Oberlecker: Ungarisches Paprikahähnchen – Csirkepaprikás

Foto: Ungarisches Paprikahähnchen - Csirkepaprikás

Zartes Fleisch, leckere Soße: Ungarisches Paprikahähnchen – Csirkepaprikás

Wenn ich an ungarische Küche denke, fällt mir spontan Gulasch, Gulaschsuppe und Palatschinken ein und dann erstmal lange Zeit nichts. Geht es euch auch so? Dabei hat die ungarische Küche durchaus mehr zu bieten. Zum Beispiel das Nationalgericht Csirkepaprikás – Paprikahuhn – ein unglaublich leckeres Gericht. Dafür sorgt vor allem die würzige Paprika-Tomaten-Soße in der das Fleisch nach dem Anbraten fertig gegart wird. Man sollte für dieses Gericht auf keinen Fall Hähnchenbrust (noch dazu ohne Knochen) nehmen, Keulen mit oder ohne Rückenstück liefern saftigeres Fleisch. Die Haut muss man vor dem Anbraten unbedingt entfernen. Sie würde am Ende ohnehin nur weich und labberig – kein Genuss. Als Beilage sind Spätzle oder Knöpfle ideal und eventuell noch ein einfacher grüner Salat mit Vinaigrette.

Zutaten
  • 3 Hähnchenschenkel mit Rückenstück oder 6 Hähnchenkeulen
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten oder drei Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein
  • 200 g Schmand oder Saure Sahne
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Schweineschmalz (oder ersatzweise Butterschmalz)
  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 2 gestrichene EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL gekörnte Hühnerbrühe
  • Prise Zucker
Spätzle
  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • 125 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Butter

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Szekler Gulasch

Eigentlich ist dieses Rezept eine Variante des Szegediner Gulasch, aber es heißt anders. Warum weiß ich auch nicht zu sagen. Das Schöne an dem Rezept ist, dass es so wenig Arbeit macht. Was nicht bedeutet, dass es auch ein schnelles Rezept ist – im Gegenteil, es gehört zu den eher langwierigen. Unter zwei Stunden ist es kaum zu schaffen. Mein normales Rezept von Szegediner Gulasch geht etwas anders. Da ist zum Beispiel Kümmel drin, dafür aber kein Paprikamark – letzteres hab ich hier übrigens durch mein selbstgemachtes Ajvar ersetzt… was dem Gericht eine pikante Note gibt.

Zutaten
  • 500 g gemischtes Gulasch (Rind & Schwein, nur Schwein geht aber auch)
  • 2 EL Schweineschmalz oder Butterschmalz
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Paprika, rosenscharf
  • 2 EL Paprikamark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 250 ml Rinderbrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 350 g Sauerkraut
  • 1 EL Mehl
  • 150 g Schmand oder saure Sahne

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Kessel-Gulaschsuppe

Kessel-Gulaschsuppe

Eigentlich sollte es die Gulaschsuppe schon gestern geben. Aber dann kam was dazwischen und ich musste umdisponieren. Okay, dann halt heute. Wobei wochentags ein Gericht mit knapp zwei Stunden Kochzeit nicht wirklich optimal ist.

Wie üblich habe ich eine größere Menge gekocht, denn man kann die Suppe wunderbar einfrieren. Die Mehrarbeit hält sich in Grenzen, etwas mehr Gemüse schnippeln halt. Dafür hat man schnell mal ein Essen „griffbereit“, das man wirklich nur noch aufwärmen muss. Was dem Geschmack der Suppe auch keinen Abbruch tut – im Gegenteil aufgewärmt wird sie eher noch besser.

Zutaten
  • 1 kg Rindfleisch (Bug oder Schulter)
  • 3 – 4 Zwiebeln
  • 4 EL Öl
  • 5 EL Paprika, edelsüß
  • 2 l Fleischbrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Dose Tomaten (400 g)
  • 1 TL Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Gewürznelken
  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 2 – 3 rote Paprika
  • Cayennepfeffer oder gemahlene Chili
  • 1 EL Tomatenmark

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Kessel-Gulaschsuppe

Jürgen 18:45