Die beste Tomatensoße für den besten Pizzateig

Zu dem neuen Pizzateig-Rezept habe ich auch eine neue Pizza-Tomatensoße ausprobiert. Die Unterschiede zu meiner bisherigen Pizzasoße sind vor allem die deutlich längere Kochzeit und dass die Zwiebel mitgekocht wird aber nicht drin bleibt. Ach ja und die Lorbeerblätter. Um diese Jahreszeit nehme ich natürlich keine frischen Tomaten, da sind die Dosentomaten allemal aromatischer und preiswerter. Die Soße passt übrigens nicht zur zu Pizza, sondern auch zu Pasta. Dann würde ich sie allerdings nicht pürieren. Da die Menge recht reichlich ist, habe ich einen Teil portionsweise eingefroren. Bei Gelegenheit will ich auch mal ausprobieren, eine fertig geformte mit Käse belegte und mit Soße bestrichene Pizza einzufrieren. Wenn die genauso gut wird, wie eine frisch zubereitete, wäre das eine Alternative zu Fertigpizzas – die ich ja nur kaufe, wenn mir die Zeit nicht reicht selber eine zu machen.

Zutaten
  • 1 kg frische Tomaten oder 2 Dosen á 400 g ganze, gehackte oder passierte Tomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 2 EL frische Oregano-Blätter (oder 1 EL getrockneter Oregano)
  • 4-5 Knochblauchzehen
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Lorbeer-Blätter
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker

Portionen: für 6 Pizzas oder 3-4 Portionen Pasta
Zubereitungszeit: 50 Minuten

Foto: fertige Pizza-Tomatensoße

Die fertige Pizza-Tomatensoße

Die Tomaten in  kleine Würfel von ca. 1/2 Zentimeter schneiden und dabei die Blütenansätze herausschneiden. Die Zwiebel halbieren und schälen, den Knoblauch in grobe Stücke schneiden. Die Kräuter fein hacken. In einem passenden Topf mit Deckel (2 Liter sollte er mindestens fassen) das Olivenöl auf mittlerer Flamme erhitzen. Den Knoblauch hineingeben und kurz anschwitzen – er darf keine Farbe nehmen. Die Tomatenstücke, die halbierte Zwiebel, Kräuter und Gewürze zugeben und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und auf kleiner Flamme 30-40 Minuten offen köcheln lassen, bis die Masse auf die Hälfte eingekocht ist. Die Zwiebelhälften und Lorbeerblätter aus der Soße nehmen und wegwerfen. Mit dem Pürierstab die Soße gründlich pürieren, so dass keine Tomaten- oder Knoblauchstücke mehr zu sehen sind. Die Soße sollte jetzt schön dickflüssig sein. Zum Schluss noch mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Die beste Tomatensoße für den besten Pizzateig

Jürgen 15:07