Fakés – Linsensuppe auf griechisch

Bitterkalt ist es dieser Tage in Frankfurt – gestern fast -10 Grad. Ob es daran lag, dass ich Lust auf Linsensuppe verspürte? Kann gut sein, denn die gehört für mich irgendwie in die „Winteressen“-Kategorie und kommt bevorzugt auf den Tisch, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist. Da man sie gut aufwärmen und einfrieren kann, koche ich meistens etwas mehr. Diesesmal habe ich aber nicht die klassische Linsensuppe gemacht oder die Frankfurter-Version, sondern eine griechische. Eine sehr leckere Variante die durch die passierten Tomaten und den Oregano einen schönen mediterranen Touch bekommt. Außerdem ist sie auch für Vegetarier geeignet, weil weder Speck noch Fleisch oder Wurst hineinkommen.  Wer mag kann beim Würzen variieren und z.B. mit Chili die Suppe noch etwas „wärmender“ machen, oder ihr mit Kreuzkümmel einen orientalischen Einschlag geben. Aber das ist dann nicht mehr so ganz originalgetreu.

Griechische Linsensuppe - Fakés

Griechische Linsensuppe - Fakés

Zutaten
  • 500 g braune Linsen
  • 4 Zwiebeln
  • 4 Karotten,
  • 6 Knoblauchzehen,
  • 4 TL Oregano
  • 5 Lorbeerblätter
  • 1,5 l Wasser (ggf. etwas mehr)
  • 900 g Tomatenpassata (kann auch etwas mehr sein, denn meistens gibt es die in 500g-Packungen)
  • 4 EL Tomatenmark
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 4 – 6 EL Rotweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Zucker

Portionen: 4
Zubereitungszeit: 45 – 55 Minuten

Zubereitung

Zwiebeln und Karotten in Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und zuerst Zwiebeln und Karotten ca. 5 Minuten darin andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann den Knoblauch und eine Minute weiter dünsten – er darf keine Farbe nehmen.

Die Linsen waschen und mit Oregano, Lorbeerblättern, passierten Tomaten und Tomatenmark zu dem Gemüse in den Topf geben. Wasser aufgießen kurz aufkochen lassen, salzen und pfeffern, und dann bei niedriger Temperatur 30 bis 40 Minuten auf kleinster Flamme köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Falls die Suppe zu dick wird noch etwas Wasser zugeben (bei mir war sie von der Konsistenz eher wie ein Eintopf, das kann gerne etwas suppiger sein).

Mit dem Rotweinessig, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker pikant abschmecken und mit der gehackten Petersilie bestreut servieren. Da die Geschmäcker hinsichtlich des Essigs verschieden sind, sollte man zunächst damit zurückhaltend sein und ihn zum Nachwürzen auf jeden Fall mit auf den Tisch stellen.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Fakés – Linsensuppe auf griechisch

Jürgen 14:02