Italienische Basis-Tomatensoße für Pizza und Pasta

Mehr als üppig ist die Tomatenernte dieses Jahr. Obwohl die Hälfte der Pflanzen im Frühjahr weggefressen wurden oder anderweitig eingegangen sind, haben die übrigen fünf Pflanzen bereits über 10 kilo geliefert – und sie hängen noch immer voll. Braunfäule, die schon manches Jahr für ein abruptes und vorzeitiges Ende der Ernte gesorgt hat, ist in diesem Jahr bisher kein Thema. Und so bleibt die Frage: Wohin mit der Tomatenschwemme? Als erstes koche ich immer Tomatenketchup, denn der ist soviel besser als der gekaufte und lohnt daher die Mühe. Der nächste Schub Tomaten wurde dann zu dieser leckeren Tomatensoße verarbeitet. Die ist sehr universell einsetzbar, da sie nicht allzu kräftig gewürzt ist. Man kann sie direkt auf eine selbstgemachte Pizza geben oder mit geriebenem Parmesan zu Spaghetti servieren. Sie ersetzt aber auch sehr gut passierte Tomaten – je nach Rezept muss man dann die weitere Würzung etwas anpassen. Eingefroren hält sie problemlos 12 Monate. Weiterlesen

Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Einfach und preiswert: Selbstgemachte Gnocchi mit Tomatensoße

Foto: Selbstgemachte Gnocchi mit Tomatensoße

Selbstgemachte Gnocchi mit Tomatensoße

Einen interessanten Blogevent gibt es bei Peter Spandels „Aus meinem Kochtopf“. Zwei Personen mit fünf Euro sattkriegen. Da sind zweieinhalb Euro pro Person. Nicht gerade üppig, aber auch nicht so schwierig. Aber dann gab es da doch eine Einschränkung, die mich vor ein kleines Problem stellte: Es sollte kein Rezept sein, dass schon einmal auf unserem Blog erschienen ist. Nicht ganz einfach angesichts  von mehr als 1.400 Postings. Außerdem hatte ich den Ehrgeiz, die 5 Euro möglichst deutlich zu unterbieten. Und so habe ich mich für selbstgemachte Gnocchi aus Pellkartoffeln mit Tomatensoße entschieden. Da sich die Gnocchi hervorragend einfrieren lassen, koche ich sie gerne mal auf Vorrat. Daher ist die Menge im Rezept eigentlich für 4 Portionen.

Die Kostenberechnung habe ich aber für die halbe Menge gemacht. Nennenswerte Kostenvorteile hat man nicht, wenn man eine größere Menge Gnocchi macht, lediglich beim Öl und Parmesan kann man ein klein wenig einsparen, aber das sind nur geringe Centbeträge. Einen Kassenzettel kann ich jetzt leider nicht bieten, weil ich die meisten Zutaten im Hause hatte und manche Dinge, wie z.B. den Pfeffer auch gar nicht im Supermarkt kaufe, sondern bei Madavanilla – dort ist der Pfeffer nicht nur preiswerter, sondern auch viel besser als alles was es im Supermarkt gibt. Aber ich denke, jeder kann die Kalkulation auch so leicht nachvollziehen. Die Spalte EK-Preis gibt an, wieviel ich für ein Gebinde bezahlt habe, bzw. den Grundpreis pro Kilogramm (z.B. beim Parmesan), Menge gibt die Gebindegröße an und Rezeptmenge und Kosten erklären sich wohl von selber ;-):

Grafik: Kostenberechnung für Gnocchi mit Tomatensosse

Kostenberechnung für Gnocchi mit Tomatensosse

Mit etwas mehr als 1,50 € pro Person bleibt sogar noch etwas Spielraum für ein Glas Wein, z.B. für den preiswerten Merlot vom Aldi, den Gargantua hier schon vorgestellt hat. Ein ordentlicher Landwein, der gut zu den Gnocchi passt. Bei 1,69 € kann man sich zu zweit sogar die ganze Flasche teilen – und hat das Budget noch immer nicht ganz ausgeschöpft. Wenn es für jeden nur ein Glas gibt, würde das Geld sogar noch für einen kleinen Salat reichen.

Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5

Zutaten
Gnocchi
  • 1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 2 Eier, Größe M
  • 100 g Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • Salz
  • Muskatnuss
  • noch etwas Mehl zum Bearbeiten
Tomatensoße
  • 500 g reife Tomaten
  • 2 Zwiebeln (ca. 150 g)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 500 g passierte Tomaten (1 Packung)
  • Salz
  • Pfeffer
  • ½ Bund Basilikum
  • 2 TL Zucker
  • Prise gemahlene Chili

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Vanille-Hähnchenbrustfilet mit Tomaten und Orangen-Gewürz-Reis

Foto: Vanille-Hähnchenbrustfilet mit Tomaten und Orangen-Gewürz-Reis

Vanille-Hähnchenbrustfilet mit Tomaten und Orangen-Gewürz-Reis

Vanille gehört zu meinen Lieblingsgewürzen. Wobei ich sie in der Regel bei süßen Gerichten verwenden – wie man leicht mit Hilfe der Seitensuche herausfinden kann https://www.digilotta.de/?s=vanille. Aber es geht auch anders, wie diese Vanille-Hähnchenbrust zeigt. Das Hähnchen und Vanille zusammenpassen hatte ich schon bei früheren Kochexperimenten herausgefunden, z.B. mit der gefüllten Hähnchenbrust sizilianisch mit Vanillesahnesoße. Skeptisch war ich allerdings, ob die Vanille zu den Tomaten passt. Nun, probieren geht über studieren und ich habe den Versuch gewagt.

Ja, doch es passt zusammen! Insgesamt ist das eine runde Angelegenheit. Besonders gut hat mir der Orangen-Gewürz-Reis gefallen. Den werde ich sicher auch mal zu anderen Gelegenheiten kochen.

Ach ja, eines noch: diese komischen rosa Pfefferbeeren lässt man besser weg. Ich fand die eher störend.

Zutaten
Für das Hähnchen
  • 30 g Butter
  • 1 Vanilleschote
  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g (1 Dose) gehackte Tomaten
  • 2 TL Honig oder brauner Zucker
  • ½ Bund glatte Petersilie
Für den Reis
  • 1 TL Ghee (alternativ Butterschmalz)
  • 150 g Basmatireis
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml frisch gepressten Orangensaft (je nach Größe sind das 2-3 Orangen)
  • ½ TL Salz
  • 1/2 TL Curcuma
  • 2-cm-Stück Zimtstange
  • 2 grüne Kardamomkapseln
  • schwarzer Pfeffer
  • eventuell ½ TL rosa Pfefferbeeren

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Pasta mit pikanter Tomaten-Speck-Soße

Foto: Pasta mit pikanter Tomaten-Speck-Soße

Pasta mit pikanter Tomaten-Speck-Soße

Neuer Anlauf, um Pasta mit Tomatensoße zu kochen. Beim letzten Mal landete ich dann bei Grillhähnchen mit mediterranem Kartoffelpüree, diesesmal hat es dagegen geklappt. Allerdings wurden es dann doch nicht simple Spaghetti Napolitano, sondern eine sehr würzige Tomatensoße mit Speck. Zu dieser deftigen Soße sollte man dann auch entsprechend kräftigere Pasta verwenden, also nicht unbedingt Spaghetti oder Linguini, eher Rigatoni, Farfalle, Fussili, Rigatoni oder Tagliatelle. Auch diese Pastasoße gewinnt durch längeres Kochen oder erneutes Aufwärmen am nächsten Tag. Man kann sie daher sehr gut auf Vorrat kochen und natürlich auch einfrieren. Wer mag kann auch etwas geriebenen Parmesan oder Pecorino dazu reichen, das ist Geschmacksache und kein „Muss“ wie z.B. bei Spaghetti Bolognese (finde ich ;-)).

Zutaten
  • 300 g Pasta (z.B. Rigatoni oder Fussili)
  • 175 g durchwachsenen Speck
  • 3 Schalotten (ersatzweise eine Zwiebel)
  • 2-3 Stängel Petersilie
  • 1 Chili
  • 800 g gehackte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

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Ziegenragout in Tomatensoße zur Pasta

Foto: Ziegenragout in Tomatensoße zu Pasta

Ziegenragout in Tomatensoße zu Pasta

Ziege kommt bei nur ganz selten auf den Teller. Dabei ist Ziegenfleisch durchaus lecker. Nur, ich bekomme es so gut wie nie in einem der fußläufig erreichbaren Geschäfte – weder in einem der Supermärkte noch im türkischen Lebensmittelladen. Ein Besuch auf dem Ziegenhof löst dieses Problem allerdings und so probierte ich dieses Ziegenragout in Tomatensoße. Das Gericht ist wohl griechischen Ursprungs, wo Zicklein – vor allem zu Ostern – häufig auf den Tisch kommen. Das Ragout ist nicht nur lecker, sondern hat auch den Vorteil, dass man es gut vorkochen kann – praktisch, wenn man Sonn- oder Feiertags Besuch bekochen will. Ach ja, ein Hinweis noch: wenn man sehr intensiven Zimt hat, so wie ich, sollte man den ggf. etwas früher rausnehmen. 45 Minuten waren hier genau richtig – nach 1 1/2 Stunden wäre mir das Gericht wohl zu zimtig (nicht zu verwechseln mit „zickig“ ;-))  geworden.

Zutaten
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 g Ziegenkeule ohne Knochen,  oder Schulter oder Nacken
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250 ml Milch
  • 2 Thymianzweige
  • 1 Stück Zimtstange (ca. 2 cm lang)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 ml Tomatenpassata (oder gehackte Tomaten)
  • 200 ml Hühnerbrühe
  • 2-3 Stängel glatte Petersilie

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Piccata Milanese nach Sternekoch Frank Rosin

Foto: Piccata Milanese mit Basilikum-Spaghetti (nach Frank Rosin)

Piccata Milanese vom Kalb mit Basilikum-Spaghetti (nach Frank Rosin)

Es war purer Zufall, dass ich auf dieses Rezept gestoßen bin. Beim Zappen bin ich letztens bei kabel1 in der Sendung „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf“ gelandet. Das ist nicht etwa ein deutsches Remake von „Ein Mann sieht rot“, sondern lediglich ein Abklatsch des RTL-Formates „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“. Braucht kein Mensch und ich wollte schon weiterzappen, als ich den Hinweis auf die Rezepte zur Sendung sah. Also habe ich mich mal auf der Webseite zur Sendung umgeschaut und ein wenig in den Rezepten gestöbert. Besonders interessiert hat mich dann das Rezept für Piccata Milanese, die hatte ich nämlich für den nächsten Tag geplant. Der Unterschied in der Zubereitung zu meinen bisherigen Piccatas war jetzt nicht so groß, aber in einem Punkt entscheidend: Nämlich bei der Hülle für das Fleisch. Hier wird das Fleisch nicht wie ein Wiener Schnitzel, nacheinander in Mehl, Ei und Semmelmehl (bzw. Parmesan) gewälzt, sondern alles wird zu einer Art dickflüssigem Teig verrührt, mit dem das leicht mehlierte Fleisch umhüllt wird. Die Hülle wird dadurch etwas dicker und schmeckt durch die höhere Parmesanmenge intensiver. Das Fertiggaren im Ofen fand ich auch eine gute Idee. So zart und saftig ist mir das Kalbfleisch noch nie gelungen. Hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ebenso wie die Basilikumspaghetti, die hervorragend dazu passen. Das Rezept kriegt einen Stammplatz!

Zutaten
  • 300 g Kalbssteakhüfte
  • 100 g Parmesan
  • 50 g Mehl
  • 2 Eier Größe M
  • 50 ml Sahne
  • 4 EL Olivenöl
Für die Basilikumspaghetti
  • 200 g Spaghetti
  • 1 Bund Basilikum
  • 30 g Parmesan
  • 10 g Pinienkerne
  • 150ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
Für die Tomatensoße
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • Prise Zucker

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Die beste Tomatensoße für den besten Pizzateig

Zu dem neuen Pizzateig-Rezept habe ich auch eine neue Pizza-Tomatensoße ausprobiert. Die Unterschiede zu meiner bisherigen Pizzasoße sind vor allem die deutlich längere Kochzeit und dass die Zwiebel mitgekocht wird aber nicht drin bleibt. Ach ja und die Lorbeerblätter. Um diese Jahreszeit nehme ich natürlich keine frischen Tomaten, da sind die Dosentomaten allemal aromatischer und preiswerter. Die Soße passt übrigens nicht zur zu Pizza, sondern auch zu Pasta. Dann würde ich sie allerdings nicht pürieren. Da die Menge recht reichlich ist, habe ich einen Teil portionsweise eingefroren. Bei Gelegenheit will ich auch mal ausprobieren, eine fertig geformte mit Käse belegte und mit Soße bestrichene Pizza einzufrieren. Wenn die genauso gut wird, wie eine frisch zubereitete, wäre das eine Alternative zu Fertigpizzas – die ich ja nur kaufe, wenn mir die Zeit nicht reicht selber eine zu machen.

Zutaten
  • 1 kg frische Tomaten oder 2 Dosen á 400 g ganze, gehackte oder passierte Tomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 2 EL frische Oregano-Blätter (oder 1 EL getrockneter Oregano)
  • 4-5 Knochblauchzehen
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Lorbeer-Blätter
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker

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Hähnchen-Piccata Milaneser Art mit Tomatensoße

Foto: Hähnchen-Piccata mit Tomatensoße

Hähnchen-Piccata mit Tomatensoße und Tagliatelle

Piccata Milanese wird eigentlich mit Kalbfleisch gemacht, so wie auch das Wiener Schnitzel. Man muss aber nicht immer teures Kalbfleisch dafür nehmen. Auch mit Hähnchenbrust schmeckt es lecker und das Hühnchenfleisch bleibt in der Panade schön saftig. Ein wenig frickelig ist allerdings das Zurechtschneiden der Hähnchenbrust in gleichmäßig dünne Scheiben. Beim Zurechtschneiden des Fleisches behält man zwangsläufig einige Reste übrig (alternativ kann man natürlich auch Hähnchen-Minutenschnitzel nehmen, wenn man die kriegt). Die kann man aber sehr gut für Geschnetzeltes verwenden. Es empfiehlt sich daher keine eingefrorene Hähnchenbrust zu verwenden, da man diese Reste sonst nicht wieder einfrieren kann. Alternativ muss man halt für den nächsten Tag Hähnchengeschnetzeltes einplanen – länger hält sich das Fleisch im Kühlschrank nämlich nicht. 😉

Zutaten
  • 2 Hähnchenbrustfilets (à 180-200 g)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Prise Zucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 400 g (1 Dose) gehackte Tomaten
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 2 EL Milch
  • 2 EL frisch geriebener Parmesan
  • 3 EL Mehl
  • 200 g Tagliatelle

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Lachslasagne mit Mozzarella und Champignons

Lachslasagne mit Mozzarella und Pilzen

Lasagne mit Lachsfilet Mozzarella und Champigons

Lust auf Fisch und auf Pasta? Dann ist das hier genau das richtige – zumindest wenn man Lachs mag. Die Zubereitung ist ganz einfach. Nach 20 Minuten ist die Lasagne auch schon im Ofen und nach weiteren 35  Minuten auf dem Tisch. Die Créme fraîche gehört eigentlich in die Tomatensoße. Ich habe sie schlicht vergessen. So kam ich auf die Idee sie mit etwas Parmesan verrührt nach 30 Minuten auf die Lasagne zu geben und dann noch 5 Minuten zu überbacken. Leider habe ich diesesmal nicht den Büffelmozzarella bekommen und musste auf den eher geschmacksneutralen aus Kuhmilch ausweichen. Daher auch der im Originalrezept nicht vorgesehene Parmesan. Insgesamt war das dann eine runde Angelegenheit.

Zutaten
  • 250 g Lachsfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • 125 g Büffelmilch-Mozzarella
  • 600 g gehackte Tomaten
  • 1 TL Thymian
  • 2 TL Oregano
  • 1 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • 150 g Crème fraîche
  • Prise Zucker
  • etwas gemahlene Chili
  • 300 g braune Champignons
  • 2 Schalotten oder 1 kleine rote Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • 9 Lasagneblätter (ohne Vorkochen)
  • eventuell 2-3 EL geriebenen Parmesan

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Kushari: Das letze (Topf-)Aufgebot für ägyptisches Fast-Food

Ägyptisches Fast-Food Kushari (oder auch Koshari)

Kennen gelernt habe ich Kushari vor Jahren, als ich das Rezept sozusagen als Urlaubsmitbringsel von einer Ägyptenreisenden bekam. Man bekommt es dort wohl als Fast-Food an jeder Ecke, so wie bei uns Döner oder Pizza. Kushari ist ein sehr leckeres, vegetarisches Gericht. Vor allem in der kalten Jahreszeit esse ich das sehr gerne. Es ist eigentlich auch nicht sehr aufwändig, aber man braucht entweder viel Zeit oder viele Töpfe. Mit „viel Zeit“ kann man Nudeln, Linsen, Kichererbsen, Reis und Tomatensoße nacheinander zubereiten. Dann steht man aber fast zwei Stunden in der Küche. Ich bevorzuge daher die „viele Töpfe“-Version und versuche möglichst alles zeitgleich fertig zu kriegen. Das liegt auch daran, dass ich Kushari lieber mag, wenn alle Zutaten möglichst warm auf den Tisch kommen – vor allem im Winter. Notwendig ist das nicht unbedingt. Es genügt auch, wenn die Tomatensoße heiß ist, und die übrigen Zutaten etwas wärmer als Zimmertemperatur sind. Wie gesagt, ich bevorzuge es wenn alles schön heiß auf den Tisch kommt.

Diesesmal habe ich eine etwas andere Variante gemacht und die Kichererbsen direkt in der Tomatensoße gegart, so wie lamiacucina. Das spart schonmal einen Topf. 😉 Anstelle des sonst verwendeten Ta’leya habe ich diesesmal eine Knoblauch-Essig-Soße gemacht, auch sehr lecker!

Zutaten
für die ägytische Tomatensoße (Dim’a misabbika)
  • 1 Dose (400 g) gehackte oder passierte Tomaten oder 450 ml Tomatensaft
  • 3 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 1 TL Essig
  • Salz und Pfeffer
  • 1 – 2 TL Couscous-Gewürz (oder Baharatgewürz)
für die Kichererbsen
  • 100 g getrocknete Kichererbsen (oder – was ich bevorzuge – eine 400g-Dose vorgekochte)
für den Reis
  • 100 g Rundkornreis
  • 300 ml Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe
  • etwas Salz
für die Linsen
  • 100 g Linsen, schwarze, braune oder rote
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 – 2 EL Weißweinessig
  • Salz
  • Pfeffer
für die Nudeln
  • 100 g kleine Nudeln (z.B. kleine, kurze Maccaroni oder Mini Pipe Rigate – die hatte ich diesesmal)
für die gerösteten Zwiebeln
  • 1 grosse Zwiebel
  • Olivenöl
  • Salz
für die Knoblauch-Essig-Soße
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 – 3 EL Weißweinessig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1-2 EL Wasser
  • Prise Salz
 für die scharfe Soße
  • 100 ml Tomatensoße (siehe oben)
  • 2 scharfe Pepperoni

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Kushari: Das letze (Topf-)Aufgebot für ägyptisches Fast-Food

Jürgen 14:40