Prasselkuchen

Sehen sie nicht lecker aus?

Prasselkuchen frisch vom Blech

Prasselkuchen frisch vom Blech

Ich liebe Prasselkuchen. Leider kriege ich die bei keinem Bäcker in der Gegend. Und wenn ich sie doch mal irgendwo finde, sind es trockene Teile auf denen sich kaum Streusel finden, geschweige denn Zuckerguss. Ne, das muss nicht sein. Aber es geht auch anders. Prasselkuchen lassen sich kinderleicht selber herstellen. Vor allem wenn man fertigen Blätterteig verwendet – am besten ist der aus der Kühltheke, nicht der tiefgekühlte -, sind die Teile schon nach 10 Minuten im Backofen und stehen kaum eine halbe Stunde später auf dem Tisch! Und sie schmecken wie vom Bäcker… also wie früher vom Bäcker!

Zutaten
  • 300 g Blätterteig
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • 125 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1- 2 Msp. Zimt
Zuckerguss
  • 125 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronen- oder Orangensaft
  • 2 – 3 EL Wasser

Portionen: 16 – 20 Stück
Zubereitungszeit
: 10 Minuten
Backzeit: 30 Minuten bei 175 Grad (Gas Stufe 3)

Zubereitung

Backblech mit kaltem Wasser bespritzen oder mit Backpapier belegen. Blätterteig in Quadrate von 8 – 10 cm Kantenlänge schneiden. Das Eigelb mit Milch (oder Wasser) verrühren und den Teig damit bestreichen. Dabei aber die Kanten freilassen, damit die Prasselkuchen schön aufgehen können.

Für die Streusel sollten alle Zutaten Raumtemperatur haben.  Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und Zimt mit dem Quirl des Mixers vermischen oder mit den Händen gut durchkneten. Die Masse zu Streuseln zerbröseln und gleichmäßig auf den Teig streuen. Im nicht vorgeheizten Ofen bei 175 °C  (Gas Stufe 3) ca. 30 Minuten backen.

Wer mag kann die Prasselkuchen jetzt noch mit Zuckerguss überziehen (finde ich unverzichtbar ;-)). Dazu den Puderzucker durchsieben, mit Zitronen- oder Orangensaft und Wasser verrühren, so dass eine dickflüssige Masse entsteht. Den Zuckerguss auf die noch heißen Prasselkuchen geben. Anstelle des Wassers kann man auch Rum nehmen, das ist auch sehr lecker, oder einfach etwas mehr Zitronensaft – das ist Geschmacksache (ich mags am liebsten mit Zitronensaft pur).

Eine andere Variante: Je zwei Prasselkuchenblätter mit Schlagsahne oder Vanillecreme zusammensetzen. Dann lässt man aber den Zuckerguss weg.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Ein Kommentar zu “Prasselkuchen

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Prasselkuchen

Jürgen 10:53