EM-Küche 3. Tag: ein Salat wie das Land…

Salat MaasdamUnwillkürlich kommt mir diese nicht ganz unbekannte Bierwerbung in den Sinn, nachdem ich aus Martina-Lottas vier EM-Rezepten des heutigen Tages den Salat Maasdam zum Nachkochen ausgewählt habe. Der Grund? Nun, das Ergebnis meiner Bemühungen war geschmacklich flach wie die Niederlande und lag teilweise unter der Wasserlinie.

Und dabei habe ich mir mit den Zutaten wirklich alle erdenkliche Mühe gegeben: braune Champignons, weil die etwas aromatischer sind als ihre totenbleichen Verwandten; ein guter Weinessig, frischer Salat, dazu geröstete Brotscheiben… also nicht dass gleich einer „Betrug“ schreit und meint hier würden Spielergebnisse manipuliert – auch wenn ich gehackte Mandeln statt solcher in Scheiben genommen habe.

Nun jedenfalls kann ich nach diesem höchst zweifelhaften kulinarischen Erlebnis so manchen holländischen Brauch besser verstehen. Okay, zum Spucken war der Salat nun doch nicht, aber reichlich fade. Und ich habe noch versucht nachzubessern: etwas mehr Senf in die Creme, noch etwas Salz, Pfeffer… alles vergebens. Auch optisch war das Ganze nicht sehr ansprechend. Was da so alles drin ist verrät zum Teil nur ein Blick ins Rezept, erkennen kann man manche Zutat nicht mehr. Also da müssen die Holländer aber noch ganz schön zulegen… so wie auf dem Spielfeld, da hat’s doch auch geklappt. Zugegeben, die Italiener waren dermaßen schwach. Wahrscheinlich hätten sie noch drei Stunden nach dem Abpfiff alleine weiterspielen können, ohne das holländische Tor zu treffen…

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Jürgen 22:41