Weniger (Knoblauch) ist mehr: Kartoffelsuppe mit Zucchini-Gremolata

Foto: Portion Kartoffelsuppe mit Zucchini-Gremolata

Kartoffelsuppe mit Zucchini-Gremolata

Eine Gremolata ist ja eigentlich eine italienische Kräuter-Würzmischung mit Knoblauch und Zitrone. Was also soll die Zucchini, die ja nun alles andere als würzig ist, darin? Auch nach dem Essen konnte ich mir diese Frage nicht beantworten. Insgesamt hat mir die praktisch rohe Zucchini in der Suppe nicht gefallen. Und auch die vier Zehen Knoblauch waren mir zu intensiv. Trotzdem werde ich die Suppe wieder mal machen. Dann allerdings mit einer klassischen Gremolata (mit vielleicht einer Knoblauchzehe) und die Zucchini wird – in feine Streifen geschnitten – mindesten 7-8 Minuten in der Suppe mitgekocht. Als Gemüseeinlage passt sie nämlich durchaus in eine Kartoffelsuppe.

Gefunden habe ich dieses Rezept übrigens bei den Küchengöttern.

Zutaten
  • 600 g Kartoffeln (möglichst mehligkochende)
  • 1 kleine Stande Porree
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1/2 getrocknete Chilischote
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Portionen: 3 als Hauptgericht, 6 als Vorspeise
Zubereitungszeit: 35 Minuten

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Den Lauch und die Möhre waschen und putzen, die Zwiebel schälen und alles ebenfalls grob zerkleinern.

Einen ausreichend großen Suppentopf (3 Liter) auf den Herd stellen und die Butter darin auf mittlerer Flamme zerlassen. Lauch, Möhre und Zwiebel zugeben und eine Minute dünsten. Dann die Kartoffelstücke  zugeben und weitere 1-2 Minuten unter häufigem Rühren dünsten. Mit der Brühe aufgießen und alles aufkochen lassen. Den Deckel auflegen und auf kleinste Flamme runterschalten. Die Suppe 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

In dieser Zeit kann man die Gremolata vorbereiten. Dazu die Zucchini waschen, die Enden abschneiden, in Scheiben schneiden und diese dann mit dem Kochmesser sehr fein hacken. Die Petersilie abspülen, gut trockenschütteln und die Blätter abzupfen. Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale mit der Reibe abreiben  – aber ohne dass die weiße Haut der Zitrone mit abgerieben wird (die ist nämlich unangemehm bitter). Den Knoblauch, die Chilischote und die Petersilienblätter sehr fein hacken und mit den Zucchiniwürfelchen und dem Olivenöl gründlich vermischen. Die Gremolata mit Salz und Pfeffer abschmecken und in ein Schälchen füllen.

Wenn die Kartoffeln weich sind, alles mit dem Pürierstab pürieren – es sollen keine Stückchen übrig bleiben. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Topf zusammen mit der Gremolata auf den Tisch stellen. Jeder nimmt sich von der Suppe in seinen Teller und gibt nach Geschmack Gremolata darüber.

Dazu etwas Ciabattabrot oder Baguette reichen.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Weniger (Knoblauch) ist mehr: Kartoffelsuppe mit Zucchini-Gremolata

Jürgen 14:19