Bananen-Curry mit Scampis und Duftreis

Die letzten beiden Wochen war überwiegend europäische Küche angesagt. Gestern sollte es aber mal wieder etwas aus dem Wok sein. Dabei sollte das Essen nicht nur lecker sein, als weiteres Auswahlkriterium für das Rezept kam hinzu, dass die Zubereitung innnerhalb von ca. 15 Minuten möglich sein sollte – so lange wie die Pause zwischen zwei Halbzeiten dauert ;). Und tatsächlich kriegt man dieses Gericht in 15 Minuten auf den Tisch! Alles nur ein Frage der Planung. Die meisten Zutaten hatte ich vor Spielbeginn bereits vorbereitet. Pünktlich mit dem Halbzeitpfiff ging es dann in die Küche. Reis aufsetzen, Wok anheizen. Während die ersten Zutaten im Wok brutzelten musste ich nur noch die Bananen kleinschneiden. Alles lief wie am Schnürchen und pünktlich zum Wiederanpfiff stand das Essen auf dem Tisch. Und die gute Planung hat sich in jeder Hinsicht gelohnt: Das Essen war lecker und das Spiel sehenswert. Schade, dass es nur ein Unentschieden war. Angesichts der Leistungen unserer Mannschaft in der zweiten Hälfte, wäre mindestens ein 3 : 1 verdient gewesen.

Bananencurry mit Scampis und Duftreis

Zutaten
  • 6 Scampis mit Kopf (oder 250 g küchenfertige Riesengarnelen)
  • 1 reife  Banane
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Ingwer
  • 1 Tomate
  • 2 Chilis frisch oder getrocknet
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 1/2 TL Thailändische Shrimps-Paste
  • 1 TL gemahlenen Koriander
  • 1 TL Curry
  • 250 ml Fischfond
  • 250 ml Kokosmilch, ungesüßt
  • 1/4 Bund Koriandergrün
  • 3 EL Erdnussöl

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zubereitung

Den Reis aufsetzen, aufkochen lassen und auf kleinster Flamme etwa 15 Minuten ziehen lassen.

Die Banane schälen und würfeln, die Tomate würfeln, die Chilis entkernen und fein hacken. Scampis schälen und den Darm entfernen. Schalotten wüfeln, Zitronengras in 2 bis 3 Stücke zerteilen, Knoblauch und Ingwer fein hacken.  Die Scampischalen in einem Topf mit Öl, Schalotten und Knoblauch anschwitzen. Ingwer, Tomate und Banane zugeben. Dann die Chilis, das Zitronengras, Koriander, Curry und Shrimps-Paste unterrühren. Mit dem Fischfond ablöschen und mit der Kokosmilch auffüllen. Alles auf kleiner ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann durch ein feines Sieb passieren.

Leider habe ich keine Scampis bekommen. Ein guter Ersatz waren aber küchenfertige Riesengarnelen vom Aldi. Damit entfiel das Mitkochen der Scampischalen. Dafür brauchte ich die Soße aber auch zum Schluss nicht passieren. Stattdessen habe ich das Zitronengras herausgefischt und den Rest mit dem Zauberstab schön fein püriert.

Die Scampis/Garnelen in der Zwischenzeit in etwas Öl anbraten, zu der Soße geben und darin noch einige Minuten ziehen lassen.

Zum Anrichten den Reis in die Mitte eines Tellers häufen, die Scampis darum anrichten und mit der Soße übergiessen. Mit frisch gehackten Korianderblättchen bestreuen.

Notiz

Im Ursprungsrezept war die Menge der Shrimps-Paste mit einem Teelöffel angegeben. Das war mir zuviel und daher habe ich sie reduziert. Ebenso ist mir 1/2 Bund Koriandergrün zuviel. Ich finde das dann zu aufdringlich. Auch hier habe ich die Menge halbiert. Zusätzlich oder anstelle der Scampi kann ich mir auch sehr gut Huhn in diesem Gericht vorstellen. Die unglaublich leckere Soße passt ganz sicher auch dazu.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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0 Kommentare zu “Bananen-Curry mit Scampis und Duftreis

  1. Ich nehme mal an, du meinst das Frauen-Länderspiel und nicht das DFB Halbfinale? Gute Besserung an die Rippe von Birgit Prinz!

    Klingt jedenfalls sehr lecker und sobald ich die Kalorien- und Fettzufuhr mit dem Ende der Reduktionsphase wieder hochschrauben darf … 😉

    Auf Fischfond würde ich verzichten, sowas hab ich nie im Haus und die Asiaten in der Regel auch nicht, ein Spritzer Fischsoße zum Abschmecken dürfte da angebracht sein und ansonsten Wasser, um die Soßenmenge zu erreichen. Und viiieeel Koriander würde ich dran machen. Aber wie du schrubtest: Geschmackssache! 😉

  2. @Martina: Jepp, ich meinte das Frauen-Länderspiel. Das andere hatte ich mir nicht angeschaut.
    Den Fischfond habe ich auch nur genommen, weil ich noch ein Glas da hatte. Ansonsten tut es sicher auch Gemüsebrühe. Ach ja, das hatte ich gar nicht geschrieben: Einen Spritzer Fischsoße hatte ich zum Abrunden auch noch reingetan!

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Bananen-Curry mit Scampis und Duftreis

Jürgen 8:33