Spaghetti mit Pesto aus grünem Spargel und Walnüssen

Foto: Pesto mit grünem Spargel und Walnüssen

Pesto mit grünem Spargel und Walnüssen

Dieses Rezept habe ich kürzlich Dank Lotta-Martina in einer Ausgabe „Lust auf Genuss“ mit dem Schwerpunkt Spargelrezepte gesehen. Schnell mit dem Smartphone abfotografiert und für spätere Verwendung gesichert – so einfach ist es heutzutage eben mal eine Kopie zu machen. Letzten Sonntag war es dann soweit. Die Spargelernte läßt dieses Jahr sehr zu wünschen übrig. Das liegt zum einen an dem saukalten Wetter, aber auch daran, dass eines der Spargelbeete im letzten Herbst gerodet wurde und das neu angelegte natürlich noch keinen Ertrag bringt. Immerhin gab es eine handvoll Spargelstangen zu ernten – genug für dieses Rezept.

Das Pesto gefällt mir gut. Der Spargelgeschmack kommt gut zur Geltung und Parmesan, Walnüsse und Chili sorgen für einen pikanten Geschmack. Mit dem Basilikum sollte man sehr zurückhaltend sein, damit er nicht dominiert. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Estragon anstelle des Basilikums ebenfalls sehr gut passt. Das probiere ich beim nächsten Mal aus.

Wenn man etwas Zeit hat, sollte man dem Pesto eine halbe Stunde zum Durchziehen gönnen, es wird dann runder im Geschmack.

Zutaten
  • 200 g grüner Spargel
  • Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Walnusskerne
  • 50 ml Walnussöl
  • 100-125 ml Sonnenblumenöl
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 6 Basilikumblätter
  • 50 g Parmesan
  • etwas Cayennepfeffer oder gemahlene Chili
  • Pfeffer
  • 500 g Spaghetti oder Linguine
  • Parmesanspäne

Portionen: 4 (als Hauptmahlzeit), 12 (als Vorspeise)
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zubereitung

In einem kleinen Topf etwas Wasser aufsetzen und dieses gut salzen.

Von den Spargelstangen die holzigen Enden abschneiden, die Stangen ggf. im unteren Drittel schälen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Die Spargelstücke im kochenden Salzwasser 6-7 Minuten garen. Herausnehmen und in Eiswasser abschrecken, damit der Spargel schon grün bleibt.

Das Nudelwasser aufsetzen.

In der Zwischenheit die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Den Knoblauch schälen und grob zerteilen. Die Basilikumblätter abspülen und gut abtrocknen. In einen hohen Becher die Spargelstücke, Walnussöl, 100 ml Sonnenblumenöl, Walnusskerne und Basilikumblätter geben und das Ganze sehr fein pürieren. Den geriebenen Parmesan unterrühren. Wenn das Pesto zu dick wird noch etwas Sonnenblumenöl dazugeben, bis es die richtige Konsistenz hat. Mit Salz, Zitronensaft, Pfeffer, Cayennepfeffer (oder gemahlener Chili) pikant abschmecken.

Die Pasta in das kochende Wasser geben und al dente kochen; abgießen und dabei etwas Kochwasser auffangen.

Die abgetropften Nudeln das Pesto und 3-4 EL von dem Nudelwasser in den Topf geben und gründlich vermischen. Sofort auf vorgewärmten Tellern mit Parmesanspänen bestreut servieren.

Dazu passt ein leichter Weißwein sehr gut – z.B. ein grüner Veltliner.

Tipp
Foto: Im Eiswürfelbehälter tiefgefrorenes Spargelpesto

Im Eiswürfelbehälter tiefgefrorenes Spargelpesto

Im Kühlschrank hält sich das Pesto ca. eine Woche, wenn man die Oberfläche gut mit Öl bedeckt. Wer einen größeren Vorrat für einen längeren Zeitraum anlegen möchte, kann das Spargelpesto auch einfrieren. Am besten im Eiswürfelbehälter, dann läßt es sich auch tiefgefroren besonders leicht portionieren. Sobald das Pesto durchgefroren ist, kann man es aus dem Eiswürfelbehälter lösen und in einen Gefrierbeutel verpacken. So hält es mindestens drei Monate.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Jürgen 10:32