Hühnersuppe

Für einen nasskalten Apriltag ist das ein hervorragendes Essen. Einfach und schnörkellos, aber doch lecker… und es wärmt auf. Ich nehme bevorzugt ein Suppenhuhn. Das gibt dann auch eine schöne Fleischeinlage für die Suppe.

Zutaten
  • 1,5 kg Hühnerklein (oder ein Suppenhuhn)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Möhren
  • 150 g grüne Bohnen
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 250 g Mangold
  • 4 Kartoffeln
  • 1 kleine Chilischote
  • Salz, Pfeffer

Portionen: 4
Zubereitungszeit: 90-120 Minuten

Zubereitung

Hühnerklein bzw. Suppenhuhn waschen. Vom Huhn den fetten Bürzel abschneiden und wegwerfen – in der Regel muss man die fertige Suppe dann nicht entfetten. Zwiebel und Suppengrün putzen und grob zerteilen. Zusammen mit dem Huhn in 2 Liter Wasse ca. 90 Minuten kochen (bei Hühnerklein reicht 1 Stunde). Danach die Brühe durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen, das ausgekochte Gemüse und nicht verwertbares Hühnerklein wegwerfen. Ggf. das Huhn enthäuten, das Fleisch von den Knochen ablösen und kleinschneiden.

Die durchgesiebte Hühnerbrühe aufkochen und die kleingehackte Chili dazugeben. Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und dazu geben, ca. 10 Minuten kochen lassen. Derweil Möhren, Bohnen und Mangold waschen, putzen und klein schneiden. Alles in die Suppe geben und weitere 15 Minuten köcheln lassen – je nachdem wie weich man das Gemüse mag. Kurz vor Ende die kleingehackte Petersilie dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer mag kann als Einlage gekochte Nudeln oder Reis dazugeben. Zur (Gemüse-)Resteverwertung ist dieses Rezept eh gut geeignet: Zuckerschoten, Kidneybohnen, Erbsen… passt alles.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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0 Kommentare zu “Hühnersuppe

  1. Warum nimmt man eigentlich Suppenhühner? Die sind so schwer zu bekommen (ich kaufe sehr selten Tiefkühlgeflügel, sowas will ich nicht haben). Ob das vom Preis kommt, dass man diese zähen Dinger, die man drei Tage kochen kann, ohne dass sie zerfallen, nimmt? Ich kaufe oft eine Packung frische Hähnchenschenkel für eine leichte Suppe, bei der ich mir die Mühe mache, noch viel von dem Fett abzuschöpfen, das finde ich nämlich ziemlich schrecklich.

  2. Ich denke schon, dass der Preis eine Rolle spielt. Frisch kriegt man Suppenhühner im Supermarkt kaum zu kaufen, Hühnerklein auch eher nicht. Auf den diversen Märkten hier sieht das anders aus. Das gefrorene Zeugs ist aber für Suppe auch okay, da schmecke ich ehrlich gesagt keinen Unterschied. Ach ja, Entfetten muss man die Suppe schon ein wenig… je nach persönlichem Geschmack. Das hatte ich vergessen dazu zu schreiben.

  3. Ein tolles Rezept das ich bestimmt bald mal ausprobieren werde. Ich liebe Suppen, und hoffe auf noch mehr Suppenrezepte in dieser Art.

    Danke für das Rezept

    Viele Grüße

    Norman

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Hühnersuppe

Jürgen 20:28