Hamburger aus dem Osten: Asia-Burger

Die gedeckte "Hamburger-Tafel"Dieses Jahr war es wirklich wie verhext. Der für die Vorwoche geplante Grillabend musste auf gestern verschoben werden. Während es am letzten Samstag noch wunderbares Spätsommerwetter hatte, war es gestern so kalt und windig, dass gar nicht daran zu denken war, den Abend auf der Terrasse zu verbingen. Immerhin blieb es trocken und so konnte der Grillmeister die Höllenglut entfachen auf der die Hamburger später in minutenschnelle perfekt gebraten wurden. Vom Holzkohlengrill schmeckt das ja schon besser als wenn man sie einfach in die Pfanne schmeißt. Neben den bewährten „Standard“-Hamburgern mit Kartoffel-Wedges, gab es diesesmal auch noch eine fernöstlich gewürzte Variante: mit Ingwer, Chili und Sojasoße. Eine sehr leckere Version, die man nicht nur auf Hamburgerbrötchen packen muss. Auch als Frikadellen serviert, mit etwas Salat oder Asia-Gemüse, Reis und natürlich ein paar schönen Soßen, ist das eine feine Sache.

Zutaten
  • 600 g Rinderhackfleisch
  • 2-cm-Stück  frischen Ingwer
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 kleine Chilischote
  • 3 EL Erdnußbutter
  • 2 EL Creme Fraiche
  • 5 – 6 EL Sojasoße
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 2 – 3 Spritzer Tabasco
  • Zucker
  • 5 Hamburger-Brötchen
  • einige Salatblätter

Portionen: 5
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zubereitung

Den Ingwer schälen, die Chilischote entkernen und beides sehr fein hacken. Das Rinderhack mit Ingwer, Chili, Petersilie und 3 – 4 EL Sojasoße gut vermischen und abschmecken. Fünf flache Hamburger daraus formen und ca. 3 Minuten auf jeder Seite grillen (oder braten). Die Erdnußbutter mit 2 EL Soßasoße, Zitronensaft, Crème fraîche (ersatzweise geht auch saure Sahne), Tabasco und einer Prise Zucker gut verrühren. Die Hamburgerbrötchen aufschneiden, kurz auf dem Grill anrösten, mit Salatblättern belegen, die Asia-Burger darauf geben und mit der Erdnußsoße garnieren.

Anstelle der Erdnusssoße passt auch süße Chilisoße sehr gut, oder einfacher Tomatenketchup und frische, fein gehackte Pepperoni – letztere sollte man sowieso auf den Tisch stellen, damit sich jeder seinen Asia-Burger individuell nachwürzen kann.

Tipp

Auf einer Rezepte-Seite habe ich den Tipp gelesen, die Hamburger mit Hilfe eines Deckels von einem Einmachglas zu formen: Masse in den Deckel geben, festdrücken und dann einfach die Scheibe ausklopfen. Nun, ganz so einfach ging das dann doch nicht. Twist-Off-Deckel haben ja einen nach innen gewölbten Rand. Der verhinderte das einfache Ausklopfen. Besser ging es erst nachdem wir den Deckel innen etwas eingeölt hatten. Allerding waren die Asia-Burger nach dem Grillen zu klein. Wir haben zwar den größten verfügbaren Deckel genommen – der so groß wie die Brötchen war – aber beim Grillen liefen die Hamburger dann doch ganz schön ein. Man sieht es auf dem folgenden Bild ganz gut.

Hamburger auf dem Grill

Sie dürfen also im rohen Zustand gerne ein Stück größer sein als die Brötchen. Dafür brauchts noch eine geeignete Form – groß genug und ohne Hinterschneidung am Rand. Hat jemand einen Vorschlag? Ansonsten ist das aber gar keine schlechte Idee. Die Burger werden so schön gleichmäßig groß und dick. Hier noch ein paar auf die Schnelle geschossene (daher auch leicht unscharfe) Fotos vom „Fabrikationsprozess“:

Portion HamburgermassePortion Hamburgermasse im Twist-Off-DeckelHamburgermasse formenHamburger formen: der FeinschliffFertiger Hamburger

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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0 Kommentare zu “Hamburger aus dem Osten: Asia-Burger

  1. Sind sie zu scharf, bist du zu schwach … 😉 Übungssache. Ich pflege zum Frühstück thailändische Chilisoße auf mein Käsebrot zu geben. Das macht hart für den Tag!

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Hamburger aus dem Osten: Asia-Burger

Jürgen 10:38