Wasabirippchen auf Rieslingsauerkraut

Im neuen Jahr soll man Sauerkraut auftischen, damit einem das Geld nicht ausgeht. Ist mein Kontostand irgendwie beängstigend(?), aber ich bin sowieso zu spät, denn der Brauch gilt wohl für den Neujahrstag. Ich habe einiges über den Brauch (in Hessen und Franken) gefunden, aber keine schlüssige Ableitung zum Geld. Da halte ich mich doch an andere hessische Weisheiten, zum Beispiel: „Wer im Sommer Weisskraut klaut und auf Gott vertraut, der hat im Winter Sauerkraut“, finde ich irgendwie stimmiger! Wir müssen weder unser Weisskraut stehlen, noch unser Sauerkraut ansetzen. Das ist übrigens keine so einfache Sache. Ich erinnere mich an die Krautschneidrutsche bei der Oma, ein durchaus martialisches Gerät, das keineswegs Fingerkuppen schonte, wenn man nicht aufpasste , und gestunken hat das, in der Milchsäure gärende Sauerkraut, auch ganz schön. Jetzt mache ich die Folienpackung auf, ein frischer Duft, krautiger Duft, strömt aus, und los geht’s !

Zutaten
  • 1 Rippchen pro Person
  • 1 Tube koreanischen Wasabi
  • 200 gramm Sauerkraut pro Person
Zubereitung

Die Rippchen mit der Wasibipaste einreiben in Alufolie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen. Das Rieslingsauerkraut, wie im Rezept von Martina beschrieben, zubereiten, wobei man die Weintrauben im Winter weglassen kann. Die Wasabirippchen in der Folie auf dem Sauerkraut erwärmen. Die Rippchen waren lecker. Leider verliert Wasabi durch das Erwärmen(?) an Schärfe. Ich hatte dann den Rest des Suds aus der Folie ins Kraut gegeben, und hatte dann Wasabi-Sauerkraut. Auch nett!

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
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Wasabirippchen auf Rieslingsauerkraut

Gargantua 8:35