Gnocchi mit Pfifferlingen und Tomaten in Sahnesoße

Foto: Gnocchi mit Pfifferlingen und Tomaten

Gnocchi mit Pfifferlingen und Tomaten

Die Saison für Pfifferlinge ist ja schon eine Weile vorbei. Aber kürzlich entdeckte ich beim Aldi tiefgefrorene Pfifferlinge in der Kühltruhe und bekam spontan Lust auf diese leckeren Pilze. Tiefgefrorene habe ich bisher noch nie probiert, allenfalls Champignons und Steinpilze. Also habe ich kurzentschlossen einen Beutel in den Einkaufswagen gepackt. Und nu? Fehlt ja noch ein bisschen was, für eine vollständige Mahlzeit. 😉 Vielleicht eine Käse-Sahne-soße dazu und Gnocchi? Ja, die Idee gefiel mir. Also noch eine Packung Fertig-Gnocchi aus der Frischetheke eingepackt und ab nach Hause. Im Prinzip hatte ich schon eine Vorstellung, wie das Ganze werden sollte, aber ich dann doch nochmal die Suchmaschinen bemüht. Dadurch kamen dann noch die Tomaten ins Spiel, die ich ohnehin noch im Hause hatte. Das Ergebnis war lecker. Aber gegen frische Pfifferlinge kommen die tiefgefrorenen einfach nicht an. Dafür machen sie aber weniger Arbeit. 😉

Zutaten
  • 300 g Pfifferlinge (frische oder tiefgekühlte)
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Mehl (nur wenn man frische Pfifferlinge nimmt, die noch geputzt werden müssen)
  • 250 g  Tomaten
  • 1/2 Bund  Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 50  ml  kräftigen Weißwein
  • 200 ml süße Sahne
  • 500 g Gnocchi (selbstgemacht oder aus der Frischetheke)
  • 1/2  Bund glatte Petersilie
  • 75 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer

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Birnentarte, mit Gorgonzola und Walnüssen

Birnentarte

leckere salzige Birnentarte

„Long live our old Birnbaum“, war ein Kommentar zu meiner süssen Birnentarte vom Oktober 2011. Und er lebt immer noch, obwohl er doch jetzt schon hundert Jahre alt wird. Manchmal schwächelt er, so mit dem Ertrag, kein Wunder bei dem Alter. Und dann hat er noch einen gemeinen Feind in Nachbarsgarten, den Wacholder. Birnengitterost befällt dauerhaft den Wacholder und dieser gibt den Birnengitterost an den Birnbaum zurück. Dann hat unser Birnbaum richtig Stress, seine Blätter werden gelb und er wirft die jungen Früchte, weil er Stress hat, ab. Aber dieses Jahr nicht mit uns. Ich habe unseren „good old Birnbaum“ in der Trockenperiode reichlich mit Wasser versorgt, damit er dem Birnengitterost zeigen konnte, hei, du hast hier nichts zu suchen. Es war mit Erfolg gekrönt, wie man an den wunderschönen Birnen sieht. Und lecker sind sie auch. Ich werde unseren netten Nachbarn doch mal fragen ob wir nicht ein Abonnement saftiger Birnen im Korb gegen seinen nutzlosen, ja sogar nachbarlich, unfreundlichen Wacholderbusch tauschen können;-)?  Mit allen mortalen Folgen für den Wacholderbusch versteht sich.

Zutaten
  • 150 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 1 Ei
  • 10 g Butter zum Einfetten der Backform
  • etwas Salz für den Teig, vielleicht 2 Prisen
  • 4 grosse Birnen
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 2 Handvoll zerstossene Walnüsse
  • 30 g Gorgonzola
  • Pfeffer und Salz

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Sauce Tartare – ein Klassiker für die Grillparty

Foto: Sauce-Tartar-Variante mit viel Estragon

Sauce-Tartar-Variante mit viel Estragon

So, bevor die Grillsaison endgültig zu Ende geht, schnell noch diese leckere Grillsoße verbloggen. Ich bin erstaunt, dass ich das nicht schon längst mal getan habe – oder habe ich es nur vergessen und jetzt doppelt gepostet?

Sauce Tartare gehört für mich zur Grundausstattung einer Grillparty. Diese Version der Soße ist jetzt nicht gerade das Originalrezept, gefällt mir aber besonders gut. Die Soße enthält sehr viele Kräuter – vor allem Estragon. Da Estragon nicht allzu intensiv ist, kann man ruhig reichlich dazugeben. Die übrigen Zutaten sorgen dafür, dass der Estragon nicht dominiert, aber der Sauce Tartare eine feine Kräuternote gibt.

Die Soße passt zu praktisch allem Kurzgebratenen – egal ob vom Schwein oder vom Rind, zu Tafelspitz oder Roastbeef. Auch zu Hühnchen oder Pute, wobei ich hierfür eher den schnellen 1-2-3-Dipp von Mario Kotaska oder eine Saté-Soße nehmen würde.

Zutaten
  • 3 hartgekochte Eier
  • 200 ml saure Sahne
  • 4 kleine Gewürzgurken
  • 1 EL in Salz eingelegte Kapern (notfalls gehen auch die sauer eingelegten)
  • 1 EL scharfer Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4-5 Zweige Estragon
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Mayonnaise
  • 2-3 ELZitronensaft
  • 100 ml süße Sahne
  • Prise Cayennepfeffer

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Johannisbeer-Chutney

Foto: Johannisbeeren-Chutney

Johannisbeeren-Chutney

Man könnte meinen Petrus macht sich einen Spaß daraus, es an jedem Wochenende genau dann regnen zu lassen, wenn ich etwas vorhabe. Und so fiel auch der letzte Versuch einen Grillabend im Freien zu veranstalten buchstäblich ins Wasser. Ausgefallen ist er allerdings, dank ersatzweise bereit gestelltem Gasgrill und einem halbwegs regengeschützen Plätzchen, dann doch nicht. Trotz Sauwetter war es lecker und ich konnte endlich mein Johannisbeer-Chutney zum Einsatz bringen. Das hatte ich, Dank üppiger Johannisbeerernte schon Anfang Juli gekocht. Ein schönes Chutney ist das. Passt sehr gut zu allem Kurzgebratenem, egal ob Schwein oder Rind. Auch zu Wild kann ich mir das sehr gut vorstellen, z.B. als Ersatz für die altbekannte Preiselbeerbirne. Weniger gut hat es mir zu Hühnchen gefallen. Da nehme ich doch lieber wieder die erprobte Erdnusssoße. Leider bin ich mit dem Posten dieses Beitrags etwas spät dran, und die Johannisbeeren-Zeit ist schon längst vorbei. Ich kann daher nur empfehlen, dieses Chutney für das nächste Jahr auf die Nachkochliste zu setzen. 😉

Zutaten
  • 150 g Schalotten
  • 1 rote Chilischote
  • 1 EL Zucker
  • 80 ml Rotwein
  • 50 ml Rotwein-Essig
  • 2 Lorbeerblätter
  • eine Prise Salz
  • 350 g Johannisbeeren, Stiele bereits entfernt!
  • 200 g Gelierzucker 1:1

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Halloumi-Spiesse mit Minze-Gurken

                                     Halloumi-Spiesse mit Minze-Gurken

Halloumi-Spiesse mit Minze-Gurken

Halloumi ist vom Geschmack ein wenig mit Mozzarella zu vergleichen. Böse Zungen sagen ja Mozzarella schmecke nach nichts, und das auf hohem Niveau (Jürgen Dollase). Halloumi ist zumindest etwas würziger und auf jeden Fall viel salziger, als Mozzarella. Deshalb vorsicht beim Braten. Hin oder her, es ist Käse aus der Milch von Kühen, Ziegen und Schafen und wird seit 2000 Jahren hergestellt. Er ist also viel älter als Leerdammer, der es gerademal auf schlappe 25 Jahre bringt. Und einen wirklichen Vorteil hat Halloumi-Käse. Er lässt sich wunderbar braten und ist nicht platt in der Pfanne, während sich Gemüse oder Fleisch noch verzweifelt gegen ihr Schicksal wehren

Zutaten für 4 Halloumi-Spiesse
  • 200 g Halloumi-Käse
  • 1 Aubergine
  • 1 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • ½ Gurke
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Joghurt
  • 4 EL Olivenöl
  • einige Zweige frische Minze
  • Salz
  • Pfeffer

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Mangold-Röllchen-Desaster 2: Jetzt erst recht

Foto: Mangoldröllchen mit Tomatenreis (aufgeschnitten)

Mangoldröllchen mit Tomatenreis (aufgeschnitten)

Na, welchen Spielfilm mit Bruce Willis habe ich wohl geschaut, als ich dieses Desaster gekocht, bzw. gegessen habe? 😉 Also so langsam glaube ich, dass Mangold-Blätter nicht geeignet sind, um damit Röllchen oder Rouladen zu basteln. Das sollte man doch lieber mit Kohlbättern machen. Die Mangoldblätter sind einfach zu zart. Obwohl ich sie diesmal nicht einmal eine halbe im kochenden Wasser blanchiert und dann sofort abgeschreckt habe, waren sie doch sehr fragil und sind beim Auslegen wiederholt eingerissen. Immerhin, nach einiger Fummelei gelang es mir dann doch fünf Mangold-Röllchen zu bauen. Aber das war nicht der einzige Grund, damit das Ganze zum Desaster wurde. Die Reismenge war viel zu groß und die Flüssigkeitsmenge aus Tomatensaft und Gemüsebrühe war ebenfalls zu reichlich bemesse – die Reismasse war eher eine Suppe. Also habe ich die Kochzeit etwas verlängert und etwas zusätzlichen Reis hineingegeben. So bekam die Masse am Ende die richtige Konsistenz. Allerdings hätte die Menge jetzt locker für die doppelte Menge an Mangoldblättern gereicht.

Enttäuschend war auch die Kräutersoße. Ich hab ja nichts gegen Soßen auf Basis einer Mehlschwitze, aber diese war doch eher lasch. Erst nach Zugabe von Senf und Zitronensaft wurde sie essbar. Wie gesagt, das Ergebnis war eher enttäuschend. Überzeugen konnte nur der Tomatenreis. Der war dafür auch richtig lecker. Den merke ich mir. Mangold passt auch gut dazu. Vielleicht das Ganze zu einem Hähnchenbrustfilet? Und den Mangold dann als Gemüsebeilage. Mal schauen. Von gefüllten Mangoldblättern lasse ich jedenfalls künftig die Finger. 😉

Wer’s trotzdem nachkochen möchte – hier das Rezept mit angepassten Mengenangaben:

Zutaten
  • 750 ml 350 ml Tomatensaft
  • 700 ml 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g 100 g Reis
  • Salz
  • Zucker
  • Pfeffer
  • 500 g Mangold
  • 30 g Butter
  • 25 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 2 Tomaten
  • 100 g Schafskäse
  • 1 Bund gemischte Kräuter (z. B. Majoran, Estragon, Petersilie)
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • Küchengarn

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 45 Minuten

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Sommerkuchen aus dem Kühlschrank

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Frischkäse-Aprikosen-Kuchen aus dem Kühlschrank

Sommer und süsser Kuchen sind zwei natürliche Feinde. Und den Kuchen in den Kühlschrank stellen ist auch keine Lösung, höchstens für Buttercremetorte. Aber wer macht schon Buttercremetorte in Hochsommer. Ich jedenfalls nicht. Sommerkuchen muss frisch und zitronig sein. Vielleicht noch ein frischer Käse, Quark oder so wäre schön. Da sind wir schon bei den Zutaten meines Sommerkuchens: Quark, Frischkäse, Zitrone, Kekse und das alles ohne Ofen. Man hat ja schliesslich einen Kühlschrank und dort kann man super leckeren Kuchen „fertig kühlen“ und dann Kühlschrank kalt servieren.

 Zutaten
  • 100 g Spekulatius
  • 80 g Butter
  • 300 g Quark
  • 200 g Frischkäse
  • 200 g weisse Schokolade
  • 40 Puderzucker
  • 1 Biozitrone
  • geraspelte Schokolade nach Bedarf
  • 5 feste Aprikosen

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Sommerlicher Nudelsalat mit Tomaten und schwarzen Oliven

Foto: Nudelsalat mit Tomaten und schwarzen Oliven

Nudelsalat mit Tomaten und schwarzen Oliven

Ein frischer und sehr tomatiger Nudelsalat ist das. Den richtigen Pfiff gibt der Zitronenabrieb und das Dressing aus eingelegten, getrockneten Tomaten. Wichtig ist die gute Qualität aller Zutaten. Das ist zwar bei fast jedem Essen so, aber hier kann man sich leicht das Geschmackserlebnis durch eine mangelhafte Zutat versauen. Daher also unbedingt richtige schwarze Oliven nehmen und nicht die unsäglichen mit Eisen-II-Gluconat (E 579) oder Eisen-II-Lactat (E 585) schwarz gefärbten. Die schmecken einfach anders, weil es im Grunde ja unreife grüne Oliven sind, die man nur schwarz gefärbt hat.  Und die Kirschtomaten sollten vollreif und aromatisch sein. Das ist jetzt im Sommer ja nicht sooo schwierig zu bewerkstelligen.  😉 Dazu noch ein gutes Olivenöl und es kann eigentlich nichts schief gehen.

Zutaten
  • 250 g eher kleinere Nudeln (z.B. Mini-Penne, normale Penne gehen aber auch oder kurze dünne Maccaroni)
  • Salz
  • 60 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
  • 8 EL Olivenöl
  • 3 EL weißer Balsamessig
  • 2 TL Dijon-Senf
  • Pfeffer
  • 40 g schwarze Oliven (ohne Stein abgewogen)
  • 1 Bio-Zitrone (auf jeden Fall muss sie unbehandelt sein)
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 40 g Parmesan
  • Pfeffer

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Zitronen-Buttermilch-Cup mit Jockelbeeren

zitrone-buttermilch-cup

Zitronen-Buttermilch-Cup

Tagsüber mag man gar nicht essen bei dieser Hitze. Wenn aber der Tag die Biege macht, kann man mal wieder über Essen nachdenken. Am Besten mit etwas leichtem, frischem. Beginnen wir doch einfach mit dem Nachtisch und wer dann noch Lust auf weiter essen hat, na bitte! Wie wär’s mit einem leichten Nachtisch? Buttermilch, Zitrone und Früchte. In der Buttermilch ist alles drin von der Milch, bis auf’s Fett, na gut ist auch drin, aber in kleinen „Dosen“. Und diese Kombination von Buttermilch, Zitrone und Jockelbeere ist wirklich erfrischend. Probieren sie es einfach mal aus!

Zutaten
  • 250 ml Buttermilch
  • 3 Blatt Gelatine oder 1 Teelöffel Agar Agar
  • ½ Bio-Zitrone
  • 125 ml Schlagsahne
  • 2 Teelöffelzucker
  • 2 handvoll Jockelbeeren
  • 1 Teelöffel Honig
  • 2 Esslöffel Balsamico

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Risotto mit Steinpilzen, Rucola und Erbsen

Foto: Steinpilz-Risotto mit Rucola und Zuckererbsen

Steinpilz-Risotto mit Rucola und Zuckererbsen

Momentan richtet sich mein Speiseplan verstärkt an dem was der Garten liefert (und den herrschenden Außentemperaturen ;-)) – und das sind momentan vor allem Mangold, Möhren, Zucchini, Rucola, Zwiebeln, Bohnen und Zuckerschoten. Letztere wachsen allerdings momentan schneller als ich sie verarbeiten kann. Nun mag ich auch nicht alle Überschüsse einfrieren. Also habe ich die Schötchen einfach etwas länger an den Erbsenpflanzen hängen lassen, so das sich die Erbsen darin entwickeln konnten. Dann kann man sie allerdings nicht mehr als ganze Schoten verwenden. Denn schon nach kurzer Zeit bilden sich Fäden, die man mühsam wegschneiden muss. Und noch ein paar Tage später werden die Schoten gelb. Also habe ich von den letzten Schoten die Erbsen herausgelöst. Auch sehr lecker, wenn auch etwas arbeitsaufwändig. Am einfachsten geht es, wenn man die Schoten drei Minuten in kochendem Salzwasser blanchiert und dann kurz unter kaltem Wasser abschreckt. Anschließend lassen sich die noch festen Erbsen recht einfach aus den weichen Hülsen streichen. Und fertig ist eine schöne Ergänzung für dieses Risotto.

Zutaten
  • 20 g getrocknete Steinpilze
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Erbsen (wer keine frischen bekommt kann natürlich auch Tiefkühlware nehmen, nur bitte keine Dosenerbsen!)
  • 3 EL Olivenöl
  • 225 g Risotto-Reis
  • 125 ml trockener Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 40 g Rucola (Rauke)
  • 1 EL kalte Butter
  • 40 g geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer

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Risotto mit Steinpilzen, Rucola und Erbsen

Jürgen 11:14