Erbsensuppe mit roten Linsen und Koriander-Joghurt

Ich glaube ich hatte schon erwähnt, dass Erbsensuppe bei mir vorzugsweise in der kalten Jahreszeit auf den Tisch kommt. Wenn es draußen kalt und trübe ist, ist so ein Teller heiße Suppe genau das richtige. Vorzugsweise nehme ich gelbe Erbsen, die schmecken mir besser als grüne. Heute habe ich anstelle der Erbsensuppe nach Großmutters Art eine asiatische Variante versucht. Mit Zitronengras, Kreuzkümmel, Ingwer und anderen exotischen Zutaten ist das ein völlig anderer Geschmack – aber auch sehr lecker. Und dank der Chili wärmt diese Suppe sogar noch um einiges besser durch.

Die Suppe eignet sich sowohl als Vorspeise (dann reicht die Menge für 8 Personen) als auch als Hauptgericht. Dann sollte man auf jeden Fall Tandoori- oder Fladenbrot dazureichen. Wer möchte kann auch etwas gegarte Hühnerfleisch hineingeben. Aber auch für Vegetarier ist dieses Erbsensuppe geeignet: einfach anstelle des Geflügelfonds eine kräftige Gemüsebrühe verwenden.

Gelbe Erbsensupp mit roten Linsen und Korianderjoghurt

Gelbe Erbsensuppe mit roten Linsen und Korianderjoghurt

Zutaten
  • 100 g Rote Linsen
  • 200 g gelbe Erbsen
  • 1 l Wasser (1)
  • 750 ml Geflügelfonds oder Gemüsebrühe
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 1 – 2 kleine Chilischoten
  • 30 g Ingwer
  • 100 g Porree
  • Salz
  • 1 Zitrone
  • 2 – 3 TL gemahlenen Kreuzkümmel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 EL schwarze Senfkörner
  • 1 EL Sesamsaat
  • 1/2 EL Currypulver
  • 1 EL Koriandergrün
  • 150 g Sahnejoghurt

Portionen: 4
Zubereitungszeit: 90 Minuten

Zubereitung

Die Linsen in reichlich kaltem Wasser einweichen. Die Erbsen mit dem Geflügel-Fond – Vegetarier können stattdessen Gemüsebrühe nehmen – und dem Wasser (1) langsam unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. Die äusseren harten Blätter vom Zitronengras abnehmen, den Rest mit der flachen Seite des Kochmessers anquetschen. Die Chilischote entkernen und hacken. Den Ingwer schälen und grob würfeln. Den Porree putzen, längs halbieren und in Stücke schneiden.

Die vorbereiteten Zutaten zu den Erbsen geben und alles zugedeckt 70 Minuten bei schwacher Hitze kochen und zwischendurch gelegentlich abschäumen.  Das Zitronengras herausnehmen und die Suppe mit dem Zauberstab pürieren oder durch ein feines Sieb streichen. Die Linsen abgiessen, unterrühren und bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Zitronensaft und Kreuzkümmel würzen. Den Knoblauch mit dem Messer und etwas Salz zerquetschen und dazugeben.

Das Butterschmalz in einer Pfanne nicht zu heiss werden lassen. Senfkörner und Sesam darin langsam rösten, bis sie anfangen zu duften. Vorsicht die Körner können dabei aus der Pfanne springen, am besten mit einem Spritzschutz abdecken. Den Curry unterrühren und ganz kurz anschwitzen. Die Mischung auf die Suppe geben. Das Koriandergrün fein hacken, mit dem Joghurt verrühren und dazu reichen.

Dazu passt Tandoori-Brot – am besten Selbstgebackenes.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Jürgen 20:37