Geflügel-Saté-Spieße und Erdnusssoße

Da hat uns das Wetter doch schwer im Stich gelassen zu unserem gestrigen Grillabend. Erst kam der Regen und danach wurde es kalt,  zu kalt um draußen zu sitzen. Also wurde draußen gegrillt und drinnen gegessen. Mein Beitrag war der bewährte Nudelsalat nach Johann Lafer, für den ich auch diesesmal keinen Apfelbalsamico hatte, dafür aber eine Mischung aus Calvadosessig und weißem Balsamico ausprobierte – auch sehr lecker. Außerdem hatte ich Saté-Spieße mit Erdnusssoße nach einem Rezept von grillsportverein.de gemacht. Die waren unglaublich lecker – was auch an dem Grillmeister lag, der sie wirklich auf den Punkt gebracht hat, und so waren sie unglaublich zart und kein bisschen trocken.

Fremdkochen GrillenAch ja, grillsportverein.de ist eigentlich kein Blog, aber vielleicht gilt das hier ja trotzdem als Beitrag zum Fremdkochen-Event Grillen. ;-)

Leider gibt es diesesmal kein Foto, da ich nur mein Handy dabei hatte und dessen eingebaute 640 × 480-Pixel-Kamera mit „Flaschenbodenobjektiv“ bei den Lichtverhältnissen einfach überfordert war. Die Spieße waren auf dem Grill kaum von der Kohle zu unterscheiden und die Bilder waren völlig verrauscht – schade.

Zutaten
  • 450 g Hähnchenbrustfilet (oder auch Putenbrust)
Marinade
  • 1 große Zwiebel
  • 2 EL Zitronen‑ oder Limettensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2TL frischer Ingwer
  • 2 TL Sambal Oelek oder
    zerdrückte Chilischoten
  • 75 mℓ Sojasoße
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Sesamöl
Erdnusssoße
  • 180 mℓ Kokosmilch
  • 120 g grobe Erdnussbutter
  • 2 EL Sesamkörner

Portionen: 3 als Hauptgericht, 6 als Vorspeise
Zubereitungszeit: 20 Minuten plus 1 Stunde Marinierzeit

Zubereitung

Das Fleisch in dünne Streifen schneiden und in ein flaches Gefäß legen. Zwiebel und Ingwer reiben, Knoblauch durchpressen; mit Zitronensaft, Sambal Oelek, Sojasoße, braunen Zucker und Sesamöl vermischen und das Hähnchenfleisch damit übergießen und alles gut durchmischen. Etwa 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. In der Zwischenzeit zwölf Schaschlik‑ oder Bambusspieße in kaltem Wasser einweichen.

Die Hähnchenstreifen aus der Marinade nehmen und auf die gewässerten Spieße verteilen. Die Spieße auf dem heißen, leicht eingeölten Grill etwa 4 bis 5 Minuten unter häufigem Wenden goldbraun braten. Bei Bedarf etwas mit Öl bestreichen.

Die restliche Marinade in einen Topf geben, die Kokosmilch und die Erdnussbutter einrühren, die Mischung erhitzen und eindicken lassen (kann man auch direkt auf dem Grill machen). Sesamkörner in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Die Spieße auf einem Teller anrichten, mit den Sesamkörnern bestreuen und mit Reis und der Soße servieren.

Notiz

Im Originalrezept wird das Fleisch in Würfel geschnitten. Ich habe es lieber in dünne Streifen geschnitten und diese wellenförmig aufgefädelt. Das verkürzt die Grillzeit und durch die größere Oberfläche kann die Marinade intensiver einwirken.

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4 Kommentare

  1. Erstellt am 18. Juli 2009 um 12:05 | Permanent-Link

    Satéspieße esse ich sehr gerne, habe sie aber noch nie selbst gemacht. Da kommt mir dieses Rezept wie gerufen – ist zum NAchkochen vorgemerkt.

  2. Martina
    Erstellt am 18. Juli 2009 um 15:16 | Permanent-Link

    Ich liebe außer Huhn‑ und Rind‑ vor allem Lamm-Saté … Was mean beim Saté nie vergessen sollte (überhaupt bei Gerichten mit Erdnuss-soße) sind Salatgurkenscheiben. Sie runden den Geschmack ab und mildern die Gewürze.

  3. Jürgen
    Erstellt am 18. Juli 2009 um 20:26 | Permanent-Link

    @mipi: sie sind wirklich einfach zu machen… nur ein bisschen Handarbeit beim Auffädeln – und es lohnt sich wirklich.

  4. Erstellt am 25. Juli 2009 um 08:33 | Permanent-Link

    Der Grillsportverein hat aber ja auch einen Blog… Da sollte das dann passen!

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