Lachs-Lasagne mit Spinat (die Zweite)

Lachs-Lasagne mit Spinat

Lachlasagne die Zweite? Da mag mancher fragen, wo denn die erste geblieben ist. Nun, das ist so ähnlich wie mit Windows 1.0 – das hat es zwar mal gegeben, aber es war nicht wirklich brauchbar. 😉 Mein erster Versuch eine Lachs-Lasagne zu machen endete – ähnlich wie der Oster-Hefezopf – mit einem Reinfall. Dabei war das Rezept von Essen & Trinken, wo ich sonst eigentlich gute (und erprobte) Rezepte vorfinde. Aber dieses Rezept war entweder nicht erprobt oder fehlerhaft oder ich habe irgendwas falsch gemacht. Vielleicht beim Abmessen einer Zutat vertan? Wer weiß. Jedenfalls war das Ergebnis alles andere als überzeugend. Zu lasch gewürzt, zu wenig Flüssigkeit – was dafür sorgte, dass die Nudeln im Randbereich der Lasagne eher „knusprig“ als al dente waren. Und da ich nicht an einem Wochenende zwei Desaster verbloggen wollte, habe ich dieses Missgeschick vertuscht. 😉

Dieses Rezept hier war dagegen schon deutlich besser. So wurde die Flüssigkeit vom Spinat nicht abgegossen und das war möglicherweise das entscheidende Quentchen, das dafür sorgte, dass die Lasangeblätter diesesmal nicht zu fest blieben. Geschmacklich fand ich das Ganze allerdings immer noch nicht ganz rund. Obwohl ich ergänzend zum Originalrezept einen Teelöffel getrockneten Thymian in die Soße gegeben habe, hätte es gerne etwas würziger sein dürfen. Der Lachs kam allerdings gut zur Geltung. Vielleicht hätte ein Spritzer Zitrone geholfen. Wer hätte gedacht, das Lachs-Lasagne so schwierig ist.

Zutaten
  • 250 g TK-Blattspinat
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 300 g Lachsfilet
  • Olivenöl für die Form
  • 8 Lasagneblätter
  • 250 ml Milch
  • 200 ml süße Sahne
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 EL Mehl
  • 125 g Emmentaler oder Edamer
  • 25 g Parmesan

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 50 Minuten

Zubereitung

Den Spinat bei schwacher Hitze mit einem Schuss Wasser und süßer Sahne in einem Topf dünsten. Die Knoblauchzehe mit der flachen Messerseite anquetschen, zugeben und einige Minuten köcheln lassen so dass eine soßige Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Knoblauchzehe wegwerfen.

Für die Soße 1 EL Butter schmelzen und ca. 1 1/2 EL Mehl dazugeben, kurz anbräunen und mit der heißen Milch ablöschen. Die Sahne, das Tomatenmark, den Thymian und 100 ml Wasser dazugeben. 10 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Soße sollte schön sämig sein, ggf. noch mit ein wenig Tomatenmark andicken.

Den Lachs in kleine Würfel schneiden (er kann ruhig noch etwas gefroren sein), salzen und pfeffern. In einer mittelgroße Auflaufform 1/3 der Soße, eine Schicht Lasagneblätter, den Spinat, eine weitere Schicht Lasagneblätter, das nächste Drittel Soße und die Lachswürfel geben und mit einer dritten Schicht Lasagneblätter, der restlichen Soße und dem geriebenen Käse abschließen. Bei 180 °C (Umluft 170 °C, Gas Stufe 3) im vorgeheizten Backofen ca. 25 – 30 Minuten backen.

Dazu passt ein grüner Salat und ein leichter Weißwein (dieser Sylvaner hat mir gut gefallen).

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Lachs-Lasagne mit Spinat (die Zweite)

Jürgen 15:57