Weihnachtsbraten von der Wildschweinkeule mit Rotwein-Maronen-Soße

Foto: Wildschweinkeule mit Maronen-Rotweinsoße Rotkohl und Klößen

Wildschweinkeule mit Maronen-Rotweinsoße Rotkohl und Klößen

Nach unserer Nikolauswanderung mit einem veritablen Jäger wussten wir das Wildschwein nur so richtig nach Wildsau schmeckt, wenn man einen alten Eber erwischt. Gottseidank wurde so ein alter Knochen nicht im Supermarkt angeboten. Im Gegenteil das Fleisch war sogar richtig schmackhaft und mit leichter Wildnote. Die Tiere unseres Waldes sind ja mehr Bio als jede Zucht. Und wenn man sieht, und berichtet bekommt, von unserem Jäger,  wie sie sich in einer Suhle wohlfühlen, kann man durchaus behaupten, dass sie bis zu Abschuss auch ein durchaus glückliches Leben hatten.

Zutaten
  • ca. 700 g Wildschweinbraten von der Keule (ohne Knochen)
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 EL neutrales Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 125 ml kräftiger Rotwein
  • 30 g getrocknete Pilze, wir hatten selbstgesammelte Parasole
  • 125 g Maronen (Nettogewicht nach dem Schälen)
  • 1 EL getrockneten Majoran
  • 1 Orange
  • 100 ml süße Sahne

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Wildgulasch mit grünen Bohnen und Semmelknödeln

Foto: Wildgulasch mit grünen Bohnen und Semmelknödel

Wildgulasch mit grünen Bohnen und Semmelknödel

Eigentlich soll dieses Gericht mit Rehgulasch gemacht werden. Aber es gab nur Hirschgulasch beim Metzger. Na gut, warum nicht. Sollte auch damit gehen. Die Garzeit vielleicht etwas verlängern. Ansonsten habe ich nichts geändert. Und tatsächlich, es schmeckt auch mit Hirschgulasch. 😉 Die Garzeit betrug dann 1 1/2 statt 1 1/4 Stunden, dann war das Fleisch schön zart.

Als Beilage gab es Semmelknödel (leider keine selbst gemachten). Aber ebenso gut kann ich mir auch Kartoffelklöße, Salzkartoffeln  oder Kartoffelpürree dazu vorstellen.  Eine Gemüsebeilage braucht’s nicht, das ist ja alles schon im Gulasch drin. 😉

Zutaten
  • 2 Zwiebeln
  • 400 g Hirschulasch oder Rehgulasch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 75 ml Rotwein
  • 200 ml Wildfond
  • 2 Zweige Bohnenkraut
  • 2 Lorbeerblätter
  • 250 g grüne Bohnen
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 2 TL Speisestärke

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Schweinebraten mit Klößen

Ein saftiger Schweinebraten … eine feine Sache, aber es soll Leute geben, die halten die Zubereitung für schwierig. Ich persönlich brauche für das Vorbereiten eines Bratens so lange wie es dauert, zwei Karotten, eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe zu schälen und zu zerkleinern, schlimmstenfalls also 10 Minuten. Dann kommt das Ganze in den Backofen und brutzelt ganz alleine vor sich hin, höchstens dass es einmal noch aufgegossen wird. Klingt doch nicht schwer, oder? Und in der rustikalen Version mit getrockentetn Steinpilzen ist es auch sehr lecker!

Zuaten für 3 bis 4 Portionen
  • 500 g Schweinebraten (aus dem Hals)
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 getrocknete Tomaten
  • 1 EL getrocknete Steinpilze
  • 2 bis 3 dünne Scheiben geräucherter Bauchspeck
  • 100 ml Weißwein
  • Salz, Pfeffer, Thymian, wer hat: eine Prise gemahlenen Koriander
  • Fleischbrühwürfel oder gekörnte Brühe, Wasser
  • Öl zum Braten
  • Kartoffelklöße (am besten fertiger, roher Kloßteig, z.B. von Henglein. Bitte ersparen Sie sich Klöße zum Anrühren aus Pulver oder Wurfgeschosse aus dem Kochbeutel!).

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Schweinebraten mit Klößen

Martina 10:50