Grüner Spargel auf Maisnudeln mit Morchelcreme

grüner Spargel mit Morchelcreme

 

Die Spargelzeit ist kurz.  So schöner sind die Rezepte und die Vorfreude darauf. Spargel hat jetzt nicht den super Sättigungsfaktor,  deshalb kombinieren wir ihn gerne, wie kürzlich Martina  Bärlaurisotto mit grünem Spargel verblogt hat. Ich war inspiriert von Roberts Casolette mit Spargel und frischen Morcheln, und wollte ich grünen Spargel  mit Morcheln machen. Soweit die Kopfarbeit. Bei frischen Morcheln wusste ich, um mein erstes Problem. Mein Wohnort mag  zu den einkommenstärksten Gemeinden  gehören, das heisst aber nicht, dass die Verfügbarkeit von kulinarischen Frischeprodukten hoch wäre. Bestellen beim Obst –und  Gemüseladen wäre vielleicht möglich. Ich griff zurück auf getrocknete Morcheln aus dem Supermarkt. Und getrocknete  Pilze sind intensiver, als frische.  Grins. Und Lecker war es auch noch.

Zutaten pro Person
  • 5 Stangen grüner Spargel
  • 1 Teelöffel Butter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 80 g  Maisnudeln, ich hatte PPura von Alnatura
  • 10 getrocknete Spitzmorcheln
  • 50 ml Sojacreme
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Muskat

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Pasta al Mais mit geeistem Mozarella di Bufalo

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Puristischer geht’s warscheinlich gar nicht. Dabei ist das Rezept gar nicht aus dem „Diktat des Kühlschranks“ entstanden. Nein es war geplant und zwar genauso. Anregung war die kulinarisch interessante Sparte Essen & Trinken in der FAZ. Ariane Wirth berichtete über Rosanna Marziale, eine Sternköchin aus Caserta im Norden von Neapel. Die junge Köchin schlachtet mit diesem Rezept eine „heilige Kuh“ Kampaniens, den Mozarella di Bufalo, der eigentlich niemals in den Kühlschrank darf. Sie packt ihn kurzerhand in die Tiefkühltruhe um ihn danach über die heissen, dampfenden Nudeln zu reiben. Welch ein Frevel und welch ein wunderbares Ergebnis, wenn der Mozarella di Bufalo auf den heissen Futtucine aufschmilzt.

Zutaten für Zwei
  • 250 g Maisnudeln, hier Fettucine al Mais
    1 Büffelmozarella
    etwas Olivenöl
    Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Maisnudeln, selbst gemacht, mit Krabben, Erbsen und Salbeisahne

Selbst gemachte Nudeln sind einfach wunderbar. Und diesmal habe ich die Hälfte Weizenmehl und die andere Hälfte Maismehl genommen, und ich muss sagen das ist sehr lecker. Die Nudeln werden würziger als Weizenmehlnudeln. Allerdings enthält Maismehl weniger Kleber als Getreidemehle. Ob Nudeln aus reinem Maismehl gehen, wäre mal einen Versuch wert. Meine waren, wie gesagt 50/50 Mais- und Weizenmehl. Wenn man das Ei weglässt und durch Wasser und ein paar Tropfen Olivenöl ersetzt, kann man diese Nudeln auch trocknen und gut aufheben. Nur mit Frischei sollte man das nicht tun. Und es gab sie mit den letzten frischen Erbsen und frischem Salbei. Bald werden wir uns von diesen frischen Gemüsen und Kräutern verabschieden müssen. Zur Einstimmung habe ich sie eingebettet in eine Sahnesauce, sozusagen als Überleitung in die Winterzeit. Dann können wir schon mal ausprobieren, wie der Kampf um das Hüftgold wieder geführt werden muss.

 

Zutaten für 2 Personen
  • 100 g Weizenmehl
  • 100 g Maismehl
  • 1 Ei
  • 3 Zweige frischer Salbei
  • 100 g frische Erbsen
  • 200 g frische Krabben
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 2 Esslöffel Albaöl
  • 100 ml Sahne
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Maisnudeln, selbst gemacht, mit Krabben, Erbsen und Salbeisahne

Gargantua 15:28