Entenbrust süß-sauer mit Chili-Ananas und Walnüssen

Entenbrust süß-sauer mit Chili-Ananas und Walnüssen

Eigentlich wollte ich mit dieser Entenbrust noch einmal die leckere Brombeer-Cognac-Soße probieren. Aber dann kam ich erst verspätet zur Brombeerernte und die meisten Brombeeren waren entweder schon abgepflückt oder vertrocknet. Es reichte gerade noch für die heißgeliebte Marmelade und Brombeer-Holunder-Gelee sowie eine doppelte Portion Brombeer-Likör, und so blieben  für die Soße leider nicht mehr genug Beeren übrig .  Nun wollte ich die tiefgefrorene Entenbrust nicht bis zur nächsten Brombeerernte im Gefrierschrank lassen, Also habe ich mich für ein asiatisches Entenbrustrezept entschieden. Bisher kannte ich das nur mit Cashew-Kernen. Die Variante mit Walnüssen gefiel mir, weil ich davon noch eine reichliche Portion vom letzten Jahr eingefroren hatte, die so langsam mal verarbeitet werden musste. Obwohl’s geschmeckt hat, würde ich beim nächsten Mal doch lieber wieder Cashew-Kerne nehmen. Die Walnüsse schmecken mir zu stark hervor und dominieren das Gericht zu sehr.

Zutaten
  • 1 Entenbrust (ca. 280 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 ml Hühnerbrühe
  • 2 TL Speisestärke
  • 1/2 kleine Ananas (oder 1/2 400g-Dose schwach gesüßte Ananas in Stücken)
  • 1 Chilischote
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 80 g Walnüsse
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Reisessig (oder ein anderer neutraler, milder Essig)
  • 2 – 3 EL Sojasoße

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 45 Minuten

Zubereitung

Die Entenbrust unter fließendem Wasser abspülen, mit Küchenkrepp abtrocknen und die Hautseite rautenförmig jeweils bis zum Rand einschneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Entenbrust zuerst auf der Hautseite 7 Minuten anbraten, bis die Haut goldbraun ist. Dann für 1 Minute auf der Fleischseite braten. Aus der Pfanne nehmen, in Alufolie einwickeln und im vorgeheizten Ofen bei 120 Grad (Gas Stufe 1) 20 Minuten fertig garen. Die Entenbrust sollte dann innen noch leicht rosa sein – was mir diesesmal leider nicht so ganz gelang.

In der Zwischenzeit die Ananas schälen und in Stück schneiden. Bei Dosenananas diese auf ein Sieb geben und den Saft auffangen. Die Chilischote der Länge nach halbieren, entkernen und fein hacken. Die Walnüsse nur grob hacken.  Die Frühlingszwiebeln in Stücke schneiden. Die Paprika putzen, entkernen und in mittelgroße Würfel schneiden.

Zuerst die Walnüsse im Bratfett der Entenbrust kurz anbraten. Mit dem Zucker bestreuen und eine Minute weiterbraten bis der Zucker karamellisiert. Dann die Paprika und Chili zugeben und eine weitere Minute unter ständigem Rühren weiterbraten. Die Frühlingszwiebel zugeben und mit der Hühnerbrühe ablöschen.

Die Speisestärke in 100 ml von dem aufgefangenen Ananassaft auflösen. Bei Verwendung von frischer Ananas kann man auch Wasser nehmen.  Den Stärke langsam in die Soße einrühren und kurz aufkochen, bis diese eindickt. Die Soße mit Sojasoße, Reisessig, Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Jetzt die Entenbrust aus dem Ofen nehmen, kurz ruhen lassen und in Scheiben aufschneiden. Paprika-Ananas-Gemisch auf einen Teller geben. Die Entenbrustscheiben auflegen und sofort servieren.

Dazu passt Basmati-, Jasmin- oder Klebreis.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Entenbrust süß-sauer mit Chili-Ananas und Walnüssen

Jürgen 17:39