Diese kleinen Törtchen sind warscheinlich von den Mönchen des Hieronimos-Klosters in Belém zuerst gebacken worden. Belém ist heute ein Stadtteil von Lissabon. Das berühmte Kloster und der Torre de Belém sind die modernen Pilgerstätten. Für Foodies ist das Pastéis de Belém, das Cafe, die erste Adresse für die kleinen Kuchen. Dort wird die Pastéis de Nata, sie heisst dort Pastéis de Belem, seit 1837 gebacken und gilt als die Beste. Nach reichlich Kultur kann man sich ein paar Pastéis de Nata gönnen. Und dann ganz gemütlich mit der Strassenbahn Nr.15 zurück ins Zentrum zur Praca do Commércio fahren. Ich habe meine Pastéis de Nata nach einem Rezept von Anke Gröner gemacht. An diesem Rezept hat mir gefallen, dass weniger Eigelb und je zur Hälfte Sahne und Milch verwendet werden. Und die Masse hat trotzdem gestockt.
Zutaten für 3 Pastéis de Nata*
- 1/4 Rolle Blätterteig aus der Kühltheke
- 3 Eigelb
- 40 g Zucker
- 60 ml Sahne
- 60 ml Vollmilch
- 1 Vanilleschote
- etwas Butter zum Ausfetten der Backform
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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.


Hopp Schwiiz!
Die Portugiesen gelten ja nach ihrem Spiel gegen die Türkei als Mit-Favoriten für den Turniersieg. Die Tschechen konnten zwar gegen die Schweizer bestehen (mit einem nicht ganz verdienten Sieg), aber mit den Portugiesen steht ihnen ein ganz anderes Kaliber gegenüber. Heute zeigt sich, was sie auf dem Kasten haben. Oder im Kasten …
Anpfiff 20.45 Uhr. Die Portugiesen gegen die Türken in Genf. Die Türken standen seinerzeit mal vor Wien und wurden dort gestoppt. Jetzt dann also doch noch Genf. Die Portugiesen hätten als Hauptsponsoren für die Entdeckung Amerikas in die Geschichte eingehen können, hatten damals aber einen Nichtskönner namens Columbus vor die Türe gesetzt. Ihn hatten sie dabei möglicherweise richtig eingeschätzt, sein Geschick, die richtigen Leute für die richtigen Aufgaben zu rekrutieren, haben sie allerdings unterschätzt. Na gut, schlussendlich war der Kerl ja gescheitert: Den Seeweg nach Indien hat er tatsächlich nicht gefunden, das war später Vasco da Gama, und zwar für die Portugiesen.