. Aber es war schon nach acht gestern, als ich auf dem Heimweg vom letzten Termin war. Da im Kühlschrank nichts mehr zu holen war und ich nicht schon wieder Lust auf kalte Küche oder Pasta hatte (das gab es nämlich schon an den Vortagen), beschloss ich, schnell zum Edeka reinzuspringen – lag ja fast auf dem Weg. Auf Fertig-Pizza hatte ich nun allerdings keine Lust und so schaute ich was es bei den TK-Gerichten gab. Dort sprang mir die Kebap-Pfanne von Frosta ins Auge – wegen ihres „Neu“-Labels auf der Verpackung. Nun hatte ich mit Frosta regelmäßig gute Erfahrungen gemacht und so wanderte eine Packung in die Einkaufstasche.

Die Zubereitung geht ruck zuck. 10 Minuten braucht das Ganze in der Pfanne. Wenn man es in die Mikrowelle gibt, geht es zwar noch etwas schneller, aber das muss nicht sein. Schon beim Braten roch das ganze sehr appetitlich. Und als das Essen fertig war, sah es dem Bild auf der Verpackung sogar sehr ähnlich – keine Selbstverständlichkeit bei Convenience-Food, sind die Fotos auf den Verpackungen doch häufig genug Fantasiegebilde aus dem Fotostudio, die nicht viel mit dem realen Produkt zu tun haben. Weiterlesen

Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Lahmacun – türkische Pizza auf die schnelle

Die Luxusversion von Lahmacun gab es bei Martina ja zur EM. Das war mir aber heute viel zu aufwändig. Allein der Teig hätte eine Stunde benötigt, und es stand kaum eine halbe zur Verfügung. Daher habe ich diese schnelle Version einer türkischen Pizza gemacht. Statt den Teig selber zu herzustellen, habe ich beim Edeka fertige, dünne Teigfladen gekauft. Der Krautsalat wurde ersatzlos gestrichen. Am Belag habe ich dagegen nicht gespart, aber anstelle des Rinderhackfleisches welches vom Lamm genommen. Zusammen mit der Minze gibt es dem Gericht eine pikante, orientalische Note.

Lahmacun mit Lammhackfleisch

Zutaten
  • 2 – 4 fertige Teigfladen
  • 150 g Lammhack
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tomate
  • 1 TL Zucker
  • 1 Chilischote
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Kirmizi biber (getrocknete gestoßene Chilischote)
  • 1 Zweig Minze
  • 1/2 glatte Petersilie
  • 2 EL Olivenöl
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Gefüllte Auberginen – „Der Imam fällt in Ohnmacht“

Rezepte aus der Türkei oder dem Nahen Osten haben oft so witzige oder blumige Namen. Das ist natürlich nicht der Grund warum ich dieses ausgewählt habe. Obwohl es mich schon interessieren würde, warum der Imam in Ohnmacht fällt. Ob es wohl an der großen Menge Knoblauch liegt?

Nun haben diese Rezepte nicht nur witzige Namen, sie sind in der Regel auch ausgesprochen lecker. Von diesem war ich allerdings nicht so ganz überzeugt. Zum einen ist es etwas fummelig die Auberginen zu füllen – das mit der Tasche reinschneiden ist nämlich leichter gesagt als getan. Ich hab die Frucht dann fast ganz durchschneiden müssen, um die Masse einzufüllen. Und damit sie beim Backen nicht auseinanderfällt, habe ich sie in Alufolie eingewickelt. Geschmacklich war das Ergebnis recht gut, nur leider war die Füllung nach dem Backen etwas trocken geraten.  Na ja, und wirklich lecker sah es auch nicht gerade aus. Vielleicht habe ich irgendwas falsch gemacht, von einer Ohnmacht war ich jedenfalls meilenweit entfernt.

Zutaten
  • 4 Auberginen
  • 150 ml Olivenöl
  • 4 Zwiebeln
  • 5 Knoblauchzehen
  • 250 g Rinderhack
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 2 – 3 TL Paprika, edelsüß
  • Cayennepfeffer (oder gemahlene Chili)
  • 2 Tomaten
  • 3 – 4 EL geriebenen Käse (z.B. Parmesan)

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Die Küche des Siegers, 2. Viertelfinale: Sulu Köfte (türkische Frikadellen)

Angesichts der Leistungen, die beide Mannschaften gestern gezeigt haben, fällt es mir ein bisschen schwer hier von „Sieger“ zu reden. Das Rumgegurke läßt irgendwie den Wunsch nach einer Regeländerung aufkommen: Wenn es nach Verlängerung noch immer Unentschieden steht, scheiden beide Mannschaften aus!

Aber vergessen wir mal das fade Rumgekicke und widmen uns lieber schmackhafter türkischer Küche. Denn kochen können sie. 😉 Während der EM hatte ich ja schon einmal türkische Frikadellen gemacht und die waren auch recht lecker. Heute habe ich eine Variante mit Rindfleisch ausgesucht.

Und das Ergebnis? Nun, es passte irgendwie gut zum gestrigen Spiel der türkischen Manschaft. Denn zunächst wollte es nicht so recht gelingen. Die Klößchen sind im kochenden Wasser zerfallen. Ich hatte mich auch gewundert, dass kein Mehl oder Semmelmehl in die Masse sollte. Aber ich hab erstmal genau nach Rezept gekocht. Beim Probieren fehlte es mir irgendwie auch an Würze. Daher habe ich schnell nochmal nach dem Rezeptnamen gegoogelt und fand dann diese Version, die mir stimmiger schien. Natürlich war es jetzt zu spät, das noch komplett zu ändern. Aber etwas nachwürzen konnte ich und so habe ich 2 TL getrocknete Minze, den Saft einer halben Zitrone und einen EL Paprikamark in die Brühe gegeben und siehe da, das Ergebnis war sehr schmackhaft – man mag es kaum glauben, angesichts der zerfallenen Klößchen, die das Ganze nicht wirklich lecker aussehen ließen (wie man auf dem Bild rechts nur allzu gut sehen kann). Hm, eigentlich müsste man das Gericht umbenennen… weiß jemand was „Hackfleischsuppe“ auf Türkisch heißt? 😉

Egal, jedenfalls hatte ich das schon verloren geglaubte Spiel – genau wie die Türken – noch in letzter Minute rumreißen und zu einem guten Ende bringen können. Ich denke, das alternative Rezept werde ich bei Gelegenheit nochmal ausprobieren. Diese Version hier kommt dagegen in den (virtuellen) Papierkorb!

Zutaten für den türkischen Sieg
  • 1 l Wasser
  • 1 Möhre
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 1 Eiweiss
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Tasse Reis
  • 2 grosse Kartoffeln
  • 150 ml Joghurt
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Mehl
  • Muskat

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EM-Küche 9. Spieltag: Kahlenberg 2008?

Kartoffelbrei auf BrotKartoffelbrei auf Brot“ …äh, das klang jetzt eigentlich nicht so richtig spannend. Aber da ich von gestern noch Kartoffelbrei übrig hatte (der allerdings mit Milch und Butter zubereitet war und daher schon etwas anders ist, als in diesem Rezept) und noch einen kleinen Snack zum Spiel haben wollte, beschloss ich, das mal auszuprobieren. Und es ist durchaus lecker. Sowohl pur als auch auf Brot schmeckt der Brei gut. Ich hab’s mit Sauerteigbrot (auf dem Bild zu sehen) und mit Weißbrot getestet. Mit Weißbrot schmeckt es mir noch besser. Aber auch pur ist dieses Rezept zu gebrauchen. Ich bin noch am überlegen, zu welchem Gericht das als Beilage passen könnte…

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Türkei – Tschechien. Kartoffelbrei auf Brot – Prager Knoblauchbrot

Hier wird es wirklich spannend. Wer bei diesem Spiel gewinnt, ist weiter, der Verlierer kann mit den Schweizern zusammen die Löcher im Käse zählen. So ist Fußball. Gemein.

Heute gibt es nur kleine Kleinigkeiten, denn das Spiel ist zu spannend, dass man was Gescheites essen könnte. Schnell vorbereitete Grundlagen für einen feuchtfröhlichen Abend.

Türkisch: Kartoffelbrei auf Brot

Für 4 Gewinner braucht’s
  • 4 Kartoffeln, gekocht
  • 1 Essl. Tomatenmark
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Essl. Olivenöl
  • 1 Teel. Paprikapulver, scharf
  • 1/2 Tasse Walnüsse, gestoßen
  • Salz
  • Brot
Musstu so machen

Kartoffeln kochen, pellen und klein reiben oder in der Küchenmaschine zu Püree verarbeiten. Restliche Zutaten dazugeben, vermischen. Auf kleine Brotscheiben schmieren und servieren.

Zubereitungszeit: 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel

Knoblauchbrot nach Prager Art

4 Siegertypen brauchen
  • 8 Scheiben Brot nach Wahl
  • 5 Zehen Knoblauch, in Scheiben geschnittene
  • Salz
  • 2 Essl. Schweineschmalz oder Butter
Hätte auch Kafka gekonnt:

Die Brotscheiben sollten mindestens 1-2 Tage alt sein. Diese in heißem Butterschmalz bzw. Butter sehr knusprig braten – fast dunkel rösten. Die Oberfläche sollte hart sein.

Die Scheiben nun einfach auf einem Teller zusammen mit den Knoblauchzehen anrichten. Jetzt kann sich jeder die Zehen auf dem Brot verreiben, wie er möchte. Zum Schluss noch etwas Salz darauf
streuen und verzehren.

Tipp: Passt am besten zu einem kühlem Bier.

Zubereitungszeit: 10 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel

Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

EM-Küche 5. Spieltag: zuviel des Guten

Der Spieltag begann erstmal mit einer kulinarischen Herausforderung durch Lotta-Martina. Denn die Rezepte des ersten Spiels (Tschechien : Portugal) waren nicht das, was ich heute hätte kochen wollen: Eier mit Sardinenfüllung – ein klares Foul und nur knapp an einer gelben Karte vorbei! Das man mit solchen Gerichten keinen Blumentopf und auch keinen Punkt gewinnt ist klar. Und so kam es dann auch auf dem Spielfeld. Wobei die Portugiesen, zumindest was das Essen angeht, nicht so überlegen waren wie auf dem Platz. Dort gab es ein klares und verdientes 3:1 gegen eine tschechische Mannschaft, die nicht wirklich eine Siegchance hatte.

Ganz anders sah es bei der zweiten Begegnung des heutigen Tages aus: Schweiz gegen die Türkei. Da standen Käse-Zwiebelwähe und Lahmacun auf dem Spielplan. Mein Favorit war ja eigentlich die türkische Version der Pizza, aber der Arbeitsaufwand hat mich dann doch zur zweiten Wahl greifen lassen, der Wähe. Bereut hab ich’s nicht. Die Zubereitung ist wirklich einfach. Zwiebeln und Speck schneiden, andünsten und mit den übrigen Zutaten mischen. Alles auf den Blätterteig geben, mit Käse bedecken und für eine knappe halbe Stunde in den Ofen. In der Zwischenzeit kann man noch einen grünen Salat zubereiten und dann ist die Zwiebel-Käse-Wähe auch schon fertig. Weiterlesen

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Schweiz – Türkei. Käse-Zwiebelwähe – Lahmacun

alternatives EM-LogoMerhaba und Grüezi miteinand!

Die glücklosen Gastgeber gegen die glücklose Türkei … zwei Looser spielen um’s Weiterkommen. Mit meinen heutigen Rezepten gehören sie beide zu den Europameistern, kulinarisch. Diesmal habe ich zwei Varianten für den Backofen gewählt, eine klassische Wähe aus der Schweiz und Lahmacun, die türkische „Pizza“. Leichter verdaulich ist mit Sicherheit letztere. Ein erstaunliches Rezept, das fast völlig ohne Fettzugabe auskommt (bis auf das Öl im Krautsalat).

Die Schweizer Wähe steht und fällt mit der Qualität des Käses. Also hier bitte keinen fertig geriebenen „Emmentaler“ aus dem Beutel nehmen. Das Zeugs eignet sich zur Herstellung von Türdichtungen, aber als Lebensmittel ist es nicht zu verwenden.

So, und für wen bin ich heute? Fällt mir etwas schwer, aber da ich nun mal die Schweiz zu meinen persönlichen Europameistern der Herzen gemacht habe: Hopp Schwiiz!!!

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Portugal-Türkei. Fischpfannkuchen-Linsenfrikadellen

eurologo.atAnpfiff 20.45 Uhr. Die Portugiesen gegen die Türken in Genf. Die Türken standen seinerzeit mal vor Wien und wurden dort gestoppt. Jetzt dann also doch noch Genf. Die Portugiesen hätten als Hauptsponsoren für die Entdeckung Amerikas in die Geschichte eingehen können, hatten damals aber einen Nichtskönner namens Columbus vor die Türe gesetzt. Ihn hatten sie dabei möglicherweise richtig eingeschätzt, sein Geschick, die richtigen Leute für die richtigen Aufgaben zu rekrutieren, haben sie allerdings unterschätzt. Na gut, schlussendlich war der Kerl ja gescheitert: Den Seeweg nach Indien hat er tatsächlich nicht gefunden, das war später Vasco da Gama, und zwar für die Portugiesen.

Die aufregendste portugiesische Entdeckung seitdem war Luís Figo, der allerdings beim Spiel um Platz 3 der WM 2006 ausgerechnet gegen die deutschen Flaschenkicker seinen Länderspielabschied nahm. Dabei hätten wir dem gerne nochmal beim Trikottausch zugeschaut. Mal ehrlich, wer will Deco sehen?

Also braucht ein Essen zum Spiel sowas wie einen „Trostfaktor“. Pfannkuchen statt Figo. Linsenfrikadellen statt schlechter Laune. Die beiden hier vorgestellten Gerichte sind etwas aufwändiger in der Vorbereitung, bieten aber die richtige Nervennahrung. Wenn das Spiel genauso aufregend wird …

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Arabischer Kaffee

Angeblich ist dies die älteste Art Kaffee zuzubereiten. Nach einem würzigen orientalischen Gericht ist es auf jeden Fall ein schöner Abschluss… und dazu vielleich noch ein Stückchen Baklava

Zutaten
  • 1/2 l Wasser
  • 12 Teelöffel fein gemahlener Kaffee (dunkle Röstung)
  • 1 Teelöffel gemahlener Kardamon
  • 1 Msp. Muskatnuss

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Arabischer Kaffee

Jürgen 11:25