Fleischkäseragout in pikanter Paprika-Soße

Ein schnelles Rumfort-Essen war angesagt (Rumfort = alles was rumliegt und fort muss ;-)). Die Zutaten: verschiedene Nudelreste, etwas Fleischkäse, Paprika und eine angebrochene große Dose Tomaten. Damit habe ich dieses einfache und schnelle Gericht zusammengewürfelt, dass wie eine Mischung aus italienischem Pastagericht und bayerischer Biergartenküche ausschaut, aber überraschend gut geschmeckt hat. Der Balsamico hat der Soße übrigens den entscheidenden Pfiff gegeben. Anstelle des Fleischkäses kann man natürlich auch anderes Fleisch verwenden: Schweineschnitzel, Hähnchenbrust, Rinderfilet… egal, immer rein damit… und nicht vergessen, die Garzeiten anzupassen!

Fleischkäseragout in pikanter Paprika-Soße

Fleischkäseragout in pikanter Paprika-Soße

Zutaten
  • 250 g Fleischkäse
  • 1 Zwiebel
  • 2 rote Paprika
  • 3 EL Tomatenmark
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 kleine Dose Tomaten (450 ml)
  • 2 TL Oregano
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 EL Balsamico
  • etwas gemahlene Chili
  • Pfeffer
  • 1 EL Paprika, edelsüß
  • 1  TL Zucker
  • 200 g Nudeln
  • 3 EL  Öl

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zubereitung

Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln al dente kochen.

In der Zwischenzeit die Fleischkäsescheiben in Streifen oder Würfel schneiden, im Öl anbraten und warmstellen. Zwiebel in halbe Ringe, Paprika in Streifen oder Rauten schneiden. Noch etwas Öl in die Pfanne geben und alles darin ca. 3 Minuten anbraten. Tomatenmark dazugeben und kurz anrösten, anschließend die Brühe angießen und aufkochen lassen. Tomaten, Kräuter und Gewürze zugeben und 7 bis 8 Minuten köcheln lassen, bis die Soße sämig wird. Mit Balsamico, Chili, Salz, Pfeffer und Zucker pikant abschmecken.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
Print Friendly

0 Kommentare zu “Fleischkäseragout in pikanter Paprika-Soße

  1. Also diese Hessen sind einfach nur vereinnahmend und zwar gnadenlos. „Rumfort“ ist zweifelos Hessisch, aber es ist bereits die verballhornte Fassung des Begriffes. Der Blick in die Geschichte sagt uns indes etwas anderes: Benjamin Thompson, Reichsgraf von Rumford, erfand sie, als er im Dienste des bayerischen Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz war, eine Suppe
    für die Soldaten seiner Armee. Diese Suppe war eine preisgünstige, nahrhafte Suppe auf der Grundlage von Graupen und getrockneten Erbsen. Zum Weiterlesen empfehle ich Wikipedia“rumfordsuppe“. Und mit diesem zweifellos leckeren Rezept bitte nicht auf der Wies´n erscheinen, sonst
    wirst d’erschlagen. Da gehst nimmer „rum“ und a net „fort“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Fleischkäseragout in pikanter Paprika-Soße

Jürgen 9:39