
Meine Freundin Steffi macht dieses „Gebäck“ oft, nur ohne Rosinen. Wir haben es aber noch nicht geschafft, das Rezept auszutauschen, irgendwie schwätzen wir immer viel und dann haben wir – nachts um 3 – keine Lust mehr, noch Zutaten zu notieren. Manchmal läßt sie mir ein Care-Paket da mit ein paar Scheiben von dem Zeugs. *schleck*
Süßkram und Kuchen sind so richtig mein Fall ja nicht. Torte esse ich höchstens einmal im Jahr, eher seltener. Rührkuchen vielleicht zweimal im Jahr. Blech und Krümelkuchen öfter, Obsttorte (meistens Erdbeertorte) dann, wenn das Obst die entsprechende Qualität hat (letzes Jahr waren die Erdbeeren so schlecht, dass es nur einmal Erdbeertorte gab). Hefekuchen sind schon eher mein Fall. Ich mag den Biss, den Geschmack, die Konsistenz. Wenig überzeugend sind diejenigen, die man kaufen kann. Was machen die Bäcker da eigentlich rein? Meistens schmecken sie kaum noch nach Hefeteig und sehr nach den Papiertüten, in die sie eingepackt werden.
Dieses Zimtbrot ist einfach und schnell gemacht und quasi bodenständig ehrlich. Gerade hab ich meines aus dem Backofen geholt und direkt zum Auskühlen auf einen Rost gestürzt, und die Kastenform und der untere Teil des Brotes sind voll mit flüssigem Butterkaramell, der aus der Rolle ausgetreten ist. Das sieht so lecker aus und riecht so gut … ich kann den Kaffee kaum erwarten, den es mit einer dicken Scheibe davon geben wird!
Zutaten
- 1 1/4 Becher Milch
- 1 1/2 Essl. Butter
- 4 1/2 Essl. Zucker
- 1 1/2 Teel. Salz
- 3 Becher Mehl
- 1 Essl. Trockenhefe
Belag:
- 6 Essl. Rosinen
- 2 Essl. sehr weiche Butter
- 6 Essl. Brauner Zucker
- 1 1/2 Teel. gemahlener Zimt
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