Nachgekocht: Pasta al Forno

Die Zutatenliste von Houdinis „Pasta la Forno“-Rezept las sich gut und einen Nudelauflauf konnte ich mir gestern gut vorstellen. Also schnell noch die fehlenden Zutaten besorgt und ran ans Werk. Ich muss sagen, dass ist schon ein recht aufwändiges Rezept: Tomatensoße kochen, Bechamel kochen, Gemüse anbraten, Nudeln kochen – schon sind vier Töpfe und Pfannen schmutzig. Und wenn man es mit den Auberginen genau nimmt und sie wirklich eine Stunde ziehen lässt, artet das ganze zu einer Abend füllenden Beschäftigung aus. Diese Zeit habe ich also verkürzt und so konnte der Auflauf nach reichlich einer halben Stunde in den Ofen.  Bei mir mit den Auberginen. 😉

Ich habe das Rezept praktisch eins zu eins nachgekocht – oder besser gesagt: zwei zu eins, denn ich habe alle Mengen halbiert. Fand allerdings im Nachhinein, dass gerne noch etwas mehr Basilikum hinein gekonnt hätte. Ach ja, die „Anna Forno“-Pasta stand mir zum Würzen der Tomatensoße leider auch nicht zur Verfügung und wurde durch gekörnte Gemüsebrühe, Basilikum, Oregano und Thymian ersetzt. Und in noch einem Punkt bin ich abgewichen: die Eier habe ich nicht gesechzehntelt sondern, hm, gehunderstelt… so in der Größenordnung jedenfalls. Zweimal mit dem Eierschneider zerteilt ergeben sich schöne kleine Würfel, die auch nicht untergegangen sind, wie zunächst befürchtet.

Das Ergebnis ist lecker und kann sich sehen lassen. Das Rezept schreibe ich jetzt nicht nochmal ab. Das kann man bei Houdini nachlesen: Pasta al Forno. Ein trockener weißer Burgunder vom Aldi passte hervorragend dazu – aber über den berichte ich später.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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0 Kommentare zu “Nachgekocht: Pasta al Forno

  1. Von der Anna Forno Paste bringe ich dir demnächst was mit … ein kleineres Gebinde, die kannst du dir dann ja auch selbst nachkochen, wenn du sie magst.

  2. Als derjenige, der die Kräuterpaste der Anna Forno aus dem Piemont, von der – also von der Paste, nicht der Anna – ich annehme, ohne es zu wissen, sie sei in Italien weitbekannt, in dieser Blogger-Familie eingeführt hat, kann ich Dir das Nachherstellen dieser wärmstens empfehlen. Sie wird Dir spätestens im Winter gute Dienste leisten – deshalb die wärmste Empfehlung – es sei denn, Du leistest Dir mikrige Kräutersträusschen für gutes Geld. Sie, die Anna, sagte, sie brauche immer diese, da es einfacher sei, als jedesmal x Kräuter zu hacken, und Salz brauche sie sowieso für die Sugo.
    Bitte entschuldige meine obige langatmige Ausführung aufgrund meines Urlaubs, aber vielleicht liegt es in Wahrheit am Wein, der mich schreibselig macht.

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Nachgekocht: Pasta al Forno

Jürgen 9:06