Auch nachgekocht: Entenbrust mit roter Johannisbeersoße, Pfifferlingen und Thymiankartoffeln

Entenbrust mit Johannisbeer-Soße, Austernpilzen und Thymian-Kartoffeln

Entenbrust mit Johannisbeer-Soße, Austernpilzen und Thymian-Kartoffeln

Diese Entenbrust in roter Johannisbeersoße wollte ich ja schon längst mal nachkochen. Am Samstag habe ich es endlich geschafft. Nun ist das natrürlich eher eine ungünstige Zeit. Denn die Saison für frische Pfifferlinge ist haarscharf vorbei… seit zwei Monaten oder so ;-). Dosenware oder tiefgefrorene habe ich ebenfalls nicht bekommen. Und natürlich gibt es um diese Jahreszeit auch keine Johannisbeeren mehr zu kaufen (zum Glück hatte ich die aber noch eingefroren). Also habe ich das Rezept etwas abgewandelt und stattdessen Austernpilze genommen und 10 g getrocknete Pfifferlinge, die ich erstmal ein paar Stunden in Wasser eingeweicht habe. Die waren am Ende der Garzeit zum Teil leider etwas zu fest, um sie zu essen. Auch die Soße habe ich leicht abgewandelt. Die Johannisbeeren, die von der diesjährigen Ernte stammten, waren nämlich arg sauer – da hatte während der Reifezeit einfach die Sonne gefehlt. Nun wollte ich aber nicht zuviel Honig nehmen – ich hatte Bedenken, dass der zu stark vorschmeckt, was ich gar nicht mag – und daher kamen noch drei Teelöffel Johannisbeergelee zum Einsatz sowie ca. 40 ml Portwein. Das rundete das Ergebnis ab. Da ich tiefgefrorene Entenbrust nehmen musste und nicht genug Zeit war, um sie auftauen zu lassen, habe ich die Garzeit im Ofen verlängert. Insgesamt schmorte sie ca. 30 Minuten im Ofen und war trotzdem perfekt (das heißt bei mir sie war nur noch ganz leicht rosa ;-)).  Ach ja, noch etwas, das ich anders gemacht habe, als im Originalrezept: Die Entenbrust habe ich erst nach dem Anbraten mit dem Honig bestrichen. Ich hatte Bedenken, dass er mir sonst in der heißen Pfanne verbrennt (ist mir bei einer anderen Gelegenheit nämlich schonmal passiert).

Also das ist wirklich ein sehr schönes Rezept (ich schreib’s jetzt nicht nochmal auf. Wer es nachkochen will, folge bitte dem Link am Beginn des Textes). Das mache ich mit Sicherheit wieder einmal – dann nach Möglichkeit mit frischen Pfifferlingen.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Jürgen 12:46