Enttäuschend: Lasagne Bolognese von Frosta

Foto: Packung der Lasagne Bolognese von Frosta

Packung der Lasagne Bolognese von Frosta

Ein langer Donnerstag an dem ich nach Feierabend überhaupt keine Lust verspürte noch irgendwas zu kochen – auch kein schnelles Pastagericht. Andererseits hatte ich aber schon Lust auf Pasta. Ein Blick ins Kühlregal und da lachte mich unter anderem Lasagne Bolognese von Frosta an. Auf der einen Seite habe ich mit Fertiglasagnes aus der Kühltheke oder dem Frische-Regal keine guten Erfahrungen gemacht, andererseits waren die Frosta-Produkte, die ich bisher probiert hatte, fast immer recht überzeugend. Nicht nur der Geschmack stimmte, auch kam das fertige Produkt bei mir in der Pfanne dem Bild auf der Verpackung meist recht nahe. Also nicht lange gefackelt und ab damit in den Einkaufskorb.

Auch wenn man die Produkte häufig in der Mikrowelle zubereiten kann, bevorzuge ich doch nach Möglichkeit immer den Backofen oder die Pfanne. Bei Aufläufen die mit Käse oder Käsesoße belegt sind sowieso, denn in der Mikrowelle gibt es halt keine Bräunung und die hätte ich schon gerne. Damit ist die verlockend kurze Zubereitungszeit von 10 Minuten natürlich hinfällig. Im vorgeheizten (was auch erstmal einige Zeit braucht) Ofen benötigte die Fertig-Lasagne noch gute 35 Minuten. Leider wurde die Oberfläche nicht gleichmäßig braun, wie man auf dem folgenden Bild sieht. Länger wollte ich sie dann aber nicht mehr im Ofen lassen, denn die Lasagnenudeln waren doch schon recht weich, wie eine kurze Probe ergab.

Foto: Fertige Lasagne Bolognese von Frosta

Fertige Lasagne Bolognese von Frosta

Na gut, ab damit auf den Teller, was mir leider nicht unfallfrei gelang. Die Nudeln klebten teilweise an Boden und Rand, so dass ich die unterste Lage mit einem Löffel „dazupacken“ musste. Aber das war nicht der alleinige Grund, dass die fertige Lasagne auf dem Teller kaum Ähnlichkeit mit dem Foto auf der Verpackung hatte.

Foto: Portion Lasagne Bolognese von Frosta

Portion Lasagne Bolognese von Frosta

Man sieht auf einen Blick, dass die ganze Lasagne flach und zusammengefallen ist. Wahrscheinlich würde eine Lasagne mit der Höhe wie auf dem Foto auch gar nicht in die Packung passen. Okay, dann blieb ja immerhin noch die Hoffnung, dass sie wenigstens schmecken würde. Und da kam dann auch gleich die nächste Enttäuschung. Auch wenn sie um einiges besser war, als das Aldi-Produkt seinerzeit, war sie doch weit von einer richtigen Lasagne entfernt. Es fehlte der Hackfleischfüllung und der Béchamel-Soße (wenn man sie dann so nennen darf) an Geschmack und die Lasagneplatten waren zu weich. Mozzarella war zwar laut Inhaltsdeklaration vorhanden, aber 5% (das sind ca. 17 g) sind eher ein Witz, denn eine geschmacksgebende Zutat. Immerhin: die Portionsgröße von 350 g reicht zum sattwerden, bei einem Preis von satten  3,29 €. Aber alles in allem kann ich die Lasagne Bolognese von Frosta nicht empfehlen.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Enttäuschend: Lasagne Bolognese von Frosta

Jürgen 11:46