Hähnchen-Kartoffel-Kokos-Curry (abgewandeltes Kaeng Kari)

Hähnchen-Kartoffel-Kokos-Curry (Kaeng Kari)

Hähnchen-Kartoffel-Kokos-Curry (Kaeng Kari)

Die Webseite Thailand Informationen ist eine schön gemachte Seite mit interessanten Infos über Thailand.  Das wäre jetzt noch kein Grund sie hier zu erwähnen. Aber die vielen interessanten Rezepte sind ein Grund. Vor einiger Zeit hatte ich schon mal eines nachgekocht. Gestern war ich mal wieder auf der Seite und habe im Rezeptefundus gestöbert. Besonders angetan hatte es mir dieses Hühnchen-Kokos-Curry mit Kartoffeln. Irgendwie ist es ja schon ungewohnt in einem Gericht Kartoffeln und Reis zu haben. Ich wüsste jetzt kein hiesiges Gericht, wo das der Fall ist. Aber warum eigentlich nicht. Kartoffeln müssen nicht immer nur als Sättigunsbeilage herhalten, sie machen sich auch gut als Gemüsezutat.

Beim Nachkochen bin ich vom Originalrezept etwas abgewichen. Da ich noch Hähnchenbrust im Haus und keine Lust hatte extra noch einkaufen zu gehen, beschloss ich, diese auch zu verwenden. Mit 500 g Hähnchenbrust gibt das – je nach Hunger – drei bis vier Portionen. Daher würde ich bei Verwendung von Hähnchenschenkeln eher 600 g nehmen – schließlich sind da ja reichlich Knochen dran. Auch die Kartoffelmenge habe ich etwas erhöht. Die Mischung aus roter Currypaste und Thai-Currypulver ergibt übrigens einen sehr intensiven Currygeschmack. Die im Originalrezept vorgeschlagene Alternative  gelbe Currypaste statt der Mischung aus roter und gelbem Currypulver zu nehmen gefiel mir dagegen weniger. Unerfahrene  Thai-Nachkocher sollten mit den Mengen etwas zurückhaltend sein und mit je zwei EL Currypaste und -pulver anfangen und ggf. die Pepperonistreifen am Schluss weglasse – es wird sonst nämlich wirklich scharf!

Zutaten
  • 4 EL neutrales Öl (z.B. Erdnussöl)
  • 600 g Hähnchenschenkel oder
  • 500 g Hähnchenbrust ohne Haut und 2 EL Speisestärke
  • 2  Zwiebeln
  • 350 g Kartoffeln
  • 2 – 3 EL rote Currypaste
  • 3 – 4 EL Thai-Currypulver
  • 500 ml Kokosmilch
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Palmzucker oder brauner Zucker
  • 2 EL Fischsoße
  • 1 mittelscharfe rote Pepperoni oder Chili

Portionen: 3 – 4
Zubereitungszeit: 35 – 45 Minuten

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, in große Würfel schneiden und in Salzwass garkochen. Sie sollen aber nicht zu weich sein, weil sie später nochmal in der Currysoße aufwärmen müssen. Die Zwiebeln schälen und je nach Größe, vierteln oder achteln.

Das Öl im Wok erhitzen und die Hähnchenschenkel darin rundum braun anbraten.

Wenn man stattdessen Hähnchenbrust nimmt, diese in große Stücke zerteilen und gründlich in 2 EL Speisestärke wälzen, bis sie rundum mehliert sind. Die Hähnchenbruststücke im heißen Öl anbraten, bis sie leicht bräunen.

Die Zwiebeln und die  Currypaste zugeben und kräftig umrühren, bis die Paste gut verteilt ist und alle Fleischstücke schön gleichmäßig überzogen sind. Jetzt das Currypulver darüber stäuben und eine Minute und ständigem rühren weiterbraten. Mit dem Wasser ablöschen und die  Kokosmilch angießen. Deckel auflegen und unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen (Hähnchenschenkel 30 Minuten garen und keinen Deckel auflegen).   Die letzten 5 Minuten den Deckel abnehmen. Den Deckel habe ich aufgelegt, damit die Soße durch die Speisestärke nicht zu sehr eindickt. Nimmt man Hähnchenschenkel entfällt die Stärke und die Soße kann gerne etwas einköcheln.

Die vorgekochten Kartoffeln zugeben und 2 Minuten ziehen lassen. Mit Palmzucker oder braunem Zucker und der Fischsoße abschmecken. Die Pepperoni bzw. Chili entkernen, in schmale Streifen schneiden und das Curry damit garnieren.

Dazu Jasminreis oder Klebreis servieren.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Jürgen 10:41